Normalerweise vielleicht.

Du hast ein wundervolles Lächeln. Ich hoffe, du weißt das. Ich werde es dir nicht so schnell sagen. Dazu bin ich zu feige. Das würde wohl zu viel offenbaren. Normalerweise habe ich kein so großes Problem, viel von mir preis zugeben. Aber was ist denn bitteschön „normalerweise“. Seit Tagen wohl nichts mehr.

Ich warte. Warte darauf, dass diese Dunkelheit hier aus meinem Zimmer flüchtet. Bis ich mich wieder soweit dazu aufraffen kann, mich hinaus in die Kälte zu stellen, meinen weißen Atem aus meinen Nasenlöchern fliehen zu sehen. Dabei irgendeine wunderschöne, ruhige Musik in meinen Ohren. Vielleicht Coldplay, oder The Decemberists. Elbow, oder Colin Hay. Irgendwas zum Nachdenken. Und dann würde ich da sitzen und einfach mal die innerliche Stille und die außenstehende Ruhe genießen. Aber gerade eben kann ich das einfach nicht.

Gerade eben habe ich ein großes Problem mit der Einsamkeit. Weißt du, das hab‘ ich öfter mal. Da kann mich irgendwie nichts beruhigen, selbst wenn ich bei meinen Freunden bin. Es heißt ja, die Einsamkeit selbst gibt es nicht so plötzlich, man sucht sie. Vielleicht ist das ja so. Vielleicht brauche ich dieses furchtbare Gefühl gerade eben in diesem Moment.

Vielleicht aber ärgere ich mich einfach über mich selbst. Über meine Unfähigkeit. Vielleicht sollte ich auch einfach mal wieder schlafen gehen. Wobei ich ja persönlich finde, dass die Traumwelt erst mal überflüssig wird, sobald die Realität endlich wieder stimmt.

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Der Punkt. [Auf den alle warten]

Das von mir geliebthasste Magazin, in welches ich anfangs meine größten Hoffnungen und schlussendlich die ärgsten Enttäuschungen stecken musste, fragte via Twitter. „Könnt ihr euch an den Moment erinnern, in dem ihr euch verliebt habt?“ Wahrscheinlich zielte die Frage auf Paare ab, die immer noch glückselig und mit der gehörigen Portion Träumerei durch die Welt wandern. Aber ernsthaft. Wie kann man so etwas nur vergessen. Auch wenn die Beziehung und vielleicht alles drumherum wirklich nicht gut verlaufen ist, der Punkt, an dem man sich verliebt, bleibt doch einzigartig. Ich erzähle euch die Geschichten von drei Mädchen, X, Y und Z. Drei komplett verschiedene Stories.

Mädchen X kannte ich zuvor vielleicht gerade mal ein paar Tage, maximal eine Woche. Und dann fuhren wir, gemeinsam mit ungefähr zwanzig mehr oder minder schrägen (schräg im negativen Sinne) auf einen Ausflug. Nur wenige Kilometer entfernt von unseren Heimatorten. Sie war mir schon von Anfang an ins Auge gesprungen. In diesem Matratzenlager, wo wir einfach nur wir selbst sein konnten, zu sechst lange Nachtspaziergänge machten und unendlich lange Gespräche führten. Das war der Moment, an dem ich mich das erste Mal mid-pubertär verliebte. Die „Beziehung“ hielt einen Monat. Sie machte Schluss.

Mädchen Y kannte ich schon um einiges länger. Sie war es, die es sich traute, die mir mit leuchtenden Augen und erwartungsvollem Blick auf dem Berg, einem großartigen kleinen Hügel mit unglaublichem Ausblick, zu gestehen, dass sie in mich verliebt war. Und ich war es, der es nicht besser wusste. Der zurücksagte, dass es bei ihm nicht so sei, und dass er in jemand anderen verliebt sei (Mädchen X). Und sie waren es auch, die danach nicht mehr voneinander lassen konnten und immer schwankten zwischen ‚Lass uns Freunde bleiben‘ und ‚Lass es uns probieren‘. Und ich glaube, dass, als sie mir ihre Liebe gestand, selbst bei mir schon genug Gefühle da waren, um von Verliebtheit zu sprechen. Hier weiß ich leider nicht, wann genau der Punkt war. Aber ich weiß, dass, als es auseinander ging und wir in die Holprigkeiten des „Nur-Freunde-bleiben“ stolperten, bei mir definitiv von Liebe zu sprechen war. Und von Eifersucht.

