Verlieren.

Du kannst ja tun was du willst. Aber irgendwie würde ich dir gerne so viele Dinge ins Gesicht schreien.

Niemand kann bestätigen, dass eine Freundschaft nach einer Beziehung funktioniert. Ich war immer in diesem Glauben und viele Male hat es funktioniert. Doch du machst es mir nicht wirklich leicht. Wir hatten Abstand, einige Monate haben wir uns nicht gehört und gesehen. Irgendwann kamen wir wieder in Kontakt, machten uns ein Treffen aus. Um wieder einmal lange zu reden. Doch als wir uns dann sahen, fiel dir ein, dass du keine Zeit mehr hast. Du müsstest irgendwo hinfahren und ließest mich zurück. Es könnte mich nicht stören, doch ich hasste diesen Tag dafür.

Als wir uns das nächste Mal in einem Instant Messenger kontaktierten, kamen wir über Smalltalk nicht hinaus. Ich wartete auf irgendeine Antwort von dir, und erst als du offline gingst, hast du dich noch von mir verabschiedet. Kein Wort von dir, dass du nun eine Woche in London sein würdest, kein Wort von dir. Erst durch Zufall bin ich drauf gekommen und warte nun.

Frage mich, ob du dich jemals wieder meldest bei mir. Oder ob ich dir so egal bin, wie es mir zurzeit eben scheint. Wenn es so ist, kann ich nichts tun. Aber du weißt doch, wie schwer es mir fällt, einen liebgewonnenen Menschen aus meinen Leben verschwinden zu sehen. Wenn du dann einfach weg bist, und ich in Wien, wir werden uns nur ganz selten sehen. Wahrscheinlich stets zufällig. Und von Freundschaft wäre dann überhaupt nicht mehr zu sprechen. Dann könnte ich wenigstens sagen, du hättest es versaut.

Ich würde dich ewig dafür hassen, wenn ich denn irgendwann im Stande wäre, dich zu hassen. Wie kann es nur sein. Für mich unvorstellbar. Für dich wahrscheinlich nicht einmal einen Hauch anstrengend. Schreib am besten ein Buch. „How to lose someone, who loved me, forever“. Die Frage „Why are we still friends“ würde sich dann schon wieder in Luft auflösen.

Anders.


Langsam den Entschluss in meinem Kopf entstehen lassen. Wenn alles in Liebe, Freundschaft und Traumwelt nicht richtig läuft, ist es vielleicht wichtig, sich mal auf eines zu konzentrieren. Alles andere rechts außen liegen lassen. Weil eine dreifache Anstrengung einfach zuviel ist. Da nimmt man sich einfach zurück und zieht das eine Ding durch. Mein Leben mal anders. Bis zu meinem 20. Geburtstag.

Man konnte es mitverfolgen. Meine Probleme in der Liebe. Gefühle und Gedanken und Verliebtheit und Hoffnung und Absturz und Fall. Der regelmäßige Ablauf. Vielleicht kommt der Blog viel zu schmalzig rüber und vielleicht spürt man es nicht. Aber es tut mir schon weh. Wenn mir Menschen das Gefühl geben, mich zu lieben, es aber schlussendlich doch nicht bereit sind. Wenn ich als alleine unter Paaren sitze, ja, das ist ein beschissenes Gefühl. Ich wünsche mir einen Menschen, der so wunderbar und so einzigartig ist. Ich weiß nicht, wann ich sie finden werde. Ich weiß es nicht. Aber zumindest interessiert mich das Suchen einfach nicht mehr. Zu weh tat das alles schon.

Kürzlich erst kamen zwei Probleme, die ich mit Freunden hatte, irgendwie hoch. Jaja. Ich erzähle immer von der Wichtigkeit einer Freundschaft. Meiner Freundschaften, meiner Freunde. Ich möchte, dass es ihnen gut geht. Doch durch Verquerelungen innerhalb unseres Freundeskreises fällt es manchmal schon schwer. Dass ich jetzt die ganze Sache so beschrieben habe, dass ich mich von zwei wichtigen Freunden zurückziehen werde, nur um nichts kaputt zu machen, ist der Höhepunkt. Der Höhepunkt der beschissenen Woche und überhaupt. Zurzeit fühlt sich alles falsch an, aber ja, ich bin egoistisch. Ich lasse mir zurzeit echt nichts gefallen, bin ein großer egoistischer Arsch und habe ein mulmiges Gefühl im Bauch. Vielleicht muss das einfach raus.

