Deshalb.

Weil
Weil ich nur neben dir wirklich einschlafen kann.
Weil ich es liebe, deinen Atem zu hören.
Weil ich dich immer heimlich ansehe, wenn du mir gegenübersitzt.
Weil du so unglaublich wunderschön bist. So einzigartig.
Weil du der Beginn und das Ende meiner Träume bist.
Weil du mein Inbegriff von Glück bist.
Weil es nichts vor dir und nichts nach dir geben soll.
Weil dein Lächeln mich jedes Mal wieder beeindruckt.
Weil mich niemand besser in den Armen wiegt.
Weil mir niemand besser durch die Haare streicht.
Weil ich mich vollkommener fühle mit dir.
Weil mich niemand so vollendet wie du.
Weil du meine Heimat und mein Zuhause bist.
Weil ich dich liebe.
Und du mich. 

 

Du nickst einfach nur.

Foto: Aldo van Zeeland | flickr

„Ich habe so viele Träume, weißt du.“ Du nickst, erzähle ich doch tagein, tagaus davon. Von all den Plätzen, die ich bereisen möchte. Von all den Erfolgen, die ich feiern werde. Von all dem Etwas, das am Ende in Wahrheit für mich übrigbleibt. Du nickst und es tut mir in der Seele weh, wenn mit einem Schlag einer dieser Träume wieder ein weite Ferne rückt. Weil das Leben eben manchmal nicht so mitspielt, weil Träume keinem fixen Zeitplan gehorchen, weil es nun mal so ist.

„Ich will nicht weg. Will hierbleiben.“ Das ‚Will bei dir bleiben.‘ verkneife ich mir. Home is where your heart is kommt mir immer wieder in den Sinn. Keine Ahnung, wer diesen Spruch geprägt und schließlich in meinen Kopf gepflanzt hat. Mein Herz ist hier, meine Familie ist hier. Eine andere Familie, als jene, mit der ich aufgewachsen bin. Aber hier sind die Freunde, die man wohl nur selten findet. Hier ist Alleinsein unmöglich. Hier wird man aufgefangen, wird getragen. Es wird gemeinsam gefeiert und gemeinsam geschwiegen. „Du musst hier auch nicht weg. Bleib doch.“ Ich nicke. Hierzubleiben ist wohl die einzige Möglichkeit, die mir bleibt. Endlich hat mein Herz wieder einen Platz gefunden, wo es sich wohlfühlt. Endlich bin ich irgendwo angekommen, wo mein Leben zu funktionieren scheint.

„Ich will nicht funktionieren.“ Und widerspreche mir selbst „Und tue es doch.“ Du schüttelst den Kopf. „Was heißt für dich ‚funktionieren‘? Das Leben in vorgeplanten Bahnen zu leben, zu wissen, wann du aufstehen musst, und zu wissen, was am kommenden Tag passiert?“ Ich nicke und du schüttelst den Kopf. „Du funktionierst nicht. Nicht so, wie es manch andere tun. Du lebst, weißt du.“ Ich verstehe nicht. „Du bist zwar nicht vollkommen planlos, was wohl auch gut ist. Aber du lebst. Du genießt. Du nützt die Gunst der Stunde, du überrascht. Dich. Mich. Uns alle hier. Du funktionierst, aber auf deine ganz eigene Weise.“

„Versprichst du mir, dass wir uns nie wieder aus den Augen verlieren?“, schweige ich und wünsche mir nichts sehnlicher. Weil die Zeit mit dir so schön, die Gespräche so wunderbar sind. Manchmal flutschen einem die Träume durch die aalglatten Hände, sie aufzufangen scheint unmöglich. Ich atme etwas schwer, weil mir wieder einmal bewusst wird, was eine falsche Entscheidung an einer Weggabelung so alles mit sich bringt. Vielleicht bin ich falsch abgebogen, oder ich wurde. Ich weiß es nicht mehr so genau. Aber all das, all diese scheinbaren Fehltritte haben mich hierher geführt. Glücklicher kann ich darüber wohl kaum sein. Und das zu wissen tut gut. Es ist anders als erwartet, als erhofft, als gewünscht. Aber vielleicht macht doch genau das diese eine wunderbare Prise Leben aus, an denen meine Träume wachsen. Verstehst du.

