Ohne Betreff. [20]

A (Ohne Betreff)
Es wird nicht anders werden. Wir können es nicht verhindern, denkst du nicht? Irgendetwas ist da doch zwischen uns, und dieses Irgendetwas kann man nicht so einfach verleugnen. Oder seh‘ nur ich das so?

B (AW: Ohne Betreff)
Ich weiß es nicht.

A (AW: AW: Ohne Betreff)
Ich doch auch nicht. Aber was sollen wir denn wissen? Was können wir den wissen?

B (AW: AW: AW: Ohne Betreff)
Aber es spricht doch so viel dagegen.

A (AW: AW: AW: AW: Ohne Betreff)
Und so vieles dafür, findest du nicht?

A (AW: AW: AW: AW: AW: Ohne Betreff)
Wir denken zu viel nach. Wir machen es uns doch nur unnötig schwer.

A (AW: AW: AW: AW: AW: AW: Ohne Betreff)
Findest du nicht?

Foto: Jessica Lares | flickr

Küchengedanken. [11]

abendessen zubereiten. an dich denken. lächeln.

ich könnte dir stundenlang zusehen.

so wie du da stehst. gedankenversunken, mit deinem zerzausten haar, mitten in einer andere welt, an dem ort, an dem du dich so gern mit dir triffst.

ich könnte dir stundenlang zusehen.

ganz bei der sache, konzentriert auf dein tun, ruhig, geerdet und meditativ. immer wieder die gleiche bewegung ausführend, rhythmisch, harmonisch, einem tanz gleich. unzählige wiederholungen, gleichmäßig, fließend, fast zärtlich. dein blick nach innen gerichtet, die welt um dich herum versinkt, du bist ganz bei dir und deinem tun.

ich könnte dir stundenlang zusehen.

wenn du dann langsam wieder auftauchst aus deiner welt, mich wahrnimmst und mir zulächelst. wenn wir gemeinsam weitermachen, du mich hineinnimmst in dein tun, wir miteinander da stehen, schweigend und einander nah, um letztlich dann das, was geworden ist gemeinsam zu genießen. lustvoll.

ich könnte dir stundenlang zusehen, wenn du gemüse schneidest und essen für mich kochst.

@nedo04 … schreibt Gedanken über das Leben … Gedanken mitten aus dem Leben … Geschichten über Menschen, denen sie begegnet … Texte, die sie gerne mit anderen teilt. Dazwischen immer wieder einen Espresso. Oder Zwei. Oder … ach, lassen wir das. (Okay, sie trinkt zu viele Espressi) – Nachzulesen sind ihre Texte auf  einem Blog mit dem Titel „Espressi around the world“ (what else….)

Mehr als das.

Manchmal, da gibt es wieder die Momente, in denen ich zu zweifeln beginne. Und mir Gedanken mache, die nicht wirklich zielführend sind. Und in Wahrheit baut sich all das durch einer furchtbaren Ungewissheit auf. Ich will nicht mehr daran denken.

20110407-234911.jpg

„Wir müssen reden.“, hätte ich schon einhundertmal sagen sollen. „Ich hab‘ da so eine Frage.“, wäre auch angebracht. Aber es passiert nicht. Es ist nie der richtige Zeitpunkt dafür. Es ist niemals der richtige Zeitpunkt. Was ist schon richtig? Ich weiß es nicht.

Aber irgendwann muss es wohl so weit sein. Irgendwann brauche ich sie, die Gewissheit. Muss wissen, woran ich bin. Möchte spüren, was nun ist. Und dann möchte ich dich in den Arm nehmen, egal, was passiert. Möchte nur einmal unsere Zweisamkeit spüren, nur für diesen einen Moment.

Und du kannst dann entscheiden, wie lang dieser Moment dauert. Kannst mir zeigen, was du fühlst. Wir sind mehr als nur Freunde. Mehr als das. Freunde reden über alles, aber über so einiges haben wir noch nie geredet. Über einige Dinge schweigen wir, vielleicht ganz bewusst, vielleicht auch nur, weil wir es nicht wahrhaben wollen.

„Wir müssen reden.“, wäre das i-Tüpfelchen über uns. Es wäre das, worauf ich seit Monaten warte. Müssen wir reden? Weißt du denn nicht längst, wie ich mich, nein, was ich fühle? Und fühlst du nicht genauso? Ich weiß es nicht und daran scheine ich zu zerbrechen. Jedes Mal, wenn meine Gedanken nichts anderes zulassen. Und du wischt sie immer wieder weg, wenn ich dich sehe, du lächelst, wenn wir nebeneinander gehen.

„Wir müssen reden.“ Findest du nicht?

Schmetterlinge.

