vertraut.verspielt

Weißt du, manchmal, wenn ich dich sehe, bin ich einfach nur sprachlos. Sehe dich aus der Ferne an und beobachte, wie du lachst. Wie sich langsam deine Mundwinkeln zu diesem zauberhaften Lächeln formen. Dann fehlen mir ganz einfach die Worte, und aus reiner Glückseligkeit muss auch ich sofort zu lächeln beginnen. Es ist seltsam, nicht wahr?

Und wenn auch du mich siehst, und wir so nebeneinander sitzen und ich hinaustauche aus meiner Sprachlosigkeit, fehlen mir doch viel zu oft noch die richtigen Worte. Die Worte, die vielleicht auch nur annähernd zeigen könnten, wie vertraut du mir in letzter Zeit einfach geworden bist. Es ist verrückt, wo wir doch so zwei vollkommen unterschiedliche Wesen zu sein scheinen, oder? Ich weiß es nicht und doch rührt es nicht von ungefähr, dass du seit langem wieder einmal ein Mensch bist, der mich noch Worten zu ringen zwingt.

Diese verspielte Art, wie wir uns begegnen, jedes Mal. All die Worte die von deinen Lippen zu meinen Ohren eilen und von meinen zu deinen. Und all zu oft stehen wir uns ganz einfach nur selbst im Weg, findest du nicht? Und wenn ich sage, dass du mir fehlst, würdest du mir wahrscheinlich nicht glauben. Aber: Du fehlst. Mit wem soll ich reden, so spät nachts, wenn die Welt herum ihren hart erkämpften Schlaf nachholt und oft nur ich und du noch Stellung halten. Als einsame Kämpfer in purer Zweisamkeit, im Kampf gegen die Nacht.

Ich fühle, ich falle, atme, träume, denke, warte. Du spürst es doch, nicht wahr?

photocredits: paulaloe | flickr

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