
jetzt …
ich kann es mir nicht erklären
ja, jetzt gerade wieder ….
was die anderen haben
es ist wieder soweit … ich
was ich nicht habe …
denke darüber nach warum
was ist an mir so abstoßend
gerade ich jeden tag am see alleine
oder bin ich einfach nur zu nett
sitze, meist neben zwei paaren.
immer wieder denke ich daran …
wie es wäre wenn … doch es ist einfach
nicht. mich quält der gedanke, dass all das
noch so weitergeht, wie es jetzt gerade ist …
das würde mein leben unlebenswert machen …
dann könnte ich einfach nicht mehr weiterleben.
ich hoffe immer noch
doch immer nur hoffen macht auch krank
zwar habe ich einer freundin
in der hoffnung zu leben … auch das
diesen absatz einmal geschrieben …
ist nicht die befriedigung die ich brauche …
weil auch sie in der hoffnung lebte …:
man kann in sich in sachen liebe nie sicher sein.
man kann nur vermuten.
ein schon oft geträumter traum
und das mache ich.
ist einfach jener, dass ich eine treffe
sich auf meine vermutungen zu stützen …
dass ich von ihrem lachen nicht genug bekomme
kann lebensgefährlich sein.
dass ich ihn ihren augen versinken möchte
in der hoffnung zu leben hingegen
dass ich einfach nur, arm in arm, mit ihr
wunderschön
einschlafen möchte.
aber ich möchte nicht mehr hoffen …
dass sie mich küsst … und ich weiß … sie liebt mich.
bis jetzt ist das nur einmal passiert. und seitdem habe
ich nie mehr solche gegenseitige liebe verspürt …
lange zeit war immer nur ich verliebt …
wann wird es endlich so weit sein?
ob ich es erleben werde?
ob ich nicht viel zu früh sterben werde?
ich weiß es nicht
und noch etwas:
fuck off!
Ein Text, welchen ich vor ungefähr knapp genau einem Jahr geschrieben habe. Ein Text, der mich erschreckend an das heutige Ich erinnert. Viel zu pathetisch, viel zu melancholisch. Ein, nach Liebe lechzender 18-Jähriger Junge, der schon einen Monat später von sich sagen kann, dass er vergeben ist. Ein weinerlicher Typ, voller Angst und Selbstzweifel.
Leider habe ich mich nicht allzusehr verändert.
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