Momente.

Auch wenn Magazine wie NEON beinahe in jeder zweiten Ausgabe schreiben, dass eine Freundschaft zwischen Mädchen und Jungs zwangsläufig immer auf Liebe, entweder einseitig oder gar von beiden Seiten, hinausläuft. Es funktioniert. Aber vielleicht muss man den Weg mit der Liebe zumindest einmal versucht haben, um gestärkt daraus hervorzugehen und sich auf die Wahrhaftigkeit dieser Beziehung, dieser Verbundenheit zu konzentrieren. Immer noch streicht mir Sophie durch mein Haar, krault mir den Kopf, ich sehe sie an. Ihre Augen sind voll mit Erinnerungen, und erzählen vom Vermissen, vom Verlieben, vom Verlieren. Und als sie plötzlich lächelt, kann ich all die glücklichen Momente sehen, mit Schmetterlingen, mit Freunden, mit Liebe.

[aus: Volle Distanz. Näher zu dir. Kapitel 5 „Steg“]

5 Jahre Neon|Wilderness. [Ein Jubiläum]

Ich weiß nicht mehr ganz genau, wann es denn wirklich los ging. Und wie ich überhaupt auf die Idee kam, so etwas zu starten. Aber mit Dezember 2010 wird mein wohl tiefster Fußabdruck im Internet 5 Jahre alt.

Ist es Zeit mir zu gratulieren? Wofür denn? Ich will hier nicht eine tolle Selbstbeweihräucherung starten. Jetzt will ich erstmal ganz grundsätzlich erklären, warum ich den ganzen Scheiß hier immer noch mache. Was mir dazu verhalf, in meinem Blog eine ganz wichtige Anlaufstelle entstehen zu lassen.

Fortsetzung folgt. 08122010

Das Warum und andere Geschichten.

In Wahrheit kenne ich den Grund nicht mehr wirklich, warum das alles begann. Aber es hat mir von Beginn an Spaß gemacht. Und wie man hier sogar noch nachlesen kann, waren die Einträge meist sogar noch trivialer als sie es heute sind. Kommentare aus meinem Leben, die wohl nur die interessieren (wenn überhaupt), die mich kennen. Das war mein Beginn, damals noch bei Blogger.com. Und warum ich schließlich zu WordPress.com wechselte, weiß ich auch nicht mehr. [Schön langsam glaube ich, diese Geschichte hat wohl keinen sehr großen Nachrichtenwert.] Aber damit begann im Grunde das, worauf auch heute noch dieser Blog aufbaut: Privates, Empfehlungen und literarische Versuche. Und auch wenn „Vom Verlieren und Wiederfinden der Liebe“ das erste halb-literarische Werk von mir ist, liebe ich den Text immer noch. Die verkehrte Erzählweise wurde erst 2010 ein weiteres Mal versucht. Wunderbar.

Ich kann mich noch an den Beitrag von Luca erinnern, als er seine Beweggründe und seine Musen nannte: ich habe so etwas nicht. Ich begann Blogs erst zu lesen, als ich selbst einen schrieb. Aber erst Roman Held war, wie schon einmal erwähnt, eine Inspiration, mich vom rein-trivial-langweiligen Lebensblog etwas abzuwenden, um auch etwas Literatur einzubauen. Und ich denke, das hat dem Blog ganz sicher gut getan.

Und dann schrieb ich vor mich hin und schrieb mehr und wurde häufiger gelesen und kommentierte auf anderen Blogs, und andere kommentierten bei mir. Das Typische eintauchen in die Materie. Es fühlte sich gut an. Die Leute lobten meinen Schreibstil (schon damals), und diese Kommentare waren immer mehr Aufforderung für mich, hier damit weiterzutun. Nicht einfach aufzuhören, wegen „Stammlesern“ und so.

Volle Distanz. 16112009

Meine kleinen feinen Erfolge.

