
Dein Blick durchbohrt mich. Körper an Körper lehnen wir an der Wand. Warten auf die Sonne, auf den Regen. Warten auf das Leben und den Schmerz. „Ich liebe dich.“, höre ich mich wimmern. Stille. Du machst mir Angst, ich traue meinen Augen nicht. Deine Hand streicht sich eine Strähne aus dem Gesicht. Ich spüre dich, hinter mehr. Wir blicken gerade aus, deine Kopf auf meine Schulter gelehnt. „Ich hasse dich.“, höre ich mich flüstern. Du gibst mir das Gefühl vollkommener Nichtigkeit. Du brauchst mich nicht. Ich bin nur da, um bei dir zu sein. Jede Berührung von dir zeigt mir, dass nichts so ist, wie es ist. „Ich brauche dich.“, höre ich mich schreien. Brauche das, was du in mir hervorrufst. Du lässt Gefühle in mir wachsen. Du störst meine Routine. Meinen Gedankenablauf. „Ich vermisse dich.“, fließt es aus mir hervor. Vermisse deine Worte und dein Gesicht. Doch du stehst hinter mir. Du bist mir so nahe. Ich vermisse das Leben. Vermisse die Vergangenheit. „Ich. Dich.“ Du gibst mir alles aber nichts. Du hörst mich und ich dich nicht. Du sammelst meine Herzfetzen, sammelst meine Gedanken. Und ich die deine. Was bist du?
Bist nun doch nichts mehr als ein Nichts. Aber was wäre ich nur ohne dir.
