In Liebe. [Eine Prise Heimweh]

Ich muss erst mal wieder richtig ankommen. Muss mich wieder einleben, in diese Stadt, die so lange brauchte, um das zu werden, wonach ich mich so sehr sehnte. Home is where your heart is heißt es so schön. You’re at home, baby meinte mal fm4. Und das klingt alles so belanglos, wenn der Höhepunkt einer wunderbaren Zeit 1248 Kilometer weit entfernt stattfand. Das Leben hat nichts an seiner Genialität verloren, nur der Schwung fehlt mir gerade noch etwas.

Zurück zum Alltag, den ich mir auch in den kommenden Wochen und Monaten zu etwas Besonderem machen werde. Zu einer einzigartigen Zeit, denn jetzt, wo dieses Jahr so maßlos atemberaubend begonnen hat, höre ich (verdammt noch mal!) bestimmt nicht auf damit. Werde mich an den See oder in irgendeine Wiese legen, Musik hören und die Sonne genießen. Werde der Entschleunigung des Lebens keinen Abbruch erlauben. Das hier ist meine Zeit, das hier ist eine einfach zu geniale Zeit. Wir können nicht anders, oder?

Volle Distanz. Näher zu dir hat neuen Schwung erhalten, ganz atypisch erzähle ich die Geschichte. Weiß, wie sie enden wird und werde sie so auch schreiben. Werde schreiben, was mir in den Sinn kommt und irgendwann einmal bin ich über die ersten zwanzig Seiten hinweg, die mich zermartern, die mich immer wieder neu beginnen lassen und dann gibt es keinen Halt mehr. Weil es ein Ende geben muss, einen Punkt nach all dem. Einen krönenden Abschluss.

Und auch weiterhin werde ich die Tage mit ganz besonderen Menschen verbringen, werde nicht aufhören, meinen Gefühlen zu folgen und nicht aufhören, jeden Atemzug so zu genießen. Nur ankommen muss ich noch, hier in meinem Leben. Bin ich doch gerade erst von dort weg, wo das Leben so wunderbar einfach war und ich einfach nur glücklich. Ankommen muss ich erst. Das dauert vielleicht. Aber die Liebe zu diesem Leben hier, die kann mir wohl niemand nehmen.

Ein Gedanke zu „In Liebe. [Eine Prise Heimweh]“

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