Zwei Von Millionen Von Sternen

Ich träumte immer von meiner ersten großen Liebe. Aber wieso fühlt sich jetzt alles so anders an. Anders als ich es mir vorgestellt hatte.

Träume. Träume über die erste Liebe. Wir liegen am See. Nebeneinander. Mit den Fingern kraule ich deinen Arm. Wir liegen da. Denken über alles nach. Lassen das ganze Leben vorbeiziehen. Liegen hier und reden. Über alles Mögliche. Mich überkommt eine Gänsehaut. Von der Stille. Trotz des Redens empfinde ich alles als still. Ich bin. Ja. Ich bin mit mir zufrieden. Ich fühle mich wohl in meiner Haut. Fühle mich von dir verstanden. Fühle mich als einen Teil von dir. Ich liege da, drehe mich zu dir. Du blickst in den rötlich gefärbten Himmel. Und ich sehe in deine Augen. In deine Augen, und ich kann noch immer nicht wahrhaben, wie gut es mir eigentlich geht. Die Sonne, die uns den ganzen Tag die Wärme geschenkt hat, sie geht unter. Wir beobachten dieses Naturschauspiel. Küssen uns. Und wissen: uns kann eigentlich nichts passieren. Wir würden uns nicht wegen jedem Problem streiten.

Warum fühlt sich alles so anders an. Warum bin ich nicht mit mir zufrieden, wenn ich neben dir liege. Wieso können wir nicht reden. Über alles Mögliche. Wieso fühle ich mich nicht als einen Teil von dir. Wieso beunruhigt mich jeder einzelne Anflug von Stille. Wieso kann ich nicht sein, wer ich bin. Ist das also die Liebe, wie man sie sich wirklich vorstellen kann? Ist das alles ganz normal. Und warum kannst du mich an manchen Tagen einfach nicht küssen?

Wenn wir uns sehen, und das ist ja vor allem jetzt, in der Zeit meines größten Stresses in meiner Schulzeit, nicht sehr oft, dann … reden wir. Wir reden. Es scheint … gezwungen. Wir müssen reden, dass es ja nicht zu dieser beunruhigenden, peinlichen Stille kommt. Wieso können wir nicht einfach in dein / mein Zimmer gehen. Uns ins Bett legen. Und einfach nur da liegen. Daliegen, die Augen schließen. Unserem Atem lauschen. Und über das reden, was uns wirklich bewegt. Einfach um unsere Nähe zu genießen. Wir sehen uns nicht oft. Zurzeit nicht. Aber warum sitzen wir dann, wenn wir uns sehen, auf einer Parkbank. An einem Tisch. An zwei verschiedenen Stellen im Zimmer. In diesen Momenten fühle ich mich dir immer absolut fern. Ich hier. Und du. Meilenweit entfernt. Obwohl du neben mir sitzt.

Du fehlst mir. Du fehlst mir, wenn ich dich tagelang nicht gesehen habe. Und du fehlst mir selbst dann, wenn ich neben dir sitze. Ich fühle mich so fern, obwohl wir uns so nah sein könnten. Wir müssten uns nicht einmal küssen. Wir müssten nur als Liebende unsere Welt dem anderen offenbaren. Müssten Träume miteinander teilen. Und nicht, wie es gerade in der Schule läuft. Was die langweiligste Unterrichtsstunde war. Und darüber zu diskutieren, warum du nicht abgehoben hast. Warum ich dich nicht angerufen habe.

Ich glaube Erich Fromm schrieb einmal, dass man erst richtig lieben kann, wenn man mit sich selbst im Reinen, wenn man seine Persönlichkeit weitestgehend entwickelt hat. Ich weiß, ich bin mit mir noch lange nicht im Reinen. Meine Persönlichkeit ist noch gespalten. Ich bin noch nicht die Person, die ich gerne sein möchte. Ich möchte doch nur eine Person sein, ich, ich selbst. Soll das heißen, dass ich dich nicht lieben kann. Ich liebe dich. So gut es in meiner Macht steht.

