Sonne.

Was ich will? Die Sonne im Herzen. Mehr ist es ja nicht.

Das Wetter zeigt sich von der besten Seite, es scheint die Sonne, Frühlingstemperaturen lassen die Luft draußen warm werden. Es gefällt mir, wie es so ist. Das heißt, das weiteren Like I’m Home – Texte nichts im Weg steht. Der nächste Platz steht ja schon fest und Gedanken über die folgenden Episoden habe ich mir auch schon gemacht. Ich könnte jeden Tag in der Sonne liegen und das Leben genießen.

Übrigens habe ich rechts in der Sidebar einen kleinen Aufruf gestartet.

Ich brauche eure Hilfe. Wenn ihr einen Blog mit Interviews von hochrangigen Politikern beginnt. Wie würdet ihr ihn nennen?

Fantasievolle und ernstgemeinte Namensvorschläge bitte an mich. Wenn einige gute Vorschläge zusammen gekommen sind, werde ich hier eine große Abstimmung machen! Und der Gewinner bekommt ein kleines Geschenk.

Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Vorschlag zukommen lassen würdest. Das mit dem Geschenk ist ernst gemeint, und wird beim Abstimmungsbeitrag verlautbart. Ich bin schon gespannt, was euch so einfällt. Was das alles zu bedeuten hat? Dazu später mehr. Ich arbeite daran.

Eigentlich fühle ich mich gut. Die Zahnschmerzen werden mit Schmerztabletten unterdrückt, und die Arbeit ruft. Der Zivildienst? Nein, nein. Viel mehr habe ich mir einige Projekte vorgenommen. Themaauswahl für die neue Podcast-Folge. Namensauswahl für den neuen Blog. Interviewfragenüberlegung. Und Wiederbelebung eines alten Blogs. Dem Blog „SCHIMPFWÖRTER erklärt“. Das könnte alles sehr lustig werden, noch dazu, wo Unmengen von Menschen nach Schimpfwörtern und deren Bedeutung suchen. Und nein. Ich kann nicht ruhig sein. Irgendetwas ist immer in Planung. Und die nächsten Projekte gelten als sehr aussichtsreiche Dinge. Seid also wirklich mal gespannt.

Und ja, es geht mir gut. Die Sonne müsste noch vollkommen in mein Herz rein, damit ich wunschlos glücklich bin. Frühlingsgefühle sind bis jetzt noch nicht aufgetaucht. Gott, oder whoever, sei Dank. Bin doch froh, dass ich mal meine Ruhe habe. Und wenn, dann soll alles fix gehen. Kein wochen- und monatelanges Verlieben und dann traurig zurückbleiben. Aber es ist gut so. Das Wetter und der Text gestern. Es ist gut so.

Fly Away.

Langsam, ganz langsam.

Ich habe mich scheinbar gedreht und gewendet. Nach drei oder vier Stunden Schlaf, bis kurz vor zwanzig Uhr fühle ich mich verspannt und müder denn je. Aber das musste jetzt sein. Nachholen, wofür ich die ganze Woche über nicht wirklich Zeit gefunden habe. Und nun sitze ich hier, mit dem Gedanken bei einer wunderbaren Freundin. Wo scheinbar heute mal so richtig alles nicht gut läuft. Wenn du das hier liest: Ich denk an dich. Vielleicht hätte ich noch vorbeikucken sollen. Nach erneutem Telefonat werde ich das nun auch noch tun. Und ja, ich fühle mich verpflichtet. Dir geht es nicht gut, du möchtest reden und ich möchte dir helfen. Gemeinsam können wir in Kürze schließlich über Gott und die Welt reden. 