Foto: Phillip Kalantzis Cope | flickr

„Buchstabiere: Schmetterlinge.“

– „Können Sie das Wort in einen Satz einbauen?“

„Okay. Jedes Mal wenn er sie wieder einmal sah, schlugen die Schmetterlinge Purzelbäume in seinem Bauch. Und auf sein Gesicht setzte sich ein Lächeln, was er nur schwer verbergen konnte und es in Wahrheit auch gar nicht versuchte. Und er atmete tief ein, kurz aus und fasste Mut, nur um ihn Sekunden später wieder zu verlieren. Aber die Schmetterlinge, die blieben. Und mit all seinen Gedanken und den wunderbaren Gefühlen fütterte er sie, wobei sie immer noch weiter wuchsen und es schließlich immer schlimmer wurde. Das Kribbeln in seinem Bauch wurde sein täglicher Begleiter und tapsend, der Schwerelosigkeit nahe, lebte er so wundervolle Tage, voll Frühling und Sonne und genussvollem Nichtstun und herausfordernden Aufgaben. Und ließ es sich einfach nur gut gehen, mit ihr und ohne ihr. Und manchmal, wenn er ganz leise war und irgendwo auf einer Wiese oder in einem Bett lag und selbst sein iPod endlich mal schwieg, da hörte er sie flattern, die Schmetterlinge. Und schon setzte sich ein Lächeln auf sein Gesicht. Und doch freute er sich jedes Mal wieder, wenn sie sich sahen, und wenn sie lachte, nur für ihn und die Nähe ihre Distanz verlor. Und manchmal, wenn er richtig leise war und die Schmetterlinge in seinem Bauch für ihn verstummten, da horchte er ganz genau hin. Und er glaubte, auch bei ihr so etwas wie ein Flattern zu bemerken.“

„O-o-. Okay. Schmetterlinge also. S-M- … ach, verdammt!“

Keinen blassen Schimmer. [19]

Lichtschwarz. 18122010

„Ich mag deine Texte!“, sagst du und lächelst mich an und hast keinen blassen Schimmer, dass eine Vielzahl von ihnen nur von dir handelt. Von dir und all meinen Gedanken, die du Tag für Tag in mir zu erzeugen weißt. Gedanken, die mich kaum mehr ruhen lassen und mich immer wieder diese Texte schreiben lassen. Und du hast keinen blassen Schimmer.

„Dankeschön.“, sage ich und blicke etwas beschämt zurück. Ich weiß zwar, dass nicht wenige sie lesen, darauf angesprochen zu werden, ist aber doch immer wieder etwas Besonderes. Und etwas Komisches. Ich gebe so viel von mir preis und schicke es an die unbekannte Masse und irgendwann sticht irgendjemand hervor und lobt mich dafür. Da darf man schon etwas zurückzucken, oder nicht?

„Ich erkenne mich so oft in deinen Texten wieder.“, meinst du und meinst es sicherlich anders, als ich es im ersten Moment auffasse. Die Geschichten sind manchmal echt, manchmal erfunden, und doch scheine ich den Nerv der Menschen zu treffen, gefühlvoll auszudrücken, was andere nicht können.

„Das höre ich oft.“, meine ich und will dabei nicht überheblich klingen und tue es wahrscheinlich doch. Ja, ich habe eine Sprache gefunden, mit der sich viele identifizieren können, wo man sich hineinfallen lassen kann und welche Worte erzeugt, die den Menschen auf der Seele brennen.

„Und der eine Text da, der … der hat mich richtig zu Tränen gerührt.“, erklärst du mir und ich habe auch das schon oft genug gehört. Und denke mir, so insgeheim: ‚Ja. Bitte. Weine. Vielleicht verstehst du den Sinn hinter diesem Text, vielleicht auch nicht. Aber weine. Und bemerke, was ich schon in so vielen Texten zu schreiben bereit war, und zum Aussprechen zu feige.

„Das … das ist … schön.“, entgegne ich und möchte noch immer nicht wirklich darüber reden und weiß, dass du nicht damit aufhören wirst. Und ich schreibe auch noch weiter über dich und hoffe auch die kommenden Tage und Wochen, dass du irgendwann einmal verstehen wirst, an wen diese Geschichten gerichtet sind. Nicht für die Allgemeinheit, für das Seelenwohl der Anderen. Einzig und allein für dich. Und ich würde dich jetzt gerne umarmen. Möchte dir all das erklären. Möchte dir zeigen, worum es am Ende doch nur geht. Aber du hast keinen blassen Schimmer.

Irgendwo im Nirgendwo. [4]

Klo. 03122010

Da sitze ich. Mit heruntergelassener Hose rüttle ich noch einmal an der  Tür, nur um mich ein weiteres Mal zu versichern, dass sie eh verschlossen ist. Es ist still hier, kein fröhlicher Vor-sich-hin-Blähender vor einem Stehpissoir, kein Kollege auf der Nachbartoilette. Nur ich. Und der tropfende Wasserhahn, der sich gerade in diesem Moment wieder überraschend laut in meinen Ohren verliert.

