En retard. [2]

C’est en retard, mon chérie. En retard
Ma vie, c’est indescriptible.
Mes rêves, ce sont grandes. Mais.
C’est en retard, mon chérie. En retard.

Je voudrais être mort, mon chérie. Être mort.
Parce que la fin est proche.
Et toi, tu as détruit ma vie.
Je voudrais être mort, mon chérie. Être mort.

J’ai aimé le son de ton timbre, mon chérie. Le son.
Je voudrais t’écouter tout le temps.
Je voudrais parler avec toi, mais. C’est impossible.
J’ai aimé le son de ton timbre, mon chérie. Le son.

Mais.
Mais.
C’est en retard, mon chérie. En retard.
Être mort, mon chérie.

Être mort.

Ein Beitrag von 2008.

Zwei Sekunden. [1]

7:34:37 Dein Körper, wie er so hauchzart direkt neben mir in meinem Bett liegt. Deine Brust, die sich sanft hebt, bei jedem Atemzug, den du tätigst. Die Stille hier in diesem Raum und meine Hand, die sanft auf deinem Bauch liegt. Draußen höre ich schon die Vögel, wie sie zu ihrem allmorgentlichen Konzert anstimmen. Der leicht verrauchte Geruch unserer Kleidung, die ihren Platz nur knapp neben meinem Bett gefunden hat, welcher all die Lokale der vergangenen Nacht perfekt aufgesogen hat. Deine Augenbraue, die zart zuckt, als würdest du gerade etwas träumen. Diese Berührung, die wir wagen, die Nähe, welche wir uns zutrauen, diese Geborgenheit, die wir uns geben. Ich versuche nur merklich zu atmen, doch selbst mein Herzschlag beschränkt sich nicht mehr nur auf meine linke Brust. Die eine Strähne, die ich dir mutig aus dem Gesicht wische und unsere Lippen, wie sie sich berühren.

7:34:38 Wir.

Sommerworte. [62 Tage Literatur]

Sommer ist die wahrscheinlich großartigste Zeit im Jahr. Mit Freunden am See liegen, bis in die Nacht hinein im kurzen T-Shirt draußen sitzen, mit einer Flasche Radler und einer Packung Zigaretten und großartigen Gesprächen dem Nichtstun fröhnen. Aber nachdem es sich schon so eingespielt hat, dass ansonsten beinahe alles runtergefahren wird, in den scheinbaren Sommerschlaf fällt (wie z.B. Serien), wage ich den Gegenversuch.

Nach 24 Tagen Literatur im vergangenen Dezember setze ich ein i-Tüpfelchen drauf, und möchte euch von 1. Juli bis zum 31. August Tag für Tag mit einem Stückchen Literatur versorgen. Ob nun eine Geschichte, ein Gedicht, ein Dialog, ein Brief oder irgendetwas ganz Anderes. 62 Einträge sollen es werden. Aber nicht alle von mir. Denn nebenbei bin ich auch noch auf der Suche nach Gastautoren. Menschen, deren Blogs man womöglich eh schon liest, denen man auf Twitter folgt. Oder auch Freunden, die das Internet womöglich meiden und der Idee von www-weiter Publizierung der eigenen Werke nur wenig abgewinnen konnten. Es wird zumindest toll, das kann ich euch versprechen.

Warum ich das nicht am 30. Juni verkünde, also einen Tag davor? Weil es womöglich etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, all das zu organisieren. Auch diesmal möchte ich wieder jeden Artikel mit einem eigenen Instagram-Foto schmücken, will auf der FB-Seite des Blogs eine eigene Abteilung dafür einrichten, will es also wirklich schön werden lassen. Und wahrscheinlich müssen einige Werke schon jetzt geschrieben werden, da im Sommer neben Urlaub nämlich auch noch das Leben ansteht.

Der Sommer wird also literarisch. So wie das ganze Jahr – in Wahrheit. Heute habe ich damit begonnen, täglich 750 Worte für Volle Distanz zu schreiben. 750words.com hilft mir dabei. Sollte ich es denn wirklich schaffen (ich mag Herausforderungen), wäre ich also am 8. Juli bei 75.000 Worten und somit grundsätzlich am Ziel. Man wird sehen.