Es klingt wohl reichlich pathetisch, wenn ich behaupte, dass Bloggen mein Leben und mich verändert hat. Wahrscheinlich hat es das auch nicht, aber bei einem hat es mir geholfen. Nach der (mehr oder weniger) überraschenden Trennung im Frühjahr 2007, dem Tod meines Neffen im Herbst desselben Jahres, bei der Begräbnisserie im Sommer 2009. Dieser Blog war immer Anlaufstelle für etwas, worüber ich zu reden nicht im Stande war. Dieser Blog wurde sozusagen ein Sprachrohr für mich, ich konnte meine Gedanken, meine Gefühle ausdrücken, ohne auf Widerstand zu stoßen. Und ich bekam Feedback. Helfende Worte, berührendes Lob. Und wie ich so im Jahresrückblick 2009 las, fällt mir auf, dass ich seit diesem Jahr bei meiner Schreiberei ganz offen von „Kunst“ spreche. Und aus „Minimal Literarisches“ wurde ganz einfach „Literarisches“. Das ist schon gut so. Und nein, ich nehme mich dabei nicht zu Ernst.

Denn wenn Menschen sich in meinen Texten wiederfinden, ich sie zu Tränen rühre, wenn sie durch mich vielleicht auch manchmal neuen Lebensmut oder zumindest frische Denkanstöße erhalten. Wenn meine Worte treffen, ich Menschen sowohl zum Lachen als auch zum Weinen bringe. Wenn ich Literarisches so lebendig und nah erzähle, dass ich oft versichern muss, hier nichts Autobiografisches geschrieben zu haben. Wenn mir von Menschen aller Altersgruppen hier im Internet und auch bei persönlichen Gesprächen Anerkennung für meine Kunst, mit den Worten umzugehen, entgegengebracht wird. Dann … ja dann nenne ich es ganz einfach Kunst.

Aber was sind meine messbaren Erfolge? NEON hat einmal in einer Coverstory zum Thema „Ewiger Geschwisterstreit“ einen meiner Texte, den ich auch auf NEON.de veröffentlicht habe, als einer der drei besten Texte zu diesem Thema ausgewählt und einen kleinen Hinweis abgedruckt. Durch einen anderen Text wurde ich Teil einer durch Deutschland reisenden Ausstellung zum Thema „Vom Tagebuch zum Weblog“. Ich. Provinzmensch auf neuen Wegen. Ich tauche plötzlich in Berlin, Nürnberg und Frankfurt auf. Das hat schon was.

Frühstück. 16112010

Warum das Ende keine Möglichkeit ist.

Es gibt immer wieder Menschen, die sich ganz bewusst aus dem Internet zurückziehen. Ihre Blogs löschen und damit einen großen Haufen Kunst und Erinnerungen einfach aus dem Internet eliminieren. Blogs zu löschen ist wie Digitalfotos von der Karte zu eliminieren. Erinnerungen auf Knopfdruck gelöscht. Wahrscheinlich behalten die Menschen zwar ein Backup des Blogs irgendwo auf der Festplatte, um es womöglich mal ihren Kindern zu zeigen. Aber für mich ist das Ganze kein Thema.

Bis vor kurzem dachte ich: ich kann hier sagen, kann hier sein, wer ich will. Die meisten Leser hier kennen mich nicht, oder wenn nur sehr spärlich oder durch andere Social-Media-Dienste wie Twitter oder so. Niemand, mit dem ich öfter zu tun habe, sieht hier vorbei (fragt mich nicht wieso). Aber plötzlich lesen auch einige Studienkollegen hier mit, oder Arbeitgeber. Ist das jetzt etwa das Ende?

Nein. Denn immer noch bestimme ich, was ich hier schreibe. Und ich weiß schon, wann genug ist, und was jetzt so raus darf oder nicht. Dadurch, dass ich meine halbwegs anonyme Phase schon vor einiger Zeit aufgab, meine privaten Texte aber eher zunahmen, habe ich einen ganz besonderen Weg gewählt. Ich stelle mich in den Mittelpunkt dieses Blogs. Ein Problem? Für mich zumindest nicht.