Lass uns beginnen, uns anders zu begegnen. Es scheint, als fürchten wir uns davor, unter uns zu sein. Es scheint als wäre Nähe für uns die meiste Zeit unangenehm. Versuche zu verstehen: Nähe entsteht schon alleine durch Nebeneinanderliegen, ja, selbst durch Stille. Durch die Berührung unserer Hand. Durch einen ehrlichen Blick in die Augen des Gegenübers.

Ich freue mich auf unser nächstes Treffen. Und vielleicht schaffen wir es, uns endlich wieder einmal nahe zu sein. Vielleicht schaffen wir es sogar, „wir“ zu sein.

Brace Yourself

Ich glaubte dich zu kennen. Ich glaubte, Teil von dir zu sein. Ich glaubte, dass du ich, und ich du wären. Doch weißt überhaupt du, wer du eigentlich bist?

Ich kenne dich schon so lange. Erinnere mich noch zwar nicht mehr an deine ersten Jahre. Doch ich erinnere mich an die Zeit, als du noch ohne Sorge warst. An die Zeit, in denen du träumen konntest. In der Träume wahr wurden. Als du an das Christkind geglaubt hattest. Und deine Eltern die Größten, die Besten waren. Du noch Respekt vor ihnen hattest. Als die Hierachie noch klar erkennbar war. Als du das Nesthäkchen warst. Als … ja, als noch alles gut war.

Doch auch du wurdest älter. Wurdest größer. Und du glaubtest, du wärst so viel reifer, so viel gescheiter, so … viel besser als all die anderen. Du wärst etwas besonderes. Klar, jeder Mensch auf dieser Welt ist besonders. Ist einzigartig. Auch du. Aber du bist nicht der Mittelpunkt des Universums. Bist nur einer unter 6.702.246.513 Menschen auf dieser Welt (Stand 15:59 Uhr). Du bist nur einer unter Milliarden. Es muss dich nicht jeder kennen. Es muss dich nicht jeder mögen. Und es mag dich auch sicher nicht jeder, der dich kennt.

Aber du versuchst krampfhaft, dich in den Mittelpunkt zu stellen. Um erkannt zu werden. Um geliebt zu werden. Doch du polarisierst. Du machst es mir so schwer, dich zu mögen. In manchen Momenten hasse ich dich einfach nur. Würde dich am liebsten in einen Schrank sperren und den Schlüssel wegwerfen. Würde mich am liebsten umdrehen und weggehen, nur um dich nie wieder zu sehen. Doch wir hängen zusammen. Wir können nicht ohne uns. Ich kann nicht mit dir.

Warum bist du so? In manchen Momenten erkenne ich dich gar nicht mehr. Du kommst mir vor wie ein Phantom. Wie ein Geist. Verfolgst mich. Und ich komme nicht los von dir. Lass mich so leben, wie ich es möchte. Lass mich handeln. Lass mir meine Träume. Lass mir meine Ängste. Versuche nicht, aus mir einen anderen Menschen zu machen. Ich möchte noch nicht erwachsen sein. Und ich möchte auch kein Kind mehr sein. Ich möchte so ein Zwischending sein. Verantwortungsbewusst und kindisch. Kindlich und erwachsen. Spaßvogel und ernstzunehmender Mensch. All das möchte ich sein. Aber du lässt mich nicht. Du verlangst von mir, dass ich so lebe wie du. Oder zumindest, dass ich akzeptiere, dass du so lebst.

In manchen Momenten hasse ich dich. Dann schreie ich auch meine ganze Seele raus, wenn irgendein emotionsgeladener Song in meiner Playlist auftaucht. In diesen Momenten möchte ich dich schlagen. Dich verprügeln. All meine Wut, die ich auf dich habe, herauslassen. Aber das schaffe ich dann nie. Ich schaffe es nicht, dich zu verletzen. Dazu bin ich viel zu selbstverliebt. Wenn ich dir wehtun würde, würde es mir Schmerz zufügen. Und das mache ich sicher nicht. Ich brauche nicht leiden, für deine Taten. Obwohl ich es schon so lange tue.