Und nun komme ich zum Dritten. Das Buch „Volle Distanz. Näher zu dir“ ist in Arbeit. Ich schreibe auf einem kleinen Block (DIN A6) nach und nach Absätze. Gut überlegt und wohl geformt. Doch ich komme kein kleines Stückchen weiter. Es dauert viel zu lange. Und so werde ich mich bis zum 6. Mai aus der Liebe und der Freundschaft zurückziehen. Einfach zurückstecken, nicht überall dabei sein, nicht alles gefallen lassen. Denn ich bin nämlich immer viel zu kompromissbereit. Ja, jetzt seht ihr ihn auch mal. Den Arsch vom Ikarus. Und ich habe keine Schuldgefühle. Warum immer ich. Warum muss ich immer aufpassen, dass Freundschaften gut laufen, dass die Beziehung nicht zerbricht. Ich könnte jetzt fluchen und mit Schimpfwörtern herumjonglieren. Es würde ja doch nichts helfen.

Ich werde mich zurückziehen. Werde an meinem Buchprojekt arbeiten. Werde wohl auf keine Party meines Freundeskreis gehen. Ich selbst werde natürlich schon eine veranstalten. Und werde auch alle einladen, selbst wenn jetzt Probleme da sind. Vielleicht legen sie sich. Aber bis dahin beschränke ich mich auf irgendwelche Kaffees. Mit einzelnen Personen oder zu dritt. Mal sehen. Oder Kino. Ich werde Zeit für mich haben. Für mich und nicht für euch. Ihr werdet mir manchmal fehlen und manchmal werde ich froh sein, euch nicht zu sehen. Denn so wie es jetzt ist, versaut ihr mir manchmal richtig den ganzen Tag. Und dazu habe ich keine Lust.

Und so wären das jetzt 43 Tage. Ich werde mich hier natürlich melden. Werde einige Kapitel fertigstellen. Und vielleicht gelange ich auch schon weit hinein in die Geschichte. Ich bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt. Es wird schon. Und zurückkehren möchte ich leicht anders. Ich, auf dem Weg zur Perfektion. Zu meinem auferlegten Möchtegern-Sein. Ich möchte mich wieder sportlich betätigen, vielleicht versuche ich auch mal wieder das meditieren, und ich möchte einfach ganz, ganz viel nachdenken. Aus den letzten 25 Tagen bis zum Ende meines Zivildientes das Beste daraus machen. Und schrieben. Endlos schreiben. Jede freie Sekunde werde ich schreiben, weil meine Kreativität scheinbar einen mächtigen Schub bekommen hat. Es müssen immer solche Momente sein, dass man sich zu so etwas beschließt, und dass die Kreativität anspringt, so wie sie es gerade bei mir getan hat.

Ich tauche unter. Bei manchen möchte ich das „Look What You’ve Done“- Gefühl hervorheben. Andere vermisse ich schon jetzt. So wird es sein. Ich habe Angst. Aber nun gibt es kein Zurück. Wohin sollte ich den gehen?

Edit:// Ich werde mich nicht zuhause einschließen. Werde nicht den Kontakt zur Außenwelt abbrechen. Nein. Ich werde auch weiterhin auf kleinen Zusammenkünften zu finden sein. Aber ich werde große Parties meiden, werde Menschenaufläufe, wie schon damals, wieder meiden. Aber das Buchprojekt soll trotzdem jetzt einen großen Fortschritt erleben.

In The Sun.

Ohne Bedenken ziehe ich los. Lasse sein, was mein Leben lang mein Eigen war.

Mit dem Gesicht schlage ich fast täglich hart auf dem nassen Asphalt auf. Stolpere in Gedanken, wenn ich mir die Zukunft ausmale. Alleine schon das Wort Zukunft ist lächerlich. Was sagt dieses Wort aus? Ist es doch nur Platzhalter für eine Zeit, die kommen wird. Die anders sein wird als in jeder möglichen Vorstellung. Es wird anders, und doch freut man sich viel zu überschwänglich auf das Danach. Ich bin es, der größte Architekt der Welt. Niemand baut so wunderschöne Traumschlösser wie ich. Mit soviel Prunk und überflüssigem Schnickschnack. Und ich bin auch der Typ, der einen Stein vergisst und das Schloss zum Einsturz bringt.

Kann ich mich eigentlich für irgendetwas begeistern? Ich wirke perspektivenlos, obwohl ich einer der wenigen Menschen meines Alters bin, der ganz genau weiß, wo er hin möchte. Schon vor fünf Jahren wusste ich, welchen Weg ich gehen möchte. Und natürlich, wie sollte es anders sein, so kurz vor der dem Beginn, lasse ich mich am Wegesrand nieder und bezweifle meine Entscheidung. Das hatte ich schon immer. Ich bin nicht sehr entschlussfreudig. Und zweifle unglaublich gerne. Denn wäre ein anderer Weg nicht leichter, schöner, sonniger?