Ich will hier heut‘ nicht mehr raus. Aber es sieht ja scheiße aus, wenn ich die ganze Nacht hier verbringe und warte bis alle gegangen sind und niemand mich stören kann. Und was denken wohl meine Freunde, die da draußen ihre Hüften schwingen oder gelangweilt an der Bar stehen und an irgendetwas Bierartigem nippen. Ich will hier nicht mehr raus.

Und dabei hätte alles so wunderbar angefangen. Ich war motiviert, die nicht zu schwach gemischten Getränke pushten mich weiter, ich war seit langem wieder einmal voll dabei. Und ob wir noch ausgehen wollen. Weil wenn ja, dann müssten wir jetzt dann fahren und so. Und dann stehen wir da, trinken Cocktails, stehen da, schreien uns gegenseitig an, damit wir in den wenigen Hundertstel Sekunden zwischen zwei Liedern wieder einmal versuchen können, ob wir uns verstehen.

Dann war da sie, diese eine hübsche junge Frau. Eine Schönheit, wirklich. Noch jetzt (ich sitze immer noch am Klo) erinnere ich mich gerne an sie zurück. Was bei ihr bemerkenswert war, war ihr Lachen. Und ihre Augen, die in der gedimmten und doch grell ausgeleuchteten Atmosphäre eine ganz besondere Strahlen. Sie hat mich angesehen, wir haben uns getroffen, an der Bar. Begannen zu reden, als wäre das alles hier nur ein Spiel und als würden wir uns schon ewig kennen. Und dann das.

Es klopft. Jemand rüttelt am Türgriff. Jemand ruft meinen Namen. „Ja?“ – „Was denn los? Bist schon fast eine halbe Stunde hier drinnen. Alles okay?“ – „Ja. Ja. Nein. Ich … ich komm‘ gleich raus, treffen wir uns vorm Klo, okay?“ Als ich meine wundervollen eineinhalb Quadratmeter verlasse, ist gerade wieder viel los hier. Langsam schlurfe ich zum Waschbecken, drehe den Hahn auf und tauche ein in das eiskalte Wasser, was sich in meinen verschlungenen Händen gesammelt hat. Tief durchatmen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit verlasse ich die Männertoilette wieder. In der wohl beabsichtigten Beinahe-Dunkelheit blicken mich zwei wunderschöne Augen an. „Hier. Nimm‘ einen Schluck.“ Tief durchatmen. „Dankeschön.“ Wir beginnen wieder zu reden. Der Abend nimmt seinen Lauf. Und wir beide, wir beide bleiben hier stehen. Irgendwie im Nirgendwo.

Bedingungslos leben.

Als die Berührung deiner Hand noch keine Bedeutung hatte und der Kuss auf die Wange nicht vorsichtig geschah. Als wir ziellos agierten und furchtlos träumten. Als die Liebe noch nicht ihre ganze Komplexität ausgepackt hatte. Und das Leben durch ungewohnte Schamlosigkeit uns ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Als wir Dinge wie Eifersucht, Neid oder Misstrauen noch nicht einmal kannten. Als wir für niemanden funktionieren mussten.

Doch jetzt ist alles anders. Und es wird wohl nie wieder so sein. Wir können nicht mehr ungewohnt laut atmen, wenn wir nebeneinander sitzen, können uns nicht berühren, ohne dass sich unsere Blicke treffen, mal fragend, mal nicht. Wir können uns nicht mehr treffen und uns verführen lassen, von dem Eis und den warmen Himbeeren. Alles hat sich verändert und nichts ist mehr einfach.

Wir haben aufgehört zu sein, was wir nie wagten. Wir haben uns verstummen lassen, uns unterkriegen. Wir müssen funktionieren, müssen das sein, was man von uns erwartet.

Aber das will ich nicht. Ich möcht‘ dir ganz sanft ins Ohr flüstern, wie gern ich dich mag und möchte dir zeigen, dass ich dich liebe oder eben nicht und ich würde dich an der Hand nehmen, dir in die Augen sehen und würde mit dir gehen. Hinauf zu einem einsamen Platz und wir würden nach Sternschnuppen Ausschau halten. Und es wäre egal, wann irgendjemand morgen raus müsse, oder ob es zu kalt ist, oder ob da irgendwo Tierchen herumkrabbeln. Ob wir das nun tun sollten oder nicht. Es wäre alles egal und das würde uns die Macht geben, unsterblich zu sein, in diesem einen Moment. Wir könnten stolpern, fallen, uns weh tun, und es wäre alles egal. Wir müssten niemanden etwas beweisen und hätten die Leichtigkeit zurückgewonnen. Und wir würden uns nicht fragen, ob die Gefühle stark genug, die Gedanken tief, die Berührungen zart genug sind. Ob es das ist oder ob da vielleicht doch noch etwas danach kommt. Wir würden ohne Erwartungen in unser neues altes Leben starten. Wir würden endlich wieder einmal bedingungslos leben.