Du nickst, obwohl wir seit Minuten kein Wort gewechselt haben. Du nickst einfach nur.

Dunkel ist es. [Ein Dialog]

I

Du riechst gut.
Beginnst du eigentlich immer auf diese Art und Weise eine Konversation? Wir kennen uns ja kaum.
Hm. Ist mir nur aufgefallen.
Schön.
Mhm. Schön.
Nach was rieche ich denn?
Weiß nicht. Irgendwie natürlich.
Ich schwitze? Willst du mir das sagen?
Nein. Nein. Ach, nein. Natürlich nicht. Du riechst…-
Natürlich. Ich weiß. Und sonst?
Sonst?
Mhm. Sonst?
Nichts. Du riechst nur außergewöhnlich gut.
Schön. 

II

Wieso so griesgrämig?
Ich? Griesgrämig. Ist das nicht alles nur eine subjektive Meinung von dir?
Ach? Und du fühlst dich also wohl, oder wie?
Mhm.
Und nicht vielleicht irgendwie…-
Griesgrämig?
Mhm.
Hm. Nei..- Naja. Vielleicht.
Und wieso?
Wieso was?
Wieso so griesgrämig?
Ach. Du würdest dich ja doch nicht auskennen.
Schön.
Was?
Das Lächeln eben, als ich statt Schade nur Schön vorweisen konnte. 
Hab ich etwa gelächelt?
Mhm.
Tut mir Leid.
Da! Schon wieder! Hast du es wenigstens jetzt mitbekommen?
Hm.

III

Ach, es ist schon dunkel.
Wie?
Dunkel ist es.
Mhm.
Hm. 

IV

Ist dir kalt?
Warum?
Du zitterst.
Wirklich? Das habe ich bei all dem Zähneklappern beinahe übersehen.
Schon wieder. Komm.
Wohin?
Nirgendwo hin. Komm. Nimm meine Jacke.
Und du?
Wie?
Erfrierst du denn nicht?
Ach wo. Kalt ist es zwar schon, aber…-
Aber?
Aber ich hasse es, wenn Menschen in meiner Umgebung frieren. Komm!
Wohin?
…-
Ha. Jetzt hast du gelächelt. Für mich. Na, gib‘ sie schon her!
Was?
Die Jacke. Die Jacke möchte ich bitte.

V

Ich friere noch immer.
Wir kennen uns kaum.
Ich weiß. Aber …-
Aber was?
Aber hindert es uns an irgendetwas?
Woran sollte es uns hindern?
Ich weiß nicht.
Na, komm schon her.
Aber eigentlich sollte ich ja dich unter meiner … äh, deiner Jacke aufwärmen. 
Egal. Komm her. Wenn wir ganz nah nebeneinander gehen, dann wärmen wir uns gegenseitig.
Stimmt.
Stimmt.
Weißt du eigentlich…-
Mhm. 
Deine Hand ist warm.
Und du riechst gut.
Als würden wir uns schon ewig kennen.
Und uns nicht verlieren. In Träumen.
Von uns?
Mhm. Von uns beiden. 
Schade.
Wie?
Es wär‘ schade drum.  Würden wir uns schon ewig kennen.
So ohne Träume, wie?
Mhm. Das…- Das wär schrecklich. 
Drum..- Drum lass uns uns nie kennenlernen. 

Vielleicht lieber morgen.

Jetzt könnt ihr abschalten. Wirklich. Ich bitte euch. Das wars.

Ihr kennt das wahrscheinlich. Das Funkensprühen, wenn man sich in die Augen blickt. Der Schmetterlingssex im Bauch, der dieses Kribbeln erzeugt. Der Gedankenkollaps in wunschertränkten Hoffnungen. Jeder kennt das irgendwie. Und jeder weiß wohl, dass man es sich nicht herbeiwünschen kann, und es geht auch nicht auf Kommando einfach weg. Worauf ich hinaus möchte. Ich liebe dieses Gefühl, aber ich habe es seit Monaten nicht mehr verspürt. Und das ist auch gut so.

