
Has summer gone so slowly.
Deine Lippen sind rund geformt. Luft entweicht in einem gewohnten Ton. Du pfeifst vor dich hin. Eine Aneinanderreihung von schiefen Noten, ein Lied, deine eigene Komposition. Dein rechter Arm ist abgewinkelt und deine Handfläche befindet sich zwischen deinem Kopf und der grünen Wiese. „Warm ist es.“, sagst du. Es stimmt. Einer der letzten Sommertage.
Das leuchtend grüne Gras neben dem Rauschen des kleines Baches. Wir liegen im meinem Garten. Durch die alte Silbertanne hindurch erscheinen auf unseren Körpern kleine, feingliedrige Schatten. Die Wärme, die fünfundzwanzig oder achtundzwanzig Grad, sie lässt uns still hier liegen. Ich blicke in den Himmel.
Nach einem kurzen Blick direkt in die Sonne kann ich nur mehr wenige Farben zwischen all dem Weiß des Himmels sehen. Irgendwann sehe ich auch wieder das Blau des Himmels, und die wenigen Wolken. Zwei oder drei Kondensstreifen von Personenflugzeugen schmücken die Decke der Welt.
Die Welt ist rund, das Leben wunderbar. Sorgen der Zukunft werden noch nicht mal angedacht. Sorgen der Vergangenheit geraten kurzzeitig in Vergessenheit. Das Schweigen zwischen uns hält an. Niemand geniert sich und versucht zwanghaft eine unnötige Konversation aufrecht zu erhalten. Wir genießen das Leben und das Gefühl, dass keine Worte nötig sind.
Du drehst dich zu mir, ich mich zu dir. Wir sehen uns an, und lächeln. Freuen uns über diesen schönen Tag. Der CD-Player, der hier ständig Fair von Remy Zero spielt, zaubert uns so viele Erinnerungen in den Kopf. Summer gone so slowly. Es ist warm, denke ich mir. Schon wieder. Und während wir wieder gemeinsam in den Himmel starren, den Bach rauschen hören, die Wellen am Ende des Wasserfalls brechen spüren, geht er zu Ende.
Der Sommer. Unser Sommer. Erinnerungen. Die so nie wieder sein werden. Vielleicht ist das auch gut so. Und doch bleiben sie. Irgendwie für ewig. Vielen Dank für alles. Vielen Dank. Und nun, lass uns wieder schweigen. Wir liegen hier seit Stunden, trinken Wein und sind einfach nur am Leben. Bis die Welt zerbricht, es dunkel ist.

Weist du, ich würd echt gern kommentieren, aber meistens verschlägt’s mir die Sprache. Keep on.