Mädchen Z ist euch allen wahrscheinlich bekannt. Meine früheren Texte handelten von ihr. Und unser Kennenlernen und unser Verlieben ist für mich der Inbegriff einer durch und durch romantischen Geschichte. Beinahe schon zu kitschig. Wir haben uns (durch Mädchen Y) zur gleichen Zeit kennengelernt wie Mädchen X. Aufgefallen ist sie mir von Anfang an. Aber erst durch eben einen solchen Ausflug wieder, kam es dazu, dass wir uns immer näher kennenlernten. Als wir stundenlang redeten, uns zu viert an diesen wundervoll kleinen Teich setzten und plauderten, als wir zu zweit spazieren gingen und aufgrund eines Regenbruches nur eine Kapelle uns Platz bot, um im Trockenen zu bleiben. Als wir uns dort niedersetzen, gegenüber. Und über uns, über unser Leben, über unsere Gedanken und die Welt plauderten. Das war der Punkt, glaube ich. Der Punkt an dem ich mich in sie verliebte. Der Punkt, an dem ich zu viel von meinem Herzen hergab, um ungeschoren davon zu kommen.

Interessante Geschichten? Ich weiß nicht. Es sind nur meine drei erzählenswerten Verliebtheiten und auch jene Verliebtheiten, die in etwas mehr waren als einseitig. All diese Dinge passierten innerhalb eines Jahres und vier Monaten. Von 2005 bis 2006. Und wenn man es so wissen will. Ja, seit dem Ende der Beziehung mit Mädchen Z war ich nicht mehr verliebt. Nicht mehr in dieser Art, nicht wirklich. Erschütternd? Vielleicht.

Und gerade ich habe es mir verdient, endlich einmal so geliebt zu werden, wie ich es schon ein (zwei, drei?) Mal erlebt habe. Gerade ich habe es mir verdient, jemanden zu lieben und genau diese Liebe auch wieder zurückzubekommen. Gerade ich, gerade ich möchte mein Herz unnötig verschenken und es mit tiefen, unheilbaren Furchen zurückbekommen. Möchte auf den Boden fallen, nur um wieder aufzustehen. Möchte endlich wieder einmal  etwas erleben.

Ob ich mich einsam fühle? Ja. In diesem Moment, mit Sigur Rós, in einem kleinen Auto auf der Rückbank sitzend, ungefähr ein Bier zuviel, kurz vor dem Schlafen und mit den im Takt antreffenden Regentropfen. Ja. In genau diesem Moment fühle ich mich mal wieder einsam.

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Gedankentod.

„Weißt du, manchmal mache ich mir Gedanken, wie es ist, wenn man stirbt. Ob man dabei etwas verspürt, wenn der Schmerz ein Ende hat, wenn das bisher bekannte Leben ausgehaucht wird. Ob man sein eigenes Ableben überhaupt in unserem Sinne realisiert. Ob es überhaupt erlebenswert ist, das Sterben.“

Die Eiswürfel in diesem Vodka Red Bull scheinen, der Hitze ausgesetzt, doch nur für kurze Zeit ansehnlich zu sein. Der Strohhalm liegt ungebraucht daneben. Er muss schnell trinken, um die Gedanken zu verdrängen. Ein, zwei Schluck, das Glas verliert beträchtlich an Inhalt. Er möchte woanders hin. Möchte Stille, Ruhe, möchte träumen. Die Bar um ihn herum aber scheint ihn einzuschließen, überall rund um ihn all die zahllosen unbekannte Gesichter. Nur hie und da ein paar Bekannte, wenige Freunde.