„Man kann nicht keine Lust auf Liebe haben.“, meinte kürzlich ein Freund zu mir, aufgrund eines Eintrages, in welchem ich schrieb, dass ich bis Frühling wohl nichts mehr mit Liebe zu tun haben wolle. Wobei er wohl sehr recht damit hat. Wenn es kommt, dann kommt es eben. Das ist wie Weihnachten und Ostern. Man rechnet einfach nicht damit und wusch ist es da. In dem was wir gerade im Tutorial besprechen, wäre das also die „structure“. Wie ich mich dann darauf einlasse, dass ist die „agency“. Schon klar. In die Struktur wird man hineingeworfen, in das Verliebtsein verliebt man sich mal eben so. Aber es kommt immer so drauf an, wie man sich selber darauf einlässt. Und ob man sich denn überhaupt einlässt.

Ja. Man liest schon richtig. Monsieur Melodramatique. Dieser Typ, der sich monatelang fragte, warum seine Exfreundin kein bisschen mehr für ihn empfindet, der sich ständig fragte, wann er denn endlich die Frau seines Lebens kennenlernen würde. Ja, dieser Mann wird sich auf nichts einlassen. Vor allem auf nichts, wo das Scheitern schon vorbestimmt ist. Liebe muss immer auf beiden Seiten stattfinden. Wie es ist, wenn es eben nicht so sein sollte, das habe ich schon zur Genüge zu spüren bekommen. Und sollte sich irgendwann einmal irgendjemand in mich verlieben, werde ich definitiv eines tun. Warten. Und sollte ich bemerken, dass ich nicht das geben kann, was von mir erwartet wird. Wenn ich bemerke, dass ich jemandem Schmerzen zufüge, dann würde ich die Notbremse ziehen. Ich kenne all das schon. Ich will nicht so sein, wie den Menschen, den ich in manchen Zügen verabscheue. 

Vielleicht lieber morgen. Vielleicht lasse ich mir jetzt einfach mal Zeit. Mit allem, irgendwie. Unter Druck gesetzt habe ich mich schon immer. Ich liebte es manchmal, und manchmal machte es mich aber auch nur einfach kaputt. Und auch das hat mir bis zu einem bestimmten Punkt Spaß gemacht, nur das Problem war, dass von da an alles unkontrollierbar weiterverlaufen ist. Ich erlebe gerade den größten Wandel in meinem Leben. Neue: Stadt, Bekanntschaften, Aufgaben, Visionen, Träume. Alles neu. Eben. Da könnte jetzt auch Liebe stehen. Schon klar: Neue Liebe neues Glück klingt immer gut. Aber wenn ich alles auf einmal haben möchte, dann sind Mittwoche wie gestern nicht ausgeschlossen. Und dann würde sich das vermehren und über die ganze Woche ausbreiten. Darum lasse ich es einfach. Ja. Wie sagt man so schön? Auf mich zukommen. Und werde mich jetzt auch zum ersten Mal so hineinstürzen, wie es sich gehört. Auch mal eine langweilige Vorlesung nicht besuchen, um mit Freunden auf ein Bier zu gehen (okay, das hatten wir schon ein, zwei Mal). Man muss nicht alles planen. ¡Viva la espontaneidad. Zugegeben, ich kann kein Spanisch. Aber, warum nicht mal wieder alles auf gemütlich, auf spontan, auf humorvoll setzen. Das wär doch was. Das wär ein völlig neues Erlebnis.

Und so mache ich nichts anderes, als irgendwie Spaß zu haben. Ich habe zwar erst heute eine Einladung zum Speed Dating abgelehnt. Aber das Leben ist viel zu kurz, um jetzt gerade in Zeiten persönlicher Unzufriedenheit die Welt zu hassen. Da kommt noch was. Vielleicht lieber morgen. Aber ich wollte nur anführen. Bei mir ist grad nicht. Funkensprühen und so. Kein Schmetterlingssex und kein Gedankenkollaps. Nichts. Und ich fühle mich. Ja. Gut.