Die Woche lief um einiges besser, als all die Tage zuvor. Man mag es jetzt als lächerlich ansehen, aber das Wiederauffinden meiner Uhr, nach mehr als fünf Monaten, ist einer der Höhepunkte der letzten Tage. Ich habe sie ernsthaft in meinem gesamten Zimmer gesucht. Habe alle aufgehoben und überall nachgekuckt. Überall? Nein, nicht wirklich. Denn obwohl ich mir ganz sicher war, dass ich die Uhr das letzte Mal bei meinem Nächtkästchen gesehen habe, habe ich nie in der Briefebox nachgesehen. Und vor drei Tagen habe ich wieder einmal zwei Briefe geschrieben (schon angekommen?) und überraschenderweise meine Uhr am Grunde der Box gefunden. Meine Briefebox ist übrigens eine Converse-Schachtel mit Adressen, Kuverts und Briefmarken. Was ganz Tolles. Ehrlich.

Ach ja, und diese Woche habe ich auch durch Zufall erfahren, dass durch den Text „Selbstgespräch. Und So.“ mein Blog der Teil einer eineinhalb Jahre langen Ausstellung in drei Museen in Deutschland sein wird. Es ist ein unglaubliches Gefühl, dass meine Art zu schreiben, und hier geht es wirklich darum, da es sich um einen puren minimal literarischen Text handelt, auch über das Internet hinaus zu betrachten ist. Es ist so etwas wie ein kleiner Traum. Mein Name, mein Blog. Ein kleines bisschen Berühmtheit für etwas, was für mich sehr viel bedeutet. Und ich empfehle wirklich allen, die in der Nähe von Frankfurt, Nürnberg und Berlin wohnen, im Laufe der nächsten Monate diese Ausstellung zu besuchen. Ich werde es wohl erst nächstes Jahr in Berlin.

Ein weiterer Punkt, der diese Woche für schöne Gefühle sorgte, war die Tatsache, dass ich unter Pachelbel-Einfluss die ersten Sätze zu „Volle Distanz. Näher zu dir“ kreiren konnte. Ich persönlich finde den Anfang großartig und scheinbar kommt er auch bei den Lesern, als euch, wirklich gut an. Deshalb werde ich, vielleicht bald mit einem Moleskine-Notizbuch, jetzt nun mal wieder weiterschreiben. Nachdem mein erster Versuch mich bald stocken ließ. Vielleicht werde ich einen kleinen USB-Mp3-Player nur mit klassischer, ruhiger Musik bestücken. Sie ist wunderbar. Ein bisschen Bach hier, ein bisschen Pachelbel da … und möglicherweise auch noch Beethofen oder Chopin. Debussy hingegen wirbelt eher auf, als dass er beruhigt.

In Liebe und so weiter hat sich nichts entwickelt. Ich habe mich erfolgreich entliebt, und freue mich schon auf das nächste Wiedersehen ohne irgendwelche Gefühle. Und auch mit meiner Exfreundin, mit der ich erst vor zwei Monaten wirklich abschließen konnte, habe ich nun wieder Kontakt. Per ICQ wohlgemerkt, aber möglicherweise treffen wir uns in den Osterferien auf einen Kaffee. Wobei ich hinzusagen möchte, dass Ostern für mich nicht unbedingt verpflichtend Ferien bedeutet. Ich werde arbeiten. Aber ich freue mich darauf, dass der Versuch einer Freundschaft zumindest in meinem Kopf schon wieder existiert. Vielleicht auch nicht richtig, aber wie ich schon mehrmals sagte, fällt mir die Vorstellung schwer, dass jemand komplett aus meinem Leben verschwindet. Mal sehen, wie sich alles so weiterentwickelt.

Und so werde ich mich auf den Weg zu dieser einen wundervollen Freundin machen. Wir werden exzessiv rauchen, und reden. Ich habe schon lange nicht mehr mit ihr geredet. Das tut uns wahrscheinlich beide gut. Also dann, bis morgen, liebe Leute. Ich flieg dann mal weg.

Ende.

Das einfach mal so stehen lassen.

