Kannst Du Das. Bitte. Buchstabieren.

Vertrauen. Ein Wort voller Missverständnisse. Ein Wort voller Versäumnisse. Mein Makel ist es ja, den Menschen immer viel zu schnell Vertrauen zu schenken bereit bin. Das tut dann immer umsomehr weh. Wenn die Welt zusammenbricht. Und ich mich ärgere, dass ich einem Menschen vertraut habe, der es mitnichten nicht verdient hatte.

Warum ich jetzt über das schreibe? Ich weiß es nicht. Vertrauen ist mir eben sehr wichtig. Ich möchte endlich mal einen Menschen treffen, dem ich aus tiefstem Inneren meines Herzens vertrauen kann. Ich weiß, ich habe Freunde. Ich kann ihnen vertrauen. Aber ich brauche einen Menschen, zu dem ich irgendwann nachts fahren kann, zu dem ich mich ins Bett kuscheln kann, und dem ich alle meine Sorgen erzählen kann. Alle meine Gedanken. Ich habe noch nie so einen Menschen gehabt.

In meiner Familie kann ich mich nur meiner Mutter anvertrauen. Nur? Ja. Sie ist die einzige, mit der ich über alles reden kann. Wirklich über alles. Liebe, Verliebtheit, Sex, meine Vergangenheit, meine Zukunft. Und ich bin scheinbar auch der einzige, dem sie sich anvertrauen kann. Ich bin ihr Kummerkissen, und sie ist meines. Eigentlich ist die Beziehung zwischen mir und meiner Mutter großartig. Wunderbar. Und schon so lange, ohne größeren Streit. Ich denke, wir beide haben das Schlimmste zwischen uns überwunden.

Ich suche so einen Menschen. Eine Frau, die mir das Leben bedeutet. Und ich ihr. Eine Beziehung, wie ich sie mir vorstelle. Voll mit Luftschlössern und allem. Ihr wisst schon. Ich will Vertrauen.

Vertrauen. – Kannst Du Das Bitte Buchstabieren. – Ähm. Sagen wir Hoffnung. Zuversicht. Gewissheit. Überzeugung.

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2 Gedanken zu „Kannst Du Das. Bitte. Buchstabieren.“

  1. Hätte ich auch gerne und hab es bis heute nicht bekommen. Man darf nur die Hoffnung nicht aufgeben. Wir sind noch jung, das kommt noch. Und wir sind nicht alleine, das ist das wichtigste. Wir haben Freunde und Familie

  2. Ja, wir sind noch jung, wir haben Freunde und Familie. Aber gerade wenn man in dieser Zeit der Entwicklung so oft mit fehlgeschlagenen Lieben konfrontiert wird, wünscht man sich immer sehnlichster eben diesen realen homo perfectus. Aber ist doch mal schön, dass man Freunde und Familie hat. Ist ja das wichtigste. Und deshalb mach ich mich dann gleich auf den Weg … zum … Männerabend … 🙂

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