Lass mich doch einfach nur mal so leben. Mische dich nicht ein. Gib mir Freiraum. Dränge dich nicht so in den Vordergrund. Weiche mir aus. Denn ich weiche dir aus. Auch wenn du für mich lebensnotwendig bist. Ohne dich geht es einfach nicht. Genauso wenig wie du ohne mich existieren könntest. Ich kann zu dir nicht sagen: Vergiss mich. Geh mir aus den Weg. Es geht nicht. Wir sind siamesische Zwillinge. Ein Bund wie Dumm und Dümmer. Dick und Doof. Mann und Frau. Ich kann dich nicht vergessen, dir nicht aus dem Weg gehen Und du auch nicht.

Wir können nur versuchen, in Symbiose miteinander zu leben. Und du weißt doch, was Symbiose heißt … das Zusammenwirken von mehreren Faktoren, die sich vielfach gegenseitig begünstigen. So wird es zumindest auf Wiktionary erklärt. Versuchen wir es. Würde ich dich aufgeben, würde ich auch mich aufgeben. Du hast auch Vorteile, natürlich. Doch wenn ich an dich denke, fällt mir kein einziger ein. Aber ja, versuchen wir es. Vielleicht schaffen wir es. Vielleicht schaffe ich es, dich zu mögen.

Dich.
Die andere Hälfte meines verückt-gespaltenen Ichs.

Hold On

Desinteresse umkreist dein Gefühlsleben. Gefühllosigkeit umkreist deine Gedanken. Gedankenleere umkreist dein Leben. Lethargisches Leben umkreist dein Ich. Und du? Du bist desinteressiert.

Laut WikiPedia ist Lethargie eine Bewusstseinsstörung, die mit Schläfrigkeit und Erhöhung der Reizschwelle einhergeht. Irgendwie kommt es mir so vor, wie wenn das auf dich zutreffen würde. Du bist unmotiviert. Bist gestern um vier Uhr von der Schule nach Hause gekommen. Hast kurz gegessen. Und dann geschlafen. Von sechs Uhr … bis sechs Uhr. Volle zwölf Stunden. Und selbst jetzt bist du noch müde. Hast keine Möglichkeit, dich für den Abend zu motivieren. Möchtest am liebsten nur noch schlafen. Möchtest träumen.

Träume begleiten dich seit kurzem ständig. Ob kreativ chaotische Träume über einen Roman auf einem Gummi-Ringerl und du auf Platz Eins der Charts, oder reale, heftige Träume wie der Abschied von all den Leuten aus deiner Klasse, nach dem Abi. Mit Tränen und vielen Gedanken nach dem Munterwerden. Du freust dich stets auf die nächsten Träume. Auf die Erlebnisse während der Nacht …

Du hast noch zwei Monate Schule. Und kommst dann in den Stress mit dem Abitur. Du solltest noch so viel tun. Du musst noch so viel tun. Und trotzdem freust du dich immer viel mehr, wenn die Schule vorbei ist. Wenn du dann frei hast. Wenn du dein Leben leben kannst, wie du es willst. Wenn du alles genießen kannst. Wenn du am See liegen kannst. Doch viel zu oft kommst du so spät nach Hause, dass dich gar nichts mehr freut.

Bekommst du eigentlich irgendwann einmal etwas richtig auf die Reihe? Hast Probleme in der Schule. Hast Probleme in der Familie. Nur mit deinen Freunden läuft alles problemlos? Alles? Nicht ganz. Aber das wird schon wieder … Ja, du bist seit kurzem um einiges reizbarer. Streitest mit deiner Schwester, beschimpfst deine Mutter, musst dich zurückhalten, dass du nicht schon wieder einen großen Streit mit deinem Vater hast. Verstehst weniger Spaß. Nimmst dich vielleicht viel zu ernst. Glaubst, du hast immer recht.

Du selbst hast einmal gesagt, du hörst auf, zu träumen. Jetzt versuchst du, deine Träume zu leben. Sie zu erfüllen. Und? Was machst du? Nichts. Lässt alles auf dich zukommen. Hoffst. Träumst. Wünschst. Man, du Vollidiot, mach was aus deinem Leben, aus deiner Jugend. Aus dem Hier und Jetzt. Willst du sterben, ohne erfahren zu haben, wie es ist, zu leben?