Und deshalb gilt das, was ihr auf diesem Bild oben seht: Fortsetzung folgt. Mir fällt bis jetzt kein triftiger Grund ein, hier irgendeinmal Schluss zu machen. Wahrscheinlich kommen mir solche Gedanken zwar später mal unter, aber seid euch gewiss: Ich habe so viel Herzblut, so viel Arbeit, so viel Fürsorge in dieses kleine Ding Kunst gesteckt, dass ich es nicht wagen könnte, es zu löschen. Neon|Wilderness ist vielleicht etwas für die, von mir so verhasste, Ewigkeit. Zumindest für die eine, die meine Ewigkeit.

Warum ich es heute ablehne, dass NEON einen Artikel mit mir veröffentlicht.

In den vergangenen Wochen habe ich oft daran gedacht. Vor rund zwei Jahren, es war im Sommer, hat mich Annabel Dillig auf meinem NEON.de-Account angeschrieben. Sie hat einen Text von mir gelesen, einen persönlichen literarischen Text, zum Thema Liebe und Abhängigkeit und sie arbeite an einer Story. Ob sie mich interviewen könne, über Telefon und ob sie auch einen Fotografen vorbeischicken könnte. Ich sagte zu. Das hörte sich gut an und ich war froh, so etwas mit einem meiner Texte erreicht zu haben. Und verdammt, Leute: NEON ist ein unglaublicher Erfolg, ein sagenhaft funktionierendes Magazin.

(via  Baptiste Pons flickrCC)

Gerade habe ich deinen Text „Führe mich sanft“ gelesen, den du 2007 auf NEON.de veröffentlicht hat. Er hat mich sehr bewegt!

Ich schreibe dir, weil ich gerade an einer Geschichte für NEON arbeite, die dem Thema deines Textes entspricht.

Es soll darin um Beziehungen gehen, die manchmal zur Sucht werden. Und um die Frage, wie man aus einer solchen Situation herauskommt. Vor allem, weil du und deine Freundin es noch einmal miteinander versucht haben, finde ich das, was du schreibst spannend! Ich bin mir sicher, was du erlebt hast, fänden viele NEON-Leser, die in ähnlichen Situationen sind, sehr hilfreich. [NEON.de – 17062008]

Das Interview verlief gut, manchmal suchte ich zwar nach Worten, weil Interviews, bei der ich der befragte bin, mir stets schwer fallen (was mir zuletzt bei einem Kurzinterview mit dem ORF, welches nicht gesendet wurde, immer noch passierte.) Aber es lief gut. Ich konnte darüber reden, wie all das war. Sie hörte zu.  Und sendete mir den Text, der aus unserem Gespräch resultierte. Es war nicht das was ich erwartet habe, aber ich ließ es durchgehen. Heute weiß ich nicht mehr warum. Und ein oder zwei Wochen später kam auch Andrew Phelps, ein Fotograf aus Salzburg. Er machte gute Fotos, und die sendete er mir auch zu. Als CC, und da erfuhr ich auf den Titel der Story. „Hilfe, ich liebe ein Arschloch.“

Ich war traurig, dass es schließlich darum gehen sollte. Ich habe in dem Gespräch über Abhängigkeit und Liebe gesprochen, nicht darüber, dass meine damalige Freundin ein Arschloch war. Ich war wohl einfach zu jung und engte ein. Ich erwartete zuviel und fiel dafür auf die Schnauze. Das war es. Und ich kam schließlich auch schwer weg davon. Der Artikel, die Story wurde nie veröffentlicht und trotzdem dachte ich zuletzt wieder daran. Früher dachte ich: nein, der Artikel darf nicht veröffentlicht werden, denn wenn es auch nur eine kleine Möglichkeit gebe, dass wir zwei noch Freunde werden könnten, wäre es mit dieser Story zerstört. Heute denke ich anders. Denn schließlich stimmt die ganze Geschichte nicht. Ich sehe das heute anders und sehe das Problem an der Beziehung und dem Ende bei mir. Bei mir und den Umständen, in denen die Liebe entstand und wieder verloren ging.

Heute bekam ich eine Mail, von Frau Dillig. Und diese Mail machte mich unruhig. Die Story passte die letzten zweieinhalb Jahre nicht ins NEON, aber jetzt hätten sie Platz. Ob ich mit meinem Text noch so zufrieden bin, und ob sie noch einmal einen Fotografen vorbeischicken solle. Hier der Text.