Es sind nur mehr acht Handvoll Tage bis ich Leben 3.0 abschließen kann und nach einigen freien Tagen Leben 4.0 endlich losgeht. Ein neuer Lebensabschnitt. Es ist, als würde ich mich noch nicht dazu bereit fühlen. Als wäre ich noch viel zu jung, obwohl ich schon in meiner alten Schulklasse zu den älteren Semestern gehörte. Ich war ein Spätzünder und nach anfänglichem Ärger über diese Bezeichnung bin ich nun wirklich zufrieden damit. Es stimmt eben und nicht jeder kann das von sich behaupten. Den Gefühls- und Gedankenchaos auch mit 20 Jahren mit voller Wucht zu spüren, das hat schon was.

Ich müsste so viel verändern. Es gibt schon genug Texte, in denen ich über eine gewünschte Veränderung geschrieben habe. Mal war es das Gewicht, mal das ganze Leben. Ich möchte lieben können und möchte geliebt werden. Ich möchte ehrlich lachen können und möchte mich nur mit den Menschen unterhalten, die mich auch wirklich interessieren. Ich möchte Teil der Gesellschaft sein, und doch so anders. Möchte mich treiben lassen, während ich mit dem Strom schwimme. Und ja, ich habe mich verändert und ja, ich werde es auch noch weiter. Werde anders werden und doch immer so bleiben, wie ich bin.

I’m only happy in the sun. Es wird bald wieder Sommer. Sommer. Die Zeit, die mit Wärme und Freundschaft und Freiheit aufzuwarten weiß. Ich freue mich darauf und liebe es. Und sehne mich nach langen Abenden, und Sonne und den See. Wie wunderbar wird die Zeit. Und vielleicht zerschlägt diese Zeit auch all die Zweifel.

Erase You.

I’m fine without you. Would you erase me? Do I know you?

Es könnte so einfach sein. Würde mir nur ein kurzes Lächeln kosten und alles wäre wieder. Wäre so, wie es war, als du noch nicht da warst. Wäre so, als wärst du nie hier gewesen und nie gegangen. Es könnte so einfach sein. Alles in meinem Kopf, was mich mit dir verbindet, würde gelöscht werden. Dich hätte es nie gegeben, und ich müsste nicht immer nach Worten ringen, wenn ich vor einem deiner Bilder stehe, wenn ich deinen Antlitz sehe, dein Lächeln, dein Gesicht. Du, der du mich für eineinhalb Jahren zum glücklichsten Onkel der Welt gemacht hast. Du, der nach eineinhalb Jahren den wohl traurigsten Onkel zurückgelassen hast. Es könnte so einfach sein.

Einfach die Erinnerung löschen. Die wunderschönen ebenso wie die omnipräsenten beschissenen Erinnerungen. An die Totenhalle, an das Begräbnis, an den Zusammenbruch in der Kirche. An die Tränen und den Schmerz. Dieser Schmerz, der immer noch anhält. Manchmal schlimm ist, manchmal viel schlimmer als er jemals war. Wenn ich dich aus meinem Kopf löschen könnte, wäre mein Leben um einiges leichter. Nicht immer in Gedanken an diesen einen Neffen, der den Sonnenschein zurück in die Familie brachte. Der mit seinem Lächeln Schmerzen linderte, und durch seinen Abschied nun täglich neue Schmerzen verursacht. Ich würde zwar all die einzigartigen Momente, als ich dich in den Schlaf sang, und du an meiner Schulter Tränen verlorst, all das würde ich verlieren. Aber jetzt überwiegt der Schmerz.

Doch ich könnte dich nicht löschen lassen. Dich, aus meiner Erinnerung. Denn du bist doch nicht nur in meinem Kopf, in meinem Gehirn, in meinem Gedächtnis. Den größten Platz hast du wohl in meinem Herzen. Und da kann man nichts löschen. Menschen, die mich durchs Leben begleiteten, ob nun beinahe zwanzig, oder fünf oder eineinhalb Jahre. Sie sind nicht weg, wenn sie aus dem Leben sind. Sie bekommen einen Speicherplatz in meinem Herzen. Und wenn all meine Erinnerung an dich gelöscht worden wäre, würde mir mein Herz immer mal wieder einen Stich geben, um mir zu zeigen, dass noch etwas von dir da ist.

Du kannst nicht einfach verschwinden. Bist zwar viel zu schnell aus dem Diesseits verschwunden. Aber du bist immer noch da. Wenn meine Mutter weint, die großartigste Großmutter, die ich jemals gesehen habe. Wenn dein Großvater sprachlos und in Tränen an deinem Grab steht. Wenn unsere Familie am Tisch sitzt und die Sprachlosigkeit überwiegt. Wenn meine Mutter Bilder von dir aufhängt, im Wohnzimmer, in der Küche. Du bist omnipräsent und erschwerst mir jeden einzelnen Tag.

Die Zeit heilt alle Wunder
schon nach wenigen Jahren
nur noch Narben da, wo Wunder waren.