Foto: JAIRO BD | flickr
Flattr:
Flattr this
Inspiration: Du machst mich fühlen wie tanzen – Amy&Pink

Weißt du eigentlich, dass Schmetterlinge mit ihren Beinen schmecken?

„Weißt du eigentlich, dass Schmetterlinge mit ihren Beinen schmecken?“

Meine Gedanken tun weh und ich presse mit beiden Händen, ganz fest an meine Schläfen und kämpfe dagegen an. Gegen diese Kopfschmerzen und deine Anwesenheit hier in meinen Strudel aus Gedanken und Erinnerungen und Wortlücken, die du all die Zeit zurückgelassen hast. Dazu die Stille, die ich zu bekämpfen versuche mit dem langsamen Tippen meiner Finger am Boden, auf den ich mich abstütze.

Es werden wohl schon Stunden sein, die ich hier sitze und das Wetter bricht nicht um und der Regen kommt nicht wieder zurück. Freigang hat sie bekommen, die Sonne, ihre monatlichen 2 Stunden. Und ich brüte und brate in ihr und vergesse, dass ich mich hätte melden sollen und will damit aber auch nicht konfrontiert werden. Lasse mich fallen, zurück, ins wuchernde Gras und drehe meinen Kopf und rieche den Duft.

Viel zu selten habe ich dich gesehen und viel zu oft habe ich dich nicht gesehen und immer und immer wieder dasselbe. Und dann schütt‘ ich mir ein Drittel meines Biers hinunter und den Rest auf meine Hose und denke nur ein kurzes Fuck! und schließlich weiter. Und irgendwie führt ja doch nichts weiter und irgendwie fühlt es sich ja immer noch gleich an. Es fühlt sich immer noch so an als wäre das hier doch genau das Gleiche wie schon all die Zeit zuvor und mein Kopf ist schwer und du nicht hier.

Ich vermisse. Deine Schulter, auf die ich meinen Kopf legen konnte, wenn Umarmungen uns weiter führten, als alles andere es je hätte tun können. Deine vorwurfsvolle Stimme, weil ich heute schon wieder ein Päckchen meiner geliebten Zigaretten verschlungen habe. Und deine Blicke, wenn du dir deiner Sache doch so sicher warst und ich es schließlich bemerkte.

Mir fehlen die Heimfahrten, in denen ich alles nicht wahrhaben wollte und das Zuhause-Ankommen, als ich mich noch einmal, für eine oder für zwei Zigaretten in die Hängematte im Garten legte und die Stille in Kombination mit der Nacht als die perfekte Symbiose ansah. Und dann bemerk‘ ich, wie dumm doch all das war und wie verträumt ich damals war und wie viel klüger ich eigentlich jetzt sein sollte. Und es in gewisser Weise vielleicht sogar auch bin.

Und dann sitze ich in meinem Bett, die dünne Decke ganz fest um meine Füße gewickelt und rauche beim geöffneten Fenster raus und bin überrascht, wie hell der Mond heute sein kann. Und kann es kaum glauben und träume weiter. Träume nach vorne und keinen Schritt mehr zurück und schwöre mir hoch und schwöre mir heilig irgendwann wieder einmal Wolkentierchen zu suchen und mir die Sterne anzusehen. Von genau dieser einen Stelle, auf vielleicht sogar genau dieser Decke.

„Nein. Das wusste ich nicht, Darling. Das wusste ich nicht.“

Foto: Vincepal | flickr


Like This!

Du zitterst.

Zigarette

Als sich die Nacht um uns verdichtet, deuten nur mehr die glühenden Spitzen unserer Zigaretten unseren Standort an. Jedes Mal, wenn du an ihr ziehst, kann ich dein Gesicht betrachten, nur für einen kurzen Moment. Du zitterst.

Ich würde mich ganz nah zu dir stellen. Würde dich umarmen, mit meinen Armen an deinem Rücken dir Wärme schenken, würde dir durch unsere Umschlungenheit all meine übermäßige Wärme abgeben. Nur damit du endlich zu zittern aufhörst. Und du könntest dich an mich kuscheln, könntest mir mit deinen Händen durch meine Haare streichen. Und mir deine Gedanken, all deine Gedanken ins Ohr flüstern.

Mein nächster Zug erhellt nun mein eigenes Gesicht. Du siehst mich an. Deiner sonst überschwänglichenFröhlichkeit sind Angst, Stille und Dunkelheit nachgefolgt. Nicht einmal deine Hand kann ich halten.

Wir sind uns noch viel zu fern. Obwohl ich mich dir so oft so nahe fühle.