
And all is said and done.
Der Vorhang schließt sich, der tosende Applaus der leicht zu beeindruckenden Masse tönt noch hinter die Bühne. Ich verschwinde, höre mir nicht mal mehr die Komplimente meiner Kollegen an. Nein, ich mache mich gleich auf den Weg in die Garderobe. Lege mein Kostüm ab und schlüpfe in meine gemütlichen Kleidungsstücke. Die Tür ist verschlossen. Und mit eiskaltem Wasser berühige ich meine strapazierten Stimmbänder. Ich sehe mich in den Spiegel, sehe meine verschwitzten Haare, der Applaus hat nachgelassen, die Leute gehen nach Hause. Ich zerstrubbele meine Haare, die für diesen Abend und für alle Abende der nächsten Wochen so aussehen sollten. Um wieder einmal ich selbst zu sein. Gänsehaut bekommen, da man sich das Gefühl in Erinnerung ruft, wenn man vor hunderten Menschen auf einer Anhöhe steht.
Das zweite Glas. Ich habe bis jetzt noch nichts gesagt. Es klopft. Die Stimme ist bekannt. Die weibliche Hauptrolle. Ebenfalls ihre Stimme schonend. Ich stehe auf, drehe den Schlüssel und öffne ihr die Tür. Sie tritt herein. Wir loben uns nicht, sind uns unserem Können und unserer Fehler bewusst. Sitzen gemeinsam auf der Couch und zählen die Minuten, bis wir zu gehen bereit sind. An der Tür vor dem Theater trennen sich unsere Wege, bis zum nächsten Spieltag natürlich. Ein Kuss auf die Wange, sie verlässt nach links die Szene. Ich nach rechts.
Mit dem Bus gehts zurück in die kleine Mietwohnung. Die 86 Stufen hinauf bis zu meiner Tür. Habe ich etwa schon wieder vergessen, die Tür abzuschließen. Und während ich den Blick durch meine Wohnung schweifen lasse, fällt mir auf, dass meine Goldfische schon seit ein oder zwei Tagen kein Futter mehr bekommen haben. Und selbst ich habe heute darauf vergessen zu Essen. Bei meiner letzten Tasse Kaffee noch schnell die Post durchblättern. Zwei, drei Rechnungen, Reklame, Weihnachtspost. Der Papierkorb füllt sich.
Und nachdem ich mich von meinen genährten Fischen verabschiedet habe, finde ich meinen Weg ins Bett. Kaffeebedingt mit offenen Augen. Zugedeckt. Nur in meiner Boxershort. Den Fernseher habe ich schon vor einiger Zeit aus meinem Nächtigungszimmer verbannt. Und so denke ich nach. Über den Tag. Und den Traum. Den ich vor Jahren hatte. Und der früh genug viel zu früh in Erfüllung ging. Über das Leben, das ich damals lebte. Über das Leben heute. Dass das hier eigentlich mein erfüllter Traum ist, und doch nichts meiner Traumwelt entspricht. Dass die Wohnung kleiner und die Fische größer als in meiner Wunschvorstellung sind. Und dass das Bett viel zu groß ist, für mich. Alleine.
Und irgendwann ist die Show vorbei. Für diesen Tag zumindest. Und alles ist gesagt und getan. Ich schließe die Augen, und eine neue Show beginnt. Zeit, um weiterzuträumen.

tut leid wenn ich jetzt blöd frage, aber hast du das geträumt?? hmmm…
und studi dings is blöd. geht ned gscheid oder es haben sich alle i-net seiten gegen mich verschworen damit ich nirgendwo was posten kann…
nö. nicht geträumt. warum?
du arme. kann ich dir irgendwie helfen?
ok. dann war i am holzweg… tschuldige.
ja kannst! sag den dummen dummen computern dass sie mich gefälligst lieb haben sollen und alles machen sollen was ich denken, sodass ich nix mehr falsch machen kann und nix mehr unabsichtlich löschen kann wenn is gar ned will!!!! und s´internet sollst bitte a schimpfen das ned so langsam ist!!! weil des stört auch ganz schön!
aja. und was presse? wo was wie?
Liebe Computer. Habt Rahel lieb. Und liebes Internet. Brav sein. Bitte.
Die Presse. 26. November 2007. Made In Austria?
http://ausdemlebendesikarus.wordpress.com
danke!!!! es hat gholfn glaub i. seit gestern sind jedenfalls keine gröberen zwischenfälle passiert!