Wir sind Helden – Die Zeit heilt alle Wunder

Du warst das Wunder und das hier jetzt, das sind die Narben. Du hast sie hinterlassen, an meinem ganzen Körper. Ich habe mich verändert, als du da warst und als du gegangen bist. Bin über mich hinausgewachsen, als ich in der Kirche Worte für dich verlas. Glaubte, einen Weg gefunden zu haben. Aber der Weg ist holprig und verschlungen. Vielleicht auch nur ein Kreisverkehr. Immer wieder an diesen Punkt kommen, und weitergehen. Weil stehen bleiben nicht gilt. Du bist weg, ich bin hier. Möchte da sein, doch es tut weh. Jeden Tag wieder, wenn Bilder von dir meinen Weg versperren. Wenn ich den Kopf wegdrehe, um dich nicht ansehen zu müssen. Ich hasse diese Momente und meide die Plätze, wo ich deine Bilder finden kann. Du bist noch viel zu präsent, um mit dir abschließen zu können.

Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Antoine de Saint-Exupéry

Eben. Wenn ich mich getröstet habe. Das dauert noch.

Fly Away.

Langsam, ganz langsam.

Ich habe mich scheinbar gedreht und gewendet. Nach drei oder vier Stunden Schlaf, bis kurz vor zwanzig Uhr fühle ich mich verspannt und müder denn je. Aber das musste jetzt sein. Nachholen, wofür ich die ganze Woche über nicht wirklich Zeit gefunden habe. Und nun sitze ich hier, mit dem Gedanken bei einer wunderbaren Freundin. Wo scheinbar heute mal so richtig alles nicht gut läuft. Wenn du das hier liest: Ich denk an dich. Vielleicht hätte ich noch vorbeikucken sollen. Nach erneutem Telefonat werde ich das nun auch noch tun. Und ja, ich fühle mich verpflichtet. Dir geht es nicht gut, du möchtest reden und ich möchte dir helfen. Gemeinsam können wir in Kürze schließlich über Gott und die Welt reden. 

Die Woche lief um einiges besser, als all die Tage zuvor. Man mag es jetzt als lächerlich ansehen, aber das Wiederauffinden meiner Uhr, nach mehr als fünf Monaten, ist einer der Höhepunkte der letzten Tage. Ich habe sie ernsthaft in meinem gesamten Zimmer gesucht. Habe alle aufgehoben und überall nachgekuckt. Überall? Nein, nicht wirklich. Denn obwohl ich mir ganz sicher war, dass ich die Uhr das letzte Mal bei meinem Nächtkästchen gesehen habe, habe ich nie in der Briefebox nachgesehen. Und vor drei Tagen habe ich wieder einmal zwei Briefe geschrieben (schon angekommen?) und überraschenderweise meine Uhr am Grunde der Box gefunden. Meine Briefebox ist übrigens eine Converse-Schachtel mit Adressen, Kuverts und Briefmarken. Was ganz Tolles. Ehrlich.

Ach ja, und diese Woche habe ich auch durch Zufall erfahren, dass durch den Text „Selbstgespräch. Und So.“ mein Blog der Teil einer eineinhalb Jahre langen Ausstellung in drei Museen in Deutschland sein wird. Es ist ein unglaubliches Gefühl, dass meine Art zu schreiben, und hier geht es wirklich darum, da es sich um einen puren minimal literarischen Text handelt, auch über das Internet hinaus zu betrachten ist. Es ist so etwas wie ein kleiner Traum. Mein Name, mein Blog. Ein kleines bisschen Berühmtheit für etwas, was für mich sehr viel bedeutet. Und ich empfehle wirklich allen, die in der Nähe von Frankfurt, Nürnberg und Berlin wohnen, im Laufe der nächsten Monate diese Ausstellung zu besuchen. Ich werde es wohl erst nächstes Jahr in Berlin.

Ein weiterer Punkt, der diese Woche für schöne Gefühle sorgte, war die Tatsache, dass ich unter Pachelbel-Einfluss die ersten Sätze zu „Volle Distanz. Näher zu dir“ kreiren konnte. Ich persönlich finde den Anfang großartig und scheinbar kommt er auch bei den Lesern, als euch, wirklich gut an. Deshalb werde ich, vielleicht bald mit einem Moleskine-Notizbuch, jetzt nun mal wieder weiterschreiben. Nachdem mein erster Versuch mich bald stocken ließ. Vielleicht werde ich einen kleinen USB-Mp3-Player nur mit klassischer, ruhiger Musik bestücken. Sie ist wunderbar. Ein bisschen Bach hier, ein bisschen Pachelbel da … und möglicherweise auch noch Beethofen oder Chopin. Debussy hingegen wirbelt eher auf, als dass er beruhigt.