„Noch einmal, bitte!“, brüllt er quer über den Tisch (und doch scheint es so, als würde er flüstern), während sein aktuelles Glas noch beinahe halb voll ist. Aber wenige Sekunden danach stellt er es ab und wartet auf Nachschub.

„Ich stelle mir den Tod einsam vor. Alles im Leben ist irgendwie  umfangen von verschiedenen Menschen. Von Geburt an schon. Aber den Tod kann man nur alleine meistern. Er passiert und niemand anderer kann dir nun etwas abnehmen, an keinen anderen Menschen kannst du dich nun festhalten. Man stirbt in trauter Einsamkeit.“

Die schwüle Luft in dem Lokal scheint ihm in den Kopf zu steigen. Er packt sich sein Getränk, bezahlt und deutet seinen Freunden an, dass er nur kurz mal raussehen würde. Wie war er nur hierher gekommen? Ein Freund folgt ihm. Er scheint bemerkt zu haben, dass mit ihm eben in diesem Moment irgendetwas gerade total falsch läuft.

„Warum ich über all das nachdenke? Besteht denn etwa seit Kurzem dieser unbändige Todeswunsch? Nein. Wie schon lange nicht mehr bin ich zum Leben aufgelegt. Es ist noch nicht Zeit dafür. Noch lange nicht. Aber manchmal versucht mich die Gedankenwelt vollkommen gnadenlos aus der Ruhe zu bringen.“

Sein Freund tut das einzig Richtige. Er umarmt ihn und klopft ihm auf die Schulter. ‚Komm, lass uns wieder reingehen‘, meint er und schließlich betreten die Beiden wieder das Lokal. Drei oder vier Gläser später fehlt ihm jede Erinnerung. Er hat es geschafft.

photocredits: DerrickT | flickr

This is the life.

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Er lächelt.
So gut hatte er sich seit Jahren nicht mehr gefühlt. Oder seit Wochen. Sagen wir.
Seit Tagen. 

Hier, in dieser mickrigen Großstadt. Auf der Suche nach dem Himmel, zwischen all den riesigen Bauten. Alles scheint zu laufen, so wie er es nicht erwartet, sich aber insgeheim gewünscht hatte. Alles würde sich zum Besseren umkehren. Vielleicht nicht alles. Vielleicht nur ein ganz kleines Bisschen. Aber darauf hatte er ja gewartet. Auf die Fügung des Schicksals. Auf das Aufeinandertreffen von Glück und ihm. Es brauchte nicht viel, um ihm wieder einmal ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Wenn erst der erste heftige Druck abgefallen ist, und man erkennt, dass alles schließlich doch so durch und durch einfach ist, geht es wieder. Man erkennt die Fehler, die man in den letzten Tagen. Oder Wochen. Sagen wir: In den letzten Jahren begangen hat. Und plötzlich wird man einsichtig und bereut keinen Einzigen davon. Nein. Vielleicht bereut man einen Fehler, aber in derselben Situation, zum selben Zeitpunkt würde man sich genau so wieder entscheiden.

Und jetzt macht er sich auf den Weg. Auf der Suche nach dem Himmel, im Versuch, das Glück festzuhalten. Es ist ein widerspenstiges Ding, kämpft gegen Nähe an. Aber er will es nicht so schnell wieder gehen lassen. Diese Woche läuft ausgezeichnet, und er hofft auch noch unzählige weitere Wochen dieser Art. Aber das wird es wohl nicht sein. Es kann nicht immer alles 100% laufen. Einen Durchhänger hat man immer mal. Wenn man Coldplay hört, und sich plötzlich mit einem riesigen Batzen Selbstmitleid Einsamkeit wiederfindet. Oder wenn man ein Abkommen mit sich selbst bricht. Das nervt jedes einzelne Mal und haut einen um Lichtjahre zurück. Damit muss man leben. This is the life.

