All These Things That I’ve Done

All die Dinge, die ich getan habe. Die ich gesagt habe. Die ich gedacht habe. All diese Dinge kann ich nicht mehr rückgängig machen. Aber möchte ich das überhaupt?

Ich bin jetzt 18 Jahre alt. 18 Jahre und 293 Tage. Gehe in die letzte Klasse des Gymnasiums. Stehe kurz vor meiner Matura. Habe eine Freundin. Habe wunderbare Freunde. Doch ich hatte bisher nicht das Leben, dass ich mir so sehr wünschte. Ich spielte stets irgendwelche Rollen. Ich konnte nie ich selbst sein. Okay, jetzt kommt kein Gesülze, à la, wie komme ich nur aus diesen Rollen heraus. Man kennt mich als Klassenkasperl. Aber wenn man sein Selbstbewusstsein so gestärkt hat, sein Ich so entwickelt hat, schafft man es leicht, aus diese Rollen heraus zu kommen. Ich konnte nie ich selbst sein … vielleicht wollte ich nicht einmal ich selbst sein. Vielleicht sah ich mich gerne im Mittelpunkt. Mit voller Aufmerksamkeit. Jeder sieht einen an. Die einen mögen dich. Die andern finden dich einfach nur … du weißt schon. Ja, ich mochte dieses Gefühl. Aber habe ich mich dadurch nicht viel zu sehr verraten? Habe ich mich dadurch nicht viel zu sehr von mir selbst wegentwickelt? Schaffe ich es überhaupt noch, ich selbst zu sein? Beziehungsweise zu werden. Ich versuche es zumindest jetzt einmal.

Ich wollte immer der Revoluzzer sein. Der aufständische. Der radikale. Doch ich war es kurz einmal. Ich weiß, ich komme damit nicht so weit, wie ich glaubte. Klar, ich habe meine Standpunkte. Aber jetzt kenne ich auch das Wort Kompromisse. Dabei muss ich zwar zurückstecken. Aber vielleicht hilft mir das ja ein bisschen. Meiner Psyche meine ich.

Dinge, die ich getan. Gesagt. Gedacht habe. Da gibt es vieles. Oft dachte ich, warum kann ich diese Sekunde, diese Minute, diese Stunde, diesen Tag, diese Jahre, mein Leben nicht rückgängig machen. Mir war natürlich schon klar, dass das nicht ging. Aus rein technischer Sicht natürlich. Aber ich bin doch erst 18 Jahre und 293 Tage. Ich habe noch einen so großen Teil meines Lebens vor mir. Klar, man ist nur einmal jung. Aber ich bin doch immer noch jung. Und ich bekomme immer mehr Freiheit mein Leben so zu leben, wie ich möchte.

Und immer mehr Klarheit darüber, wie ich es leben möchte. Und wie ich diese Ideen umsetzen kann. Vor allem weiß ich, wie ich es nicht leben möchte. Dreams be Dreams. I know … aber Ende März erwartet dich, lieber Leser dieses Blogs etwas sehr Interessantes.

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