In Liebe und so weiter hat sich nichts entwickelt. Ich habe mich erfolgreich entliebt, und freue mich schon auf das nächste Wiedersehen ohne irgendwelche Gefühle. Und auch mit meiner Exfreundin, mit der ich erst vor zwei Monaten wirklich abschließen konnte, habe ich nun wieder Kontakt. Per ICQ wohlgemerkt, aber möglicherweise treffen wir uns in den Osterferien auf einen Kaffee. Wobei ich hinzusagen möchte, dass Ostern für mich nicht unbedingt verpflichtend Ferien bedeutet. Ich werde arbeiten. Aber ich freue mich darauf, dass der Versuch einer Freundschaft zumindest in meinem Kopf schon wieder existiert. Vielleicht auch nicht richtig, aber wie ich schon mehrmals sagte, fällt mir die Vorstellung schwer, dass jemand komplett aus meinem Leben verschwindet. Mal sehen, wie sich alles so weiterentwickelt.

Und so werde ich mich auf den Weg zu dieser einen wundervollen Freundin machen. Wir werden exzessiv rauchen, und reden. Ich habe schon lange nicht mehr mit ihr geredet. Das tut uns wahrscheinlich beide gut. Also dann, bis morgen, liebe Leute. Ich flieg dann mal weg.

Yakamoz.

Die Widerspiegelung des Mondlichtes im Wasser.

Du sprichst kein einziges Wort mehr mit mir. Ich denke. Denke nach. Erinnere mich an die Zeit, als du immer von mir verlangtest, über alles zu reden. Dir meine Sorgen und Gedanken zu offenbaren. Du konntest das immer. Konntest mir erzählen, wie es dir gerade geht. Ich war meist still. Musste schweigen, weil die Gedanken mein Stimmorgan blockierten. Jetzt wäre ich bereit, zu sprechen. Könnte dir alles erzählen. Wie es ist, so danach. Wie es sich anfühlt, ehemaliger Onkel zu sein. Wie es ist, wenige Monate vor dem Verlassen der Heimat eine so mächtige Portion an Schiss in sich zu spüren. Weil man nicht weg will und Angst hat vor dem Neuen und so. Wie es ist, sich nach der ersten Enttäuschung sofort wieder zu verkriechen. Ich habe es dir angeboten, habe gehofft, du würdest dich melden. Habe gehofft, auch dir würde etwas daran liegen. Scheinbar tut es das doch nicht. Ich muss das akzeptieren, so schwer es mir fällt. Es ist nun mal so. Du konntest mich immer verändern, und ich dich nie. Ich wollte das auch nicht. Und so lass‘ ich es.

Ich bin es, der sich verkriecht, nach einer Enttäuschung, die so subtil von mir selbst erzeugt wurde. Eine Enttäuschung in Folge utopischer Träume. Viel zu schnell habe ich sie gesponnen, und jetzt sind sie wieder weg. Sind verschwunden, als wären sie nie da gewesen. Doch sie waren da. Und es tut manchmal auch weh. Es sind genau diese Schmerzen, die ich nach jeder Enttäuschung habe. Ich bin aufgelebt, in dem Glauben an etwas, was niemals war. Und auch nicht sein wird. Habe die Wochenenden ausgenützt, bis zum letzten Minute bin ich aus gewesen. Habe die Zeit genossen und jetzt sitze ich wieder hier. Verliere wichtige Tage. Bin ich traurig. Bin ich wütend. Was bin ich überhaupt. Wenn man zurückblickt, sieht man, wie glücklich mich diese wunderbaren Tage machten. Und soll ich jetzt wieder in die Melancholie zurückfinden. Die mich zwar auch durchs Leben tragen kann, aber niemals so schön sein kann.

Mir fehlen die Worte. Fehlen die Blicke. In der Widerspiegelung des Mondlichtes im Wasser spüre ich die Sanftheit des Lebens. In unserem Wohnzimmer hat sich etwas verändert. Der Tisch, aufbereitet wie ein Altar, hat seine Bilder verloren. Meine Mutter hat die Bilder nun schön an eine Wand gehängt. Ich frage mich, wie lange der Schmerz noch anhält. Täglich reden wir darüber, jedes Mal, wenn ich vor dem Kühlschrank stehe, beginnt ein kurzer Moment der Sprachlosigkeit. Die Bilder erinnern. „Es könnte so schön sein.“ Du hast Recht, Mama. Es könnte. Aber es ist nicht so, wie wir uns es vorgestellt haben. Es ist anders. Wir müssen damit umgehen, ändern können wir nichts. Wir haben uns und die Erinnerung. Und den Schmerz. Der Schmerz, der einfach nicht gehen will. Wie oft, verdammt noch mal, habe ich den Traum gehabt, zu leben. Um ja nichts zu versäumen. Und dann drückt mich wieder etwas auf den Boden und ich wehre mich nicht dagegen. Soll ich es schon wieder ankündigen. Nein. Ich müsste einfach mal nur die Augen schließen. Und keine Angst vor dem Erleben haben.