[Bildauschnitt / Bild / flickr-User: Mary- you had to be there]

Liebe, Fantasie und Träume

All I Need. Das ganze Zimmer und die Welt am anderen Ende der Fenster sind dunkel. Finster, rabenschwarz. Nur dieser Bildschirm hier leuchtet und strahlt von meinem Bett aus. Die Nacht heute ist so verdammt still, nicht einmal das Zirpen gelangweilter Grillen oder der hektische Flügelschlag hyperaktiver Nachtfalter. Einfach nichts. Nur die Musik von Air und das Tippen der Tastatur. Ich, alleine in diesem, für eine Person doch verdammt großen, Bett. Und beinahe jede Nacht, kurz vor dem Einschlafen ereilt mich das Gefühl der Einsamkeit. Die Nacht wieder einmal alleine zu verbringen.

Was mir fehlt sind die Schmetterlinge. Das Kribbeln im Bauch, die Tagträume und das ständige Lachen auf meinem Gesicht. Mir fehlt die Zärtlichkeit, und die Liebkosung mit Worten und das Hauchen von Worten in mein Ohr, die Gänsehaut. Mir fehlt das gemeinsame Einschlafen, nackter Körper an nacktem Körper. Mir fehlen die stundenlangen, tiefsinnigen Gespräche und der zweite Teil des Wortes „wir“. Doch Schmetterlinge kann man nicht heraufbeschwören, und ist man nicht auf der Suche nach Nachtfaltern, kann es einige Zeit dauern, bis man den Nächsten erblickt. Und da hilft kein Warten und kein Hoffen und kein Suchen. Manchmal muss man die Einsamkeit eben akzeptieren.

Und so liege ich hier, mit verkrampfen Händen, waagrecht. Hier, und Air singt vom Cherry Blossom Girl und ich meine beinahe so ein Mädchen zu verdienen. Eine junge Frau, zu der genau dieses Lied passt, auf welches es zugeschneidert ist. Und irgendwie baue ich mir eine Welt mit Air auf. Amour, Imagination et Rêve. Liebe, Fantasie und Träume.

Once upon a time /at/ on hell of a party /I was looking for a/ new star in the sky. /I/ remember /the/ photograph /of the/ redhead girl /, that awful fucking/ napalm love. /And/ all i need ce matin la, Another day, somewhere between waking and sleeping /I/ run. /Looking for that wonderufl/ cherry bossom girl, /But the only thing I got, was a/ lost message. /Someone wrote four words:/ Amour, Imagination et rêve.

Die Nacht ist kühl und immer noch so verdammt dunkel. Eine Portion Schlaf bitte. Und Schmetterlinge. Extra verrechnen? Schon gut, machen sie sich nicht ins Hemd. Geht schon klar. Ich bezahle sowieso erst später. Okay?

Allein‘ unter einem Baum. So mächtig, so frei.

Ein Lächeln. Der Baum steht schon lange hier. Als ich ein kleines Kind war, wuchs der Baum schon seinen zweiundzwanzigsten oder dreiundzwanzigsten Meter empor. Und je älter und größer ich wurde, desto mächtiger wurde auch dieser Baum. Nie habe ich mich getraut, auf ihn zu klettern. Möglicherweise bedingt durch die Akrophobie, aber wahrscheinlich aus purer Ehrfurcht. Die Macht eines Baumes hat mich schon immer beeindruckt. Unaufhaltsam emporwachsend, allen Widrigkeiten standhaltend, still und leise.

Ich liege darunter, die Sonne scheint. Die Strahlen die durch die tausenden Blätter einen Weg hindurchfinden, lassen auf meinem Körper eine Zeichnung entstehen. Das Schwarz und das Weiß, der Kontrast, der ewig uns in Atem hält. Die Stille und das Rauschen des Baches, der Gedankenfluss und seit langer Zeit wieder einmal das Gefühl vollkommener Befreitheit. Frei von aller Last. Zwar immer noch manchmal in Gedanken an die eine oder andere Person, aber nicht mehr vorwurfsvoll, rein erinnerungstechnisch interessant. Aber diese Freiheit, dieses Gefühl vollkommener Unbekümmertheit trotz aller Probleme, zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht.

