The Importance. Of. Being. Freunde.

Wohnen

Man mag es sehen, wie man will. Ich stehe zu meinem Unnützen. Wissen. 1.15. Aber auch wenn ich diese Sätze eigentlich hasse. „Lass uns Freunde bleiben“ habe auch ich schon ein paar mal gesagt. Oder gefühlt. Warum. Warum überhaupt. Und einmal ein Blick hinter die Kulissen der typischen Erkenntnis-Floskeln.

Ich war oft verliebt. Zu oft, wie ich meine. Bei manchen gab es vorhin schon eine gute Freundschaft. Bei manchen auch eine großartige. Aber irgendwann fragte ich mich eben, warum da nicht mehr ist. Wo wir doch so großartig zusammenpassen würden. Und so durchlebte ich dann die Treffen mit all diesen Gefühlen. Und irgendwann sprach ich es an. (Das übrigens nur ganz selten) Schrieb eindeutige SMS. Oder ich versuchte es übers ICQ. Und hier schrieb ich meine Gefühle. Ging zehn, fünfzehn Minuten weg, nur um nicht sofort zu sehen, wie sie reagierte. Jedes Mal, als ich meine Gefühle so richtig darstellte, jedes Mal als die Gefühle nur einseitig waren, wurde mir gesagt: „Hey, es ist zwar total lieb. Aber ich bin noch nicht bereit für eine Beziehung // Du bist nur ein guter Freund, mehr nicht, es tut mir Leid // Ähm … okay.“ Aber dann hörte ich immer diesen einen Satz: Lass uns Freunde bleiben.

Jemandem Freundschaft zu geben, der Liebe will, ist wie, jemandem Brot anzubieten, der gerade am Verdursten ist!

Es ging eigentlich so gesehen nie gut. Soweit ich mich zurückerinnere … Dani und ich waren Freunde. Gute Freunde. Danach hieß es, lass uns Freunde bleiben. Doch wir veränderten uns. Unsere Wege trennten sich sozusagen. Steffi und ich waren gute Bekannte, ja, schon fast Freunde. Ich wollte die Freundschaft. Und habe sie nachher wohl nur mehr 3 oder vier Mal gesehen. So auch bei Lisa. Und so weiter.

Aber manchmal funktioniert es doch. Elli und ich waren beste Freunde. Und danach wollten wir Freunde bleiben. Oder haben wegen der Freundschaft auf vieles verzichtet. Wir sind immer noch beste Freunde. Magdalena habe ich vorher einen Monat gekannt. Und danach lernten wir uns erst richtig kennen. Mit Maria war ich in meiner ersten Beziehung. Danach crashten die Gefühle noch mal so richtig. Und irgendwann kam die Freundschaft wieder in Gang.

Diese Freundschaften, die so etwas durchhalten, oder durch so etwas entstehen, sind wohl die besten. Aber ich muss erst mit mir selber abklären, ob ich eine Freundschaft möchte. Und ich hasse es, wenn gleich im Gespräch dieser eine Satz auf den Teil mit der Trennung folgt.

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