Nur wirres Zeug.


AttributionNoncommercialNo Derivative Works Some rights reserved by Frank Brouwer

Wir haben verloren, worum wir kämpften
Haben gebrochen, was wir versprachen
Die Träume sind am Ende wohl doch
nur wirres Zeug.

Haben missverstanden, was man uns sagte
Und haben empfunden, wo doch nichts war
Die Gefühle sind am Ende wohl doch
nur wirres Zeug.

Wir haben geschwiegen, als Worte fehlten
Haben geschrien, als Stille zählte
Die Nacht ist am Ende wohl doch
nur wirres Zeug.

Haben gehasst, was wir so liebten
Und haben uns beide wohl verloren
Dieses Wir ist am Ende wohl doch
nur wirres Zeug.

Liebesgedicht.

Und in der Liebe, sagt man, ist alles wahr
all die Gefühle und all diese Schmerzen
des Vermissens, aus tiefstem Herzen
Für dich. Und ohne die Gefahr
Des sich Verlierens. Allein. In dir.

All die Berührungen, die Küsse und all die Wärme
die mich verzaubern, die mir Gänsehaut erzeugen.
Sie treiben mich fort, ganz sanft, lassen mich los
Und machen mich sprachlos, seit so vielen Tagen.

Du hast mir so viel Liebe geschenkt,
hast mir gezeigt, was es bedeutet, dein zu sein.
Ohne mich dabei zu verlieren. Und auch kein
anderer kann je vermuten, was man denkt
wenn man so sehr liebt.

Wir träumen, wir warten und zählen die Stunden
überbrücken die Ferne, die uns immer noch trennt.
Um uns nah zu sein, um uns neu zu erkunden
wie man es bisher von niemandem kennt.

Ich liebe dich.

Als du gingst. [15]

Grab. 14122010

Als du gingst,
War es wie der Regen
Der von einen Moment auf den anderen
Einfach aufhört.

Als du gingst,
Verlor ich mein Zeitgefühl
Versuchte, mich nicht mehr zu spüren
Ohne Glück.

Als du gingst,
Es war ein Wimpernschlag
Und Träume, Träume mit dir
Verschwanden auf ewig.

Als du gingst,
War es plötzlich still
Und du hinterließt nur diese,
Diese Leere.

Als du gingst,
Fragte ich mich
Wie es nun weitergehen soll
So ganz ohne dich.

Jetzt bist du weg
Schon seit Jahren
Und immer noch kann ich kaum glauben
Was geschah.

Will nicht verstehen
Will nicht begreifen
Nicht akzeptieren
Nicht sein.

Genug Liebe. Genug davon.

Vergiss doch bitte die.
Die Liebe.
Mit all ihren Worten.
Von.
Von ewig. Und für immer.
Von wir beide und. Und nur wir.
Vergiss diesen Traum.
Des Schwerelosen.

Liebe macht nicht.
Nicht schwerelos.
Nur der Traum, der Wunsch.
Der Wunschgedanke selbst.
Auf einmal geliebt zu werden.
Geliebt für all die Dinge.
Die man an einem selbst hasst.
Hasst, weil sie schwach machen.
Und dabei macht uns doch nur die Liebe noch schwächer.
Angreifbarer.
Einsamer.

Liebe ist falsch.
Nichts ist schmerzhafter wie.
Nichts ist einsamer wie.
Nichts ist wie die Liebe.
Die Liebe.

Die Liebe.

Sie tut weh. Sie nimmt weg.
Sie stiehlt Zeit, sie vereinnahmt.
Sie verändert dich.
Von Grund auf.
Kaum noch zu erkennen.
Die Liebe.
Ein Traum.

Der wunderschönste Traum der.
Der Welt.
Kaum erklärbar in Worten.
So schön, und so unglaublich.
Das höchste zu erreichende Gefühl.
Die Liebe.

Solange es noch Schmetterlinge gibt.

Genug Liebe. Genug davon. weiterlesen