Aber jetzt. Abschalten. Bitte. Da kommt nichts mehr.

Bild: Ein Ausschnitt aus dem Album Freischwimmer der Band Echt

Solitudinis et immortalitas.

„Ich will nur eines. Ewig leben.“, flüsterst du mir ins Ohr. „Bis in alle Ewigkeit.“ Zweifelnd blicke ich dich an. „Nicht in diesem Körper. Aber mit meinen Taten. Mit meinen Werken“ Ich nicke. Verstehe, was du mir zu sagen versuchst. Ewig leben. Was für ein fataler Gedanke. Nicht wegen dem ewigen Altern. Das wäre das geringste Problem. Aber man hätte dann keinen Punkt, um einfach mal Schluss zu machen. Um etwas zu beenden, das weiter nicht geht. Es wäre eine Aneinanderreihung endloser Tage und Jahre und jeden Tag würde man aufwachen und erkennen, dass man wieder nicht den Löffel abgeben wird. Ewig leben, in diesem Körper. Glücklicherweise ist dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Mit den Taten, den Werken unsterblich werden. Eine Lebensaufgbe, wie man so schön sagt. Dieser Begriff, Lebensaufgabe, wird ja viel zu oft verwendet. Aber manchmal hat man wirklich die Macht dazu. Ich möchte kein Unternehmen aufbauen, das zu meinen Lebzeiten glanzvoll läuft und irgendwann, bei der nächsten großen Weltwirtschaftskrise den Bach runter geht. Es gibt viel mehr, was von längerem Bestand ist. „Du schaffst das.“, lächle ich dir zu. „Wir schaffen das.“ Du nickst, und legst denen Kopf in meinen Schoß.

„Ich will bestimmen.“, höre ich dich sagen. „Will bestimmen, wann ich sterbe.“ Ich kann dich wieder einmal verstehen. „Ich will nicht unvollendeter Dinge sterben.“ Ja, das ist auch meine größte Angst. Dass ich mit all meinen Ideen und menen Möglichkeiten irgendwie zu früh sterbe. Ein Unfall, oder eine Krankheit. Meine größte Angst. „Und.“ Ich warte, warte auf deine Worte und bin mir schon fast sicher, was du sagen möchtest. „Und ich möchte nicht alleine sterben.“ Alleine. Als wäre das Ende belanglos. „Du sollst bei mir sein.“ Und mit feuchten Augen blickst du mich an. „Ich will nicht allein sein.“, wiederholst du dich.“Ich werde bei dir sein.“, besänftige ich dich und wünsche mir, dass ich dieses Versprechen halten kann.

„Das Leben ist viel zu kostbar“ Langsam werden Floskeln zu wahren Aussagen. „Viel zu kostbar, um es zu vergeuden.“ ‚Das werden wir nicht.‘, denke ich und augenblicklich kommt mir diese Liedzeile ins Gedächtnis. Wir können das, denn wir sind anders. Du richtest dich auf, umarmst mich und mich überkommt dieses Gefühl, wie ich es schon lange nicht mehr gefühlt habe. I don’t believe that anybody feels the way I do, about you now.

Us Apart.

Der Mond. Die Nacht. Und alles. Du.

Du verlierst. Ich habe schon längst verloren. Die Selbstachtung wahrscheinlich. Von diesem Ding ist nur mehr ein klitzekleines Elend übrig. Mehr nicht. Weg ist es und trotzdem sitze ich hier in meinem Bett und wippe im Takt der Musik. Wippe und warte. Auf den Moment und auf das Morgen. Alles schmerzt und es wäre wohl das Beste, wenn ich schon schlafen gehen würde. Mit mir kann man eigentlich in diesem Zustand nicht viel anfangen.