Yakamoz wurde zum schönsten Wort gewählt. Ein türkisches Wort, dass in sieben Buchstaben ein wunderschönes Phänomen beschreibt. Mir gefällt es auch. Wegen dem Mond, der Widerspiegelung und dem Wasser.

How My Heart. Behaves.

Wenn man sein Herz in ein Paket packt, genug Porto raufklebt und es eine Woche später wieder zurückbekommt. Mit dem Hinweis: Empfänger nicht vorhanden.

Was ist in den letzten Tagen nur alles passiert. Mein Herz vergeben, mein Herz verschenkt. Die Schmetterlinge endlich wieder lieben gelernt, und doch der ständige Zweifel. Die Ungewissheit und das Verstehen, dass es nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Was nicht war, wird auch jetzt nicht sein. Das Come-Down innerhalb weniger Stunden. Kurze Zeit Sprachlosigkeit und Wut, auf mich selbst und meine Gefühle. Dann das Erkennen, das sie einfach so sind. Dass man an der Realität nichts ändern kann.

Fast ein Jahr nach meiner ersten Trennung von meiner Exfreundin habe ich zum ersten Mal wieder dieses Gefühl für eine andere Person gespürt. Diese Schmetterlinge und das Kribbeln. Gerade mal wenige Wochen, nachdem ich wirklich abschließen konnte. Es hat also  mehr als sieben Monate gedauert, bis ich wieder einmal das Wort „Verliebtheit“ in den Mund nehmen konnte. Und wie all die vielen Male zuvor, stellte ich mir schon vor, wie es wäre. Wie es wäre, wenn es dieses eine Mal funktionieren würde. Wenn sie die Richtige wäre. Und wie all die anderen Male erfuhr ich, dass nur meine Gefühle in diese Richtung gingen. Dieses eine Mal bin ich sogar noch relativ bald auf Gefühlssuche gegangen. Wollte Gewissheit, ob ich mich denn nun noch mehr hineinstürzen dürfte in dieses Gefühl, oder ob nur ich so empfinde. Schlussendlich bekam ich das Wissen, was ich brauchte. Und begann mich innerlich zurückzuziehen.

Ich stelle es mir jedes Mal wieder so wunderbar vor. Vielleicht kann man es als Sucht abstempeln. Oder als Grundbedürfnis. Ich brauche einen Menschen, der mich liebt. Der mich lieben kann und mich lieben will. Ich brauche einen Menschen, der mir mit seiner Nähe alle Angst der Welt nimmt. Ein Mensch, der meine Hand nimmt, when it all comes crashing down. Mit dem ich gemeinsam einschlafen kann, und mit welchem ich die Sterne ansehen kann. Ein Mensch, der mich tagträumen lässt und zu dem ich vollkommenes Vertrauen habe. Vielleicht bin ich viel zu anspruchsvoll, aber ich habe es mir verdient. So oft schon habe ich versucht, zu lieben. Wäre bereit gewesen, mich selbst für diese und jene Person aufzugeben. Aus reiner blinder Liebe zu diesem Menschen. Und all die vielen Male wurde ich enttäuscht. Sie wollten mir nicht geben, wonach ich mich so sehr sehnte. Die Reflektion des Gefühls der Liebe. Ich habe es mir verdient, von ganzem Herzen geliebt zu werden.

Wann ich das nun erleben werde, weiß ich nicht. Ich werde wohl noch öfter mein Herz in ein Paket packen und abschicken. Und es wird wahrscheinlich auch noch einige Male ungeöffnet zurückkommen. Aber möglicherweise findet sich der geeignete Empfänger. Und dieser Mensch muss dann ganz sorgfältig mit dem Ganzen umgehen. Muss mit mir durch die Welt gehen, mit einem Lächeln und einem Funkeln in den Augen. Bis dahin wird noch viel passieren. Jetzt darf ich erst einmal hoffen, dass Freundschaften so etwas überstehen. Ich glaube daran, und sie auch. Das wird schon.

Manchmal wünsche ich mir, ein anderer Mensch zu sein. Sogar relativ häufig habe ich diesen Gedanken. Möchte offensiver werden und aktiver. Möchte eine hübsche junge Frau ansprechen, wenn ich in ihren Augen die Welt und den Rest sehe. Möchte immer die richtigen Worte finden. Und möchte meine Schüchternheit ablegen. Vom großen Glück der Liebe nicht nur träumen. Doch das bin ich. Vielleicht entwickle ich mich weiter, aber eine komplette Kehrtwende wird es wohl nicht geben. Das bin ich eben. And this is how my heart behaves.

Freundschaft.

Als du mir die Hand reichst, verstehe ich erst, was du meintest.

