
Vergiss doch bitte die.
Die Liebe.
Mit all ihren Worten.
Von.
Von ewig. Und für immer.
Von wir beide und. Und nur wir.
Vergiss diesen Traum.
Des Schwerelosen.
Liebe macht nicht.
Nicht schwerelos.
Nur der Traum, der Wunsch.
Der Wunschgedanke selbst.
Auf einmal geliebt zu werden.
Geliebt für all die Dinge.
Die man an einem selbst hasst.
Hasst, weil sie schwach machen.
Und dabei macht uns doch nur die Liebe noch schwächer.
Angreifbarer.
Einsamer.
Liebe ist falsch.
Nichts ist schmerzhafter wie.
Nichts ist einsamer wie.
Nichts ist wie die Liebe.
Die Liebe.
Die Liebe.
Sie tut weh. Sie nimmt weg.
Sie stiehlt Zeit, sie vereinnahmt.
Sie verändert dich.
Von Grund auf.
Kaum noch zu erkennen.
Die Liebe.
Ein Traum.
Der wunderschönste Traum der.
Der Welt.
Kaum erklärbar in Worten.
So schön, und so unglaublich.
Das höchste zu erreichende Gefühl.
Die Liebe.
Solange es noch Schmetterlinge gibt.
Foto: HAMED MASOUMI
Die Idee zu dieser, ähm, sagen wir Lyrik, wurde während der Autofahrt von Wien nach Oberösterreich zurück geboren. Ich, am Beifahrersitz, leicht übermüdet, sagte mir immer wieder die ersten paar Zeilen vor, in Gedanken wohlgemerkt. Ich wollte jetzt nicht den College-Block auspacken, um die Lyrik aufzuschreiben. Und jetzt endlichhabe ich weitergedacht. Gearbeitet. Und kam schlussendlich zu dem Punkt mit den Schmetterlingen. Es stimmt, und auch hoch21 hat in seinem beinahe legendären Brief über Liebe über die Liebe nach den Schmetterlingen geschrieben. Liebe ist nicht so einfach, wie die Schmetterlinge es zu prophezeien versuchen. Da steckt noch viel mehr dahinter, und diesen Weg möchte ich einfach nicht gehen. Nicht jetzt. Nicht hier. Nicht am Beginn eines neuen Lebens. Was ich jetzt brauche ist Zeit. Und wohl erst im Frühling möchte ich wieder Schmetterlinge sehen.
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