Morgen wirst du landen. Du hast sicherlich viel zu erzählen. Ich werde diese Geschichten nicht hören. Obwohl ich deinen Geschichten immer gerne lauschte. Sie waren manchmal vielleicht sinnfrei, aber sie kamen von dir. Von dir vorgebracht. Für mich. Das war das Bedeutende an deinen Geschichten. Ich habe ihnen immer gelauscht. Du wirst dich nicht melden und ich warte. Warte auf den Morgen und auf diesen einen Moment.

Ich hätte auch Geschichten. Was habe ich nur erlebt, während wir uns nicht sahen. Neue Träume sind aufgekommen, und Zweifel sind grundsätzlich immer dabei. Ich hätte dich um deine Meinung gefragt, doch scheinbar funktioniert ein rein rationales Leben ohne dir ebenso. Aber warum das Ganze. Warum nur ich. Warum hast du damals nicht einfach gesagt, so wie es beinahe alle bisher gesagt haben. Warum hast du nicht auf scheinbarer Freundschaft beharrt, und wir hätten uns nie so kennengelernt. Ich hätte dich nie lieben gelernt und würde nicht ständig an dich denken. Warum ist es so gekommen. Ich denke nach, und komme auf den Entschluss, dass kein Morgen kommt.

Kein Morgen, wie ich ihn verdient hätte. Viel sinnloser, als meine Träume ihn mir schmackhaft machten. Träume sind eben auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Sind sinnlose Gedankenverwirrungen. Werden wir uns wiedersehen. Werden wir jemals wieder frei miteinander reden können. Verdammt, du weißt, dass es nicht an mir liegt. Verdammt, ich weiß. Du verlierst. Verlierst einen Menschen, der dein Freund, dein rein platonischer Freund sein könnte. Du verlierst. Und ich? Ich habe schon längst verloren.

Es War Einmal.

Märchen sind doch etwas für Kinder. Kinder und Träumer.

Als ich vor den Zug sprang, bereute ich meine Tat. Es wäre doch auch anders gegangen. Hätte ich mich weggedreht und wäre wieder nach Hause gegangen, es wäre vieles anders. Aber ich bin eben gesprungen, und der Sprung, dieses Hundertstel einer Sekunde, war großartig. Die Luft durchfloss meinen ganzen Körper und meine Augen begannen Tränen zu produzieren. Einfach so. Ich bin also gesprungen, und als ich auf den Schienen aufschlug, kam auch schon der Zug. Der Schmerz war kurz aber er war. Es hätte auch anders sein können. Ich hätte mich entschließen können, mich mit meinen Problemen zu konfrontieren. Doch ich hatte Angst vor mir und der Konsequenz. Das was jetzt ist, ist natürlich scheiße. So hätte ich mir das vor kurzem noch nicht vorgestellt.

Ich mag keine Märchen. Sie erzählen Geschichten, die sich so nie zutragen könnten. Geben ein falsches Bild von Liebe und ein falsches von Freundschaft. Märchen wissen gar nichts. In keinem Märchen ist irgendjemand vor den Zug gesprungen und ist dadurch geflüchtet. Die Typen in solchen Geschichten finden immer einen Weg. Das Wort Sackgasse kennen die nicht. Sie wissen rein gar nichts und ich weiß alles. Ich weiß viel zu viel und deswegen habe ich es auch getan.

Ich kann damit nicht umgehen. Warum auch. Wie denn auch. Es sind einfach Dinge, die man nicht so einfach vorüberziehen lassen kann. Irgendwann kommt’s wieder zurück. Und dann erwarte ich es nicht, und es macht Bumm. Und mich wirft es aus der Bahn. Langsam aber sich bereue ich schon nichts mehr.

Was sind schon Träume. Träume sind die Märchen des naiven Menschens. Da kann man immer noch hoffen und glauben, das alles besser wird. Und wenn’s nicht besser wird, wünscht man sich eine weitere Träumerei. Weil irgendwann muss das Glück ja auf ihrer Seite sein. Was für Verlierer. Leben in ihrer Märchenwelt. Ihr Idioten. Ich habe einen anderen Weg gewählt.

Blickte ganz rational in die Welt und fasste einen Beschluss. Blickte ganz frontal in die Lichter des Zuges, und dann war Schluss. Ihr … Idioten.