Gerade wollte ich abheben. Zu neuen Höhenflügen und hinauf in meine Traumfabrik. Wollte mich dort niederlassen und die Zeit genießen. Mit einem der unglaublichsten und schönsten Gefühle hätte ich in den Tag hinein gelebt. Hätte das Leben bedingungslos geliebt und jedem vorübergehenden Menschen ein Lächeln geschenkt. Hätte meine Wärme mit allen geteilt und wäre einfach nur froh, ein solches Leben zu führen.

Wenige Sekunden, bevor ich abheben wollte, kam dann der Rückschlag. Ein Stoß, hinab. Ich fiel hart. Konnte die Landung nicht kontrollieren und war für den kurzen Moment einer Minute bewusstlos. Vollkommen bewegungs- und sprachlos. Und ich blieb liegen. Begann nachzudenken. Warum war ich alleine. Warum stand niemand um mich herum, um mich aufzufangen. Um mir wieder Halt zu geben. Es war niemand da. Ich habe es vermieden. Wollte allein sein in meiner Traumwelt. Wollte niemanden so offensichtlich zeigen, wo mein Weg mich hinführt.

Plötzlich stehst du vor mir. Du, die in mir den Wunsch entstehen ließ, abzuheben. Du, die mir unbeabsichtigt einen Gefühlschaos und Gedankenballast beschert hast.  Du, die ich schon jahrelang kenne. Du reichst mir deine Hand, hilfst mir beim Aufstehen. Und plötzlich beginne ich zu verstehen. Beim Fallen wollte ich nur von dieser einen Person, von dem Wunderwesen, aufgefangen werden. Ich hätte gar nicht zugelassen, dass Freunde mir helfen. Ich wollte den Aufschlag spüren. Aber jetzt, am Boden, hilfst du mir. Hilfst mir auf, und zeigst mir, wie wunderbar die Liebe der Freundschaft ist.

Als ich wieder auf den Beinen bin, danke ich dir. Auch du bist froh, dass ich mich wieder habe aufrappeln können. Und in der anschließenden Umarmung spüre ich die Wärme und die Fürsorge, das Vertrauen und dieses unglaubliche Gefühl. Einzigartig durch und durch. Freundschaft nennt man sowas.

End. Liebe.

Dinge geklärt, Gedanken sortiert. Ehrlichkeit geübt und einen Punkt gesetzt.

Wahrscheinlich habe ich schon mit dem ganzen Chaos der letzten Tage so manches kaputt gemacht. Wenn es so sein sollte, tut es mir Leid. Doch man kann zu den eigenen, vollkommen persönlichen Gefühlen nicht sagen kann: „Ach, haltet doch die Klappe. Haut ab. Lasst mich allein.“ Die sind entweder schwerhörig oder taub. Aber sie waren einfach da. Ich kann mich nicht wirklich entschuldigen, denn Irren ist menschlich. Und Verlieben natürlich auch. Dass Liebe viel zu oft nur einseitig ist, weiß ich. Aus Erfahrung und eben jetzt auch.

Der Prozess der Entliebung ist nötig. Um mich nicht in irgendeinen Wunschgedanken zu vernarren. Er gehört zum Verlieben dazu, nur dass das Verlieben selbst viel wunderbarer und wunderschöner ist. Aber man kann sich nicht nur darauf spezialisieren. Vielleicht ist es gut, dass jetzt hier irgendwer einen Punkt gesetzt hat. Entlieben im Ikarus-Kurs. Learning by Doing. Keine verträumten Gedanken mehr, keine Gefühlsverirrtheit. Es hat nicht sollen sein. Ich habe diesen einen Menschen als so einzigartig und so großartig empfunden. Doch was kann man tun, wenn nur ich so empfinde. Wütend sein? Auf wen. Auf meine Gefühle oder die ihren? Auf meine oder ihre Blindheit. Nein. Niemand kann etwas dafür. Es hat nicht sollen sein. [Ein verdammt blöder Satz, aber so ist es in diesem Fall nun mal].

Was ich jetzt will? Nichts von Liebe hören. Wäre ich Pacman, würde ich alle Herzen aufmampfen. Würde ich Sims spielen, täte ich eine Person eines glücklichen Paares in den Swimmingpool schicken und die Leiter abmontieren. Stumpf werden möchte ich, für diese wenigen Tage. Bis ich die Augen schließen kann und nicht all die schönen Momente vor den Augen habe. Ich brauche Ablenkung und Stille. Ruhe. Zeit für mich und Zeit mit anderen.

