Und Alles Andre. War Egal Und. Längst Vergessen.

Die Welt beruhigt sich. Rund um mich. Und trotzdem bin ich unruhig, leicht gereizt und von Kopfschmerzen geplagt. Was ist los mit mir? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es diese eine Prüfung. Die eine am Mittwoch. Ich habe Angst. Im Hintergrund schnarcht mein Vater und im Fernseher läuft Richterin Barbara Salesch. Und langsam denke ich mir, ich freue mich auf den Winter. Freue mich auf Regen. Freue mich, wenn ich weg bin von hier. Ich habe Kopfweh, fühle mich eingeengt. Hasse mein Zimmer. Der Raum, in dem ich schlafe. Ich hasse meine Gedanken, Gefühle. Ich liebe es aber trotzdem. Mein Leben. Ich weiß nicht, was los ist.

Die Welt zusammenstürzen sehen. Mich selbst belügen. Anzug anziehen, mich gepflegt aus dem Haus begeben. Auf einen Ball gehen, auf dem ich nur eine Person wirklich gut kenne, und ich die anderen als gute Bekannte einordnen würde. Die ich das letzte Mal im Jänner gesehen habe. Nein, weitere Freunde sind nicht da. Ich bin alleine, in einer Menschenmenge. Irgendwann werde ich, wieder total nüchtern (natürlich) nach Hause fahren, ins Bett fallen und an meinen Gefühlen und Gedanken zu ersticken versuchen.

Die Welt baut sich neu auf. Doch es ist immer noch da. Es will nicht weggehen. Selbst jetzt nicht. Ich brauche Abstand. Mindestens zweieinhalb Stunden mit dem Zug muss ich weg um endlich mit allem abschließen zu können. Ich freue mich auf Wien. Wenn ich von hier weg bin. Meine Eltern nur mehr zwei Tage in der Woche sehe, und viele Menschen vielleicht nur mehr einmal im Monat. Wenn überhaupt. Darauf freue ich mich. Mit Kopfschmerzen. Dem Plan für diesen Abend. Und der Angst vor Gefühl und Gedanken.

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5 Gedanken zu „Und Alles Andre. War Egal Und. Längst Vergessen.“

  1. soll ich mitkommen?

    ich meine, ich hasse bälle und nichts geht mir mehr am arsch vorbei, als dort zu sein, aber wenn du willst, dann kann ich schon mitkommen… aber was tut man nicht alles für gute freunde. *schulterzuck*

  2. hey niki…
    i woit da ois guade wünschen für mittwoch! du schoffst des…
    kumst am sa. daun e noch linz?

    und du a, sarah? hods da de rahel e ausgricht?

    bussis

  3. @ andrea. yep, wenn ich darf. ich nehm eh katholisches zeugs mit 🙂

    @ sarah. sorry, hab ich erst zu spät gelesen.

    @ jule. aspirin hat gar nicht geholfen. das zimmer habe ich auch nicht mehr so gehasst, nachdem es zusammengeräumt und schöner gestaltet war. und menschen, die ich total gern habe, habe ich dann schlussendlich auch getroffen.

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