Ich habe gerade nachgedacht. Ich weiß was dir gefehlt hat. Ich weiß warum du so … lethargisch bist. Du hast keinen Kaffee getrnunken. Du bist von deiner Sucht weggekommen. Hast aber dadurch in deinem Leben eingebüßt. Trink wieder einen Kaffee. Komme der Sucht nach. Trink soviel du nötig hast, nur um zeigen zu können, das du lebst. Du lebst. Ja genau.

Verdammt, man … streng dich an. Glaub an dich. Zieh das durch, was du vorhast. Du schaffst das. Und auch jene, die davon wissen, glauben an dich. Vertrau auf dich. Denke dir, es ist möglich. Zeige es allen. Zeige es dir selbst. Los, du schaffst das.

Das Problem: du glaubst ja nicht mal selbst an dich. Du Idiot. Lass dir einmal von niemanden etwas sagen. Komme mit dir ins Reine. Sieh einmal in den Spiegel und sage dir: das bist du. Du bist toll. Du hast deine Fehler. Doch das ist es eben: es sind deine Fehler. Versuche nicht perfekt zu sein … das schafft sowieso niemand. Und verlange auch von niemandem, es zu sein. Auch nicht von deiner Freundin. Sei froh was du hast. Und genieße es.

Ich sage es dir noch einmal: hör auf zu träumen. Beginne zu handeln. Träume sind schön und gut. Aber mache etwas dafür, dass sie endlich Wirklichkeit werden. Mache es jetzt, oder vergeude von jetzt an dein weiteres Leben. Entscheide dich. Du hast nicht mehr so lange Zeit.

In meinem nächsten Eintrag möchte ich endlich etwas Positives über dich schreiben. Möchte dich loben. Möchte mit dir zufrieden sein. Möchte sehen, wie du in den Spiegel siehst und dir sagst: Ich bin toll. Ich halte es nicht mehr aus, wie du mit deinem Leben umgehst. Wie du mit meinem Leben umgehst. Wie ich mit meinem Leben umgehe.

A Whisper

 

Du hast mich enttäuscht. Ich wollte dich hassen. Ich wollte dich nie mehr wieder sehen. Ich wollte nie wieder etwas von dir hören. Aber ich schaffe es noch nicht einmal, dich nicht mehr zu lieben

TEXT: DOMINIK LEITNER, www.neon.de

210 Tage. 5040 Stunden. 302400 Minuten. 18144000 Sekunden. 57 % eines ganzen Jahres. Ungefähr 3 Prozent meines ganzen Lebens. So lange hast du es mit mir ausgehalten. So lange habe ich es mit dir ausgehalten. So lange habe ich dich unendlich geliebt. So lange Zeit war ich dein. So lange waren wir eins. Bis eben diese Zeit vorüber war. Dann war es vorbei.

Ich wünschte mir, dass es dir schlecht geht. Ich wünschte mir, dich nie mehr sehen zu müssen. Ich wünschte mir, nicht um dich weinen zu müssen. Ich wünschte … ach, ich wünschte mir so viel. Ich wünschte mir auch, dich hassen zu können. Aber ich schaffe das alles nicht. Ich schaffe so vieles nicht, was ich mir vorgenommen habe.

Ich habe mir vorgenommen, dich nie mehr gehen zu lassen. Dich nie schlecht zu behandeln. Dich zu umsorgen. Für dich zu leben. Aber du hast all das zerstört. Du warst es, die mit all dem Schluss gemacht hat. Mit mir Schluss gemacht hat. Du warst diejenige, die sich getraut hatte, unter eine komplett verkehrt verlaufende Rechnung einen Schlussstrich zu ziehen. Du hast es gewagt. Hast es realisiert. Aber lasse mich bitte die Rechnung zusammenrechnen …

Unser erster, schüchternder Kuss, am See. Unser verliebtes Umherrennen. Unser gemeinsames Ausloten der elterlichen Grenzen. Unsere Erfahrungen. Unsere Streitigkeiten. Unsere Liebe. Unsere Zweifel. Unsere Träume. Unsere Realität. Unsere sechs Monate voll Zweisamkeit, Liebe, versuchte Ehrlichkeit und verdammtem Rollenspiel. Du glaubtest nie, du selbst sein zu können. Ich glaubte, nur bei dir ich selbst sein zu können. Unsere Telefonate. Unsere gemeinsam verlorenen Tränen. Unser Lachen. Unser Zusammenkommen. Unsere Trennung.