Am Ende der Liebe. Als hätte ich wieder einmal zu jemanden „Ich liebe dich“ gesagt. Ich bin noch nicht mal stark genug, zu sagen, ich hätte mich in sie verliebt. Nach dem Motto „No Risk, No Fun“, fühle ich mich jetzt gerade etwas matt. Ich habe Worte kombiniert und Sätze gebildet. Die Adresse eingefügt und auf Senden geklickt. Das ist meine Art von persönlicher Überbringung. Ich stellte darin nur fest, dass ich wüsste, dass nur ich so empfinde. Dass es mir Leid tut und das ich hoffe, dass es keine Auswirkungen haben wird. Und gerade das ist es, was ich mir für die nächsten Tage wünsche. Dass ich nicht zu viel zerstört habe. Ich will nicht einen so wunderbaren Menschen verlieren. Der mir schon jahrelang ein wunderseliges Gefühl gibt, wenn ich mit ihr ein paar Mal im Jahr in der Schaukel liege und wir unter Sternenhimmel über Gott und die Welt, Liebe und das Leben reden. Das will ich nicht verlieren. Es tut mir Leid.

All I Need.

Es ist anders. Als all die anderen Male. Vielleicht reifer und doch stets gewollt pubertär.

Ein Gespräch mit einer wundervollen Freundin hat mich auf einen Gedanken gebracht. Er schwebte mir schon einige Zeit in meinem Kopf (man stelle ihn sich vor, als das unendliche Universum, ein paar fixen Himmelskörpern, ein paar schwarzen Löchern und unglaublich viel Weltraumschrott.) Wie würde eine Beziehung heutzutage für mich aussehen. Die letzte, und auch meine erste Beziehung war wundervoll, und ich war noch relativ jung. Heute würde ich alles anders machen. Das hat die Reife in mir verändert oder die Retroskopie und das Verständnis, warum es auch nicht so hat klappen können.

Damals fiel es mir schwer, einen Tag zu verbringen, ohne irgendetwas von ihr zu hören. Ich versuchte sogar, sie sie oft wie möglich, möglichst täglich, zu sehen. Dieses Einengungsgefühl ist schrecklich. Ich habe es nun selbst sogar schon mal erlebt und empfinde es als schlimmste Katastrophe im zwischenmenschlichen Zusammenleben. Und nun fällt es mir auch bei anderen pubertären Beziehungen auf, und ich schüttle nur den Kopf. Weil ich weiß, dass ich nicht anders war. Und weil ich weiß, dass dies sicherlich auch ein Grund war für das Ende.

Ich hätte gar keine Zeit mehr, jeden Tag jemanden zu sehen. Ich habe genug andere Beschäftigungen, wunderbar großartige Freunde in meinem Leben. Mein Leben lebt und irgendwie passiert auch ständig etwas Interessantes. Es kommt mir nicht auf die ständige körperliche Nähe an. Ich denke, mir würden auch wenige Momente in der Woche reichen. Vielleicht eine gemeinsame zweisame Stunde oder zwei. Und den Rest der Woche würde ich strahlen, weil ich weiß, dass es da draußen jemand gibt, der Gefühle für mich empfindet und der mich möglicherweise mit dem innersten Inneren liebt. Alleine das Gefühl reicht aus, um mir täglich ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. That’s all I need.

Vielleicht ist doch alles nur ein Traumschloss. Höchstwahrscheinlich ist es so. Was habe ich mir erwartet. Den perfekten Ablauf. Das Himalaya-Hoch nach dem Mariannengraben-Tief? Vom Mittelpunkt der Erde zum Ende des Universums? Diese Gedanken sind infantil und blöd und dumm und wunderschön. Sind eben meine. Und meine Gedanken sind nun mal wunderschön. Ich kann sie mir spinnen wie ich will. Bin der Spider-Man meiner Gedanken. Soll ich mich jetzt entlieben? Soll ich mich reinhängen? Diese Herz-Kopf-Bauch-Inkompatiblität nervt. Bauch kribbelt, Herz sagt reinhängen und Kopf entliebt sich gerade. Ich wäre dafür, dass ein Mensch nur aus dem Herz besteht, oder dem Bauch. Der Kopf ist viel zu rational, viel zu intelligent. Das Herz hingegen so schön naiv.

Liebe heißt für mich auch, dem anderen all die Freiheiten zu geben, die er braucht. Das bedeutet Liebe zumindest jetzt für mich. Enge tut weh und nervt. Wer braucht sowas? Es ist doch klar, dass die Welt rundherum auch ein Wörtchen mitzureden hat. All die Freunde, die Verpflichtungen, das eigene Leben an sich. Aber für diese wenigen Momente, an dem man sich sieht, ist man gemeinsam der Mittelpunkt des Universums. Das Epizentrum. Es wäre schön, das wieder einmal zu erleben. Um alles besser zu machen und nichts falsch. Unmöglich? Stimmt. Von wegen.

Ja, ich bin schon wieder zurück. Blogpause? Lahja hat mich angespornt und all die Kommentare. Ja, lucy, es ist eine Leidenschaft und ich hätte das hier nicht geschrieben, wenn es mir kein Anliegen gewesen wäre. Danke, fürs Lesen und Kommentieren und fürs Da sein. Und danke lahja, fürs Wundervolle-Freundin-Sein. Sieben übrigens, lahja, sieben.