
Bitte, lenk mich ab. Und teil mit mir. Das was schon war. Und was wir sehen.
Die Liebe. Mittelpunkt des Universums. Mittelpunkt der Welt. Mittelpunkt des Lebens und der erste und wahrscheinlich auch der letzte Gedanke. Das innerste Gefühl vollkommener Zufriedenheit. Die Ausgeglichenheit des Herzens. Die Symbiose zweier Menschen. Liebe ist so etwas Sinnloses, so etwas Schmerzhaftes. Etwas so Wunderschönes, so Einzigartiges.
Deine Hand fährt über mein Gesicht. Streicht mir die Haare weg. Sanft. Mit Grazie und dem nötigen Abstand, um deine Nähe zu spüren. Es regnet. Regnet seit Tagen. Heute auch. Der Boden ist ganz nass. Schön, dass du nun bei mir bist. Schön, dass wir diesen Moment jetzt haben. Nur für uns.
Die Fantasie. Stell dir vor, es ist Krieg. Und keiner geht hin. Stellt dir vor, es ist Leben, und keiner erlebt es. Stell dir vor, es ist Liebe, und keiner spürt es. Stell dir vor, es ist Tod, und keiner weint. Momente der Einsamkeit und gleichzeitig auch Momente allergrößter Fantasie. Die Vorstellung von Einzigartigkeit und der Versuch, Dinge zu sehen, die nicht sind. Sie ermöglicht uns erst, das Leben als lebenswert zu empfinden.
Du liegst auf meinem Körper. Auf meinem Bauch. Auch mein Bauch ist nass. Es regnet. Regnet seit Tagen. Immer mehr Leute beobachten uns auf dem Weg zu ihren Leben, zu ihren Lieben. Nur wenige bleiben stehen. Ich spüre deine Hand schon wieder, wie sie mir über die Lippen streichen. Über die Wange.
Der Traum. Hochschrecken, schweißgebadet. Angst, vor dem Vergangenen und Angst vor der Zukunft, vor dem Wiedereinschlafen. Aufwachen, Minuten oder gar Stunden brauchen, um zu realisieren, dass das Geträumte eben nur ein Traum war. Nur ein Teil der nächtlichen Fantasie. Der Tagesaufarbeitung im Schlafstadium. Der Traum, Utopie einer Zielsetzung. Sanftheit der Fantasie, manchmal erreichbar, manchmal unerreichbar. Manchmal einfach nur. Der Traum.
Du küsst mich. Deine Lippen berühren die meinen. Ich spüre die Tränen, wie sie von deinen Augen auf meine Wangen fallen. Ich fühle, wie sie dich wegzerren. Wie sie versuchen, dich zu beruhigen. Dir zu sagen, das man nichts mehr tun kann. Wie sie versuchen, alles aus dem wissenschaftlichen Blickwinkel zu erklären. Ich spüre, wie sie mich in diesen Plastiksarg legen. Der Aufprall auf das Auto und auf die Straße war wohl zu stark. Mein Kopf ist zertrümmert, mein Gehirn zerstört, meine Erinnerung tot. Eine Blutlache ziert noch den Asphalt.
Es regnet.
Regnet seit Tagen.

Liebe ist ja in dieser Wintersaison total out. Nur mal so am Rande.
Ach so? Na, was empfiehlst du für diese Saison? 🙂
Fusspilz. Besser als Sex. (Juckt länger.)
nein… eine zitrusfruchtsäurenallergie… die juckt den ganzen winter durchgehend. ^^
*schnurr* Uhhh ja!
Und Schmetterlinge im Bauch? Das kribbelt ja auch ganz schön. Ach, ich weiß, euch kann ich nicht übertreffen. Wer kann auch schon was sagen, gegen Fußpilz und Zitrusfruchtsäurenallergie. Hmpf.
na ja… krätze wäre mal was wirklich geniales… au… da wird mir ganz schwummerig… meine knie zittern schon richtig… wooooaaahhhh…