»Von meiner ersten Liebe war ich komplett abhängig, alles in meinem Leben drehte sich nur um meine Freundin. Wenn sie krank war, bin ich durch die ganze Stadt gefahren, um ihr Medikamente zu bringen. Aber sie reagierte genervt – wie bei allem, was ich aus Liebe tat. Am Ende der Beziehung schien sie innerlich nur noch mit den Augen zu rollen. Alles hat sie auf die Palme gebracht, jede Überraschung, jede Aufmerksamkeit. Alles nutzte sie, um einen Streit vom Zaun zu brechen. Dann kam immer der Vorwurf, dass ich mich nicht wehren würde. Irgendwann kam ich mir wie ein Hund vor, der getreten wird und nicht zurückbeißt. Als Paar waren wir auch nicht mehr erkenntlich. Wenn wir zusammen irgendwo hingegangen sind, zog sie ihre Hand aus meiner. Wie schlimm das war! Doch obwohl sie mich manchmal übel behandelt hat, wollte ich sie ein Jahr lang zurück. Erst eine Therapie hat mir gezeigt, dass man Liebe nicht erzwingen kann.« [Der Text, der so ins NEON kommen würde]

Keine Ahnung, wie ich diese Geschichte durchgehen lassen konnte. Ich war nicht von der ersten Liebe abhängig, ich wurde es wohl erst, als es vorbei war. Ich bin nicht aufgrund der Abhängigkeit quer durch die Stadt gefahren, sondern weil ich sie liebte. Sie reagierte nicht immer genervt. Und ja, das Ende der Beziehung war nicht so prächtig, wobei der Abschluss trotzdem schön war. Am Küchenboden, mit stundenlangen Gesprächen. Und das mit der Therapie: ich erzählte am Telefon, dass ich die Therapie wegen des Todes meines Neffen machte, und da eben auch darüber sprach. Und es mir half. Aber ich machte die Therapie nicht deswegen.

Wir hatten 2008 mal Kontakt, es ging um eine NEON-Geschichte zum Thema, wie es ist mit jemandem zusammenzusein, der einem nicht gut tut. [Mail – 01122010]

[Man beachte den Themenunterschied.] Und was, wenn ich ihr nicht gut tat? Wenn ich genug Scheiße gebaut habe, die es rechtfertig, so mit mir umzugehen? Heute weiß ich es und es tut mir leid. Jetzt habe ich in meinem NEON.de-Postfach nachgeschaut und schon damals, im Sommer 2008 so gedacht. Ich habe Annabel einen Vorschlag als Text geschrieben, bei dem sie aber sagte, dass sie zwar ihren Text angepasst habe, aber nicht zu viel umändern möchte.

Meine erste Beziehung, meine erste große Liebe, ging nach einigen schönen Monaten immer mehr den Bach hinunter. Es entstand eine gewisse Abhängigkeit, ich engte sie ein, wollte so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen und bekam sofort die typische Reaktion darauf. Ich hätte alles versuchen können, um sie zu überraschen, gab mich immer mehr für diese Beziehung auf, aber für sie war dies alles zu übertrieben. Wenn wir gemeinsam unterwegs waren, verdrehte sie oft genervt die Augen, zog ihre Hand aus der meinen und mit der Zeit konnte man uns gar nicht mehr als Paar erkennen. Ein Jahr und eine Therapie später habe ich aufgehört, ihr die Schuld an Zerbrechen der Beziehung zu geben, und es nun endlich eingesehen: Liebe kann man einfach nicht erzwingen.

Das wäre so im Stile: Ich spreche über meine Beziehung und die Abhängigkeit. Da wollte ich noch herausheben, dass war anfangs wunderbare Monate hatten und dass ich nun endlich soweit bin, nicht mehr ihr die Schuld zu geben. [NEON.de – 26062010]

Und deswegen werde ich Annabel antworten. Dass es mir Leid tut, und ich sie bitte, meinen Text nicht zu veröffentlichen. Dass es das nicht ist. Dass es ganz einfach nicht der Wirklichkeit entspricht. Und dass ich nie, nie, niemals ein Arschloch geliebt habe. [Und ich vielleicht einfach nur dieses Gefühl, geliebt zu werden, so wunderschön fand, dass ich süchtig danach wurde.] Tut mir Leid, liebes NEON. Nicht jetzt, nicht heute. Wohl nie.