Den Arm abgewinkelt, meinen Kopf darauf abgelegt. Diese Stille. Diese einzigartige Stille und die unzähligen Fragen in meinem Kopf. Und kein einziger Versuch, nach Antworten zu suchen. Manchmal ist es einfach besser, Fragen im Raum stehen zu lassen. Man muss nicht aus allem lernen und man muss nicht alles wissen. Manchmal reicht es auch einfach, unter einem Baum zu liegen und die Sonne zu genießen. An Tagen wie diesen, alleine, in stiller Einsamkeit und mit einem glücklichen Gemüt. Der Versuch, den Blue Sky Blues zu summen, und wartend auf den Regen und die Kälte und Zeit, an dem ich die Decke nehme und zurück ins Haus gehe. Um der Stille zu entfliehen und um mich selbst zu finden. An einem Ort, wo ich mich am Wenigsten erwartet hätte.

Solitudinis et immortalitas.

„Ich will nur eines. Ewig leben.“, flüsterst du mir ins Ohr. „Bis in alle Ewigkeit.“ Zweifelnd blicke ich dich an. „Nicht in diesem Körper. Aber mit meinen Taten. Mit meinen Werken“ Ich nicke. Verstehe, was du mir zu sagen versuchst. Ewig leben. Was für ein fataler Gedanke. Nicht wegen dem ewigen Altern. Das wäre das geringste Problem. Aber man hätte dann keinen Punkt, um einfach mal Schluss zu machen. Um etwas zu beenden, das weiter nicht geht. Es wäre eine Aneinanderreihung endloser Tage und Jahre und jeden Tag würde man aufwachen und erkennen, dass man wieder nicht den Löffel abgeben wird. Ewig leben, in diesem Körper. Glücklicherweise ist dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Mit den Taten, den Werken unsterblich werden. Eine Lebensaufgbe, wie man so schön sagt. Dieser Begriff, Lebensaufgabe, wird ja viel zu oft verwendet. Aber manchmal hat man wirklich die Macht dazu. Ich möchte kein Unternehmen aufbauen, das zu meinen Lebzeiten glanzvoll läuft und irgendwann, bei der nächsten großen Weltwirtschaftskrise den Bach runter geht. Es gibt viel mehr, was von längerem Bestand ist. „Du schaffst das.“, lächle ich dir zu. „Wir schaffen das.“ Du nickst, und legst denen Kopf in meinen Schoß.

„Ich will bestimmen.“, höre ich dich sagen. „Will bestimmen, wann ich sterbe.“ Ich kann dich wieder einmal verstehen. „Ich will nicht unvollendeter Dinge sterben.“ Ja, das ist auch meine größte Angst. Dass ich mit all meinen Ideen und menen Möglichkeiten irgendwie zu früh sterbe. Ein Unfall, oder eine Krankheit. Meine größte Angst. „Und.“ Ich warte, warte auf deine Worte und bin mir schon fast sicher, was du sagen möchtest. „Und ich möchte nicht alleine sterben.“ Alleine. Als wäre das Ende belanglos. „Du sollst bei mir sein.“ Und mit feuchten Augen blickst du mich an. „Ich will nicht allein sein.“, wiederholst du dich.“Ich werde bei dir sein.“, besänftige ich dich und wünsche mir, dass ich dieses Versprechen halten kann.

„Das Leben ist viel zu kostbar“ Langsam werden Floskeln zu wahren Aussagen. „Viel zu kostbar, um es zu vergeuden.“ ‚Das werden wir nicht.‘, denke ich und augenblicklich kommt mir diese Liedzeile ins Gedächtnis. Wir können das, denn wir sind anders. Du richtest dich auf, umarmst mich und mich überkommt dieses Gefühl, wie ich es schon lange nicht mehr gefühlt habe. I don’t believe that anybody feels the way I do, about you now.