Ich spiele seit einigen Stunden mit dem Gedanken, eine Blogpause einzulegen. Keine täglichen Einträge mehr. Vielleicht die nächste Botschaft erst in einigen Wochen und wenigen Monaten. Oder in einigen Stunden. Ich verstehe nicht wieso, aber der Gedanke an eine Selbstinszenierungspause fühlt sich nicht falsch an.

Immer öfter in letzter Zeit habe ich mir gedacht, diesen oder jenen Text möchte ich so stehen lassen. Nichts danach. Und doch sollte ich wieder schreiben. Es war nie ein Zwang, es war in letzter Zeit immer aus Freude und Spaß am Schreiben. All die Dinge, die ich neu hier begonnen habe, haben mir gut getan. Und dann plötzlich das.

Es beeindruckt mich, wie sehr mir der Blog half, nach dem größten Schicksalsschlag, den ich jemals erlebt habe. Er hat mir geholfen, über alles zu schreiben. Und dann verliebt sich dieser Junge wieder einmal und wird von einem kurzen Steinchen am langen Weg aus dem Gleichgewicht geworfen und möchte liegen bleiben.

Diese eine Sache wirft mich so weit zurück, dass ich mit einem Teil von mir brechen möchte. Diesem Blog, der mir sehr am Herzen liegt und meine intimsten Gedanken publikumswirksam präsentiert. Irgendwann möchte ich wieder hier was schreiben. Und vielleicht dauert der Gedanke nur wenige Stunden an.

Wie bemitleidenswert ist das denn? Ich möchte liegenbleiben und wiederhole noch einmal das gefürchtete Wort: Blogpause.

//Höchstwahrscheinlich wird es doch nichts damit. Meine Psyche wurde beruhigt. Und heute Abend gehts wahrscheinlich weiter. 

Dear. Diary?

Erwachsen werden

Ein Gespräch. Irgendwann einmal das Lenken in Richtung Blog. Und Bloggen. Und meine Art zu Bloggen.

Ich habe wieder einmal deinen Blog gelesen. Und jedes Mal wenn ich ihn lese, habe ich irgendwie Schuldgefühle. Als würde ich ein Tagebuch lesen.

Womit du Recht hast. Es ist zu einer Art Tagebuch geworden. Man findet alles hier. Meine Gefühle, Gedanken, unausgesprochenen Worte und ausgedachten Geschichten. Ist es zu persönlich? Verrate ich zuviel aus meinem Leben?

Ich würde viel Privates nicht schreiben. Oder so schreiben, dass sich nur ganz wenige auskennen.

Wie soll ich auf Privates verzichten. Meintest du die Texte über Liebe? Die meine Gefühle einfach wiederspiegeln. Würde die Person, an die das „du“ gerichtet ist, das lesen, was würde dann passieren? Vielleicht würde dann alles schneller passieren. Es würde sich rasanter entscheiden, in welche Richtung es geht.

Ich weiß ehrlich nicht, wer jetzt nun meinen Blog liest. Ob nun viele Freunde dabei sind, wenn ich mein Leben virtuell wiedererlebe. Selbst SiteMeter, dieses Programm, was mir sagt, von wo die Leser kommen, sagt mir nicht, wer denn hier nun liest. Schreibe ich zuviel Privates? Schreibe ich zuviel.

Und so würde ich nun gerne wissen, was du von meinem Diary hältst. Es würde mich freuen, wenn du mir einige Antworten beantworten könntest.

  1. Ist mein Blog zu persönlich?
  2. Verrate ich zuviel aus meinem Leben?
  3. Lebt es sich besser als anonymer Schreiber?
  4. Schreibe ich zuviel Privates, zu vieles, was eigentlich ungeschrieben bleiben soll?
  5. Was würdest du sonst gerne hier lesen?
  6. Welche Kategorie gefällt dir am besten?
  7. Und was fehlt hier in diesem Blog?

Ich sage schon mal danke im Vorraus und hoffe auf sehr viele hilfreiche Antworten.