The Riddle. Solved.

Da wurde aber auch mächtig gemutmaßt. Und was soll ich sagen. Nach einer siebzehnminutigen Interviewerei gestern und einer elfminütigen Abänderung wird meine Telefonrechnung diesen Monat jene vom letzten defintiv übersteigen. Und ich denke, jetzt ist es an der Zeit, euch das große Rätsel aufzulösen.

Die ersten Gedanken von Luca und René und der Gedankenblitz während einer Toilettensitzung von Lucy hatten Recht. Ich komme in die NEON. Ich und Neon. Was und wieso und weshalb und warum. Die wirklich wunderbar nette Redakteurin Annabel Dillig arbeitet für eine der nächsten Ausgaben an einer Reportage. Das Thema könnte man mit „Wenn aus Liebe Abhängigkeit wird“ beschreiben. Ich weiß noch gar nicht, wie viel ich verraten darf, aber nun gut.

Sie wurde auf mich, einen alteingesessenen NEON.de-User aufmerksam durch einen Text, den ich im April 2007 geschrieben habe. Ohne großen Hintergedanken muss ich zugeben. Ein minimal literarischer Liebestext, vollkommen autobiografisch. Hier kann man ihn auf NEON nachlesen, und hier in meinem Blog. Zugegeben, jetzt, nach so langer Zeit war es unglaublich interessant, ihn wieder zu lesen. Und da der Text so wunderbar zur Reportage passte, kontaktierte sie mich.

Gestern eben das Interview, welches für mich, so gesehen, als erstes Interview, wo es um meine Person ging, ever, wunderbar unproblematisch war. Annabel war freundlich und ich mit meinem oberösterreichischen Dialekt manchmal wunderbar unverständlich. Aber schließlich wurde alles aufgeschrieben. Nach einer Abänderung heute Nachmittag ist der Text fertig und wandert ins Layout. Das wars also schon, werdet ihr jetzt fragen.

Beinahe. Denn Annabel gibt meine Telefonnummer auch noch an die Foto-Redaktion weiter. Und die werden mich demnächst besuchen (ist ja kein so großer Weg von München zu mir). Also kommt auch ein Bild rein. Von mir. Von mir zuhause. Oder so. Ach, da muss ich noch mein Zimmer aufräumen. Oder … ach.

Naja, die NEON hat in Deutschland eine Auflage von über 200.000 Exemplaren. Ich werde mich höchstwahrscheinlich in der September-Ausgabe befinden (erscheint Mitte August), und bin schon mal selbst gespannt, wie es sein wird. Und wenn ihr euch das nun alle kauft, vielleicht bemerken sie dann, dass sie mich öfter in die Zeitung reinbringen müssen. Wobei …

Ich kann jetzt ganz ungeniert sagen, dass dies mein größter Erfolg in Medien bisher ist. Ich las bei einer Lesung meine Texte und bekam Anerkennung. Ich wurde in Tageszeitungen veröffentlicht und bekam Anerkennung. Aber die NEON. Das ist einfach sowas von bombastisch. Ein so großes Medientier hatte ich noch nie zuhause im Streichelzoo. Mein großer Durchbruch also? Als was. Ne. Nur ein wunderbares Ereignis. Ein schönes Geschenk für den schüchternen Egozentriker.

Und gerade der erste Satz in der ersten Nachricht von Annabel –

Gerade habe ich deinen Text „Führe mich sanft“ gelesen, den du 2007 auf NEON.de veröffentlicht hat. Er hat mich sehr bewegt!

– spornt mich wieder an. Am Buchprojekt weiterzuarbeiten und wieder vermehrt minimal literarisch zu schreiben. Denn das ist ja mein Ziel. Zu bewegen, in welche Richtung auch immer.

Eine Information, wann ich wo, wie zu finden bin, erhält ihr kurz vor Beginn der jeweiligen Ausgabe. Und so. Das wars. Pah. Überraschung! Hm.