Ergibt … nach … Adam Riese … Unsere Geschichte.

Ich wollte nie um dich weinen. Und selbst bei unserem Telefongespräch an jenem Sonntag kamen mir fast die Tränen. Okay, ich bin nah am Wasser gebaut, weine bei Philadelphia oder Garden State … aber diesmal war es anders. Ich wollte nicht weinen. Ich war nicht darauf gefasst. Genauso wie bei dem Lied „Fairytale Gone Bad“ oder „Chasing Cars“. Verdammt. Ich wollte nicht um dich weinen.

Hach, was habe ich gebloggt. Habe geschrieben, dass du längst vergessen bist. Dass ich bereit bin für neue Beziehungen. Dass ich mich von dir und dieser kleinen Trennung nicht unterkriegen lasse. Ich habe gesagt, ich verschwende keine unnötigen Gedanken mehr an dich. Keine unnötigen Worte. Keine unnötigen Tränen. Und doch habe ich immer an dich gedacht. Immer über dich geschrieben. Immer wegen dir geweint.

Ich war enttäuscht. Enttäuscht deswegen, da ich damit nicht gerechnet habe. Damit, dass du die Realität kapierst. Dass du mit dieser Realität nicht mehr umgehen kannst. Dass du dein Leben in die richtigen Bahnen kriegen möchtest. Und ich dich dabei behindere. Ich war bitterlichst enttäuscht. Überrascht. Überwältigt.

Meine Gefühle spielten verrückt. Ich glaubte, also, ich redete es mir ein, dass das Single-Leben so schön ist. Dass nichts besser sein könnte. Dass ich mich von sowas nicht unterkriegen lasse. Von Sowas … von 3 Prozent meines Lebens. Von meiner ersten großen Liebe. Von meinen ersten Gehversuchen im Paartanz. Ich wollte dich hassen. Und gleichzeitig wollte ich dich in die Arme schließen. Wollte dich küssen. Und wollte dich von mir wegstoßen. Wollte dich nicht mehr sehen. Hätte aber so gern etwas von dir gehört.

Jetzt weiß ich es … ich kann das ganze nicht einfach so vergessen. Jede Träne, die meine Augen verlässt, hat es verdient, beachtet zu werden. Jeder Gedanke an dich ist nicht umsonst. Du warst ein so wichtiger Teil meines Lebens. Und für … verhältnismäßig lange Zeit. Ich kann dich nicht einfach so vergessen. Ich kann nicht alles einstellen. Nur weil es scheinbar „vorbei“ ist. Vielleicht ist unsere Beziehung vorbei. Aber die formale Trennung geht um einiges leichter, als die Trennung im Geiste. Mir ist schon klar, dass wir nicht mehr ein Paar sind. Aber ich würde trotzdem keinen Tag überstehen, ohne an unsere gemeinsame Vergangenheit zu denken. Ohne „Linger“, „Goodnight Hollywood Blvd“ oder „Hier kommt Alex“ zu hören.

Ich möchte dich gar nicht mehr vergessen. Du warst ein Bestandteil meines Lebens. Du wirst ein Bestandteil meiner Geschichte bleiben. Und vielleicht schaffen wir es auch, dass wir Freunde werden.

Hey Girl

Vielleicht kenne ich dich zu wenig. Höchswahrscheinlich kenne ich dich zu wenig. Vielleicht hatte ich auch einfach keine Möglichkeit, dich besser kennenzulernen. Vielleicht hast du es einfach nicht zugelassen. Aber ich will dir nicht auch das vorwerfen. Vielleicht war es auch meine Schuld, dass ich dich nach sechs Monaten immer noch so wenig kenne.

Morgen bekommst du deine Dinge, die ich noch von dir habe. Lass dir mit meinen Dingen ruhig Zeit, gib sie mir, wenn wir uns gezwungenermaßen wieder über den Weg laufen. Samstag wahrscheinlich.