
Ein Lächeln. Gibt es das denn wirklich. Das man den ganzen Tag an ein Lächeln dieses einen Mädchen denkt. Deren sanfte Gesichtzüge jedes Wort förmlich hervorhauchen. Deren Augen sich tief in die meinen Bohren. Deren Hand ich bis jetzt einmal berührte, als sie mir etwas überreichte. Gibt es das denn wirklich. Oder ist das alles nur Einbildung. Ihr Schönheit, ihre Grazie, ihr Lächeln definitiv nicht. Aber es wird wohl nie so weit kommen, dass ich mehr mit ihr sprechen werde. So ca. „Und was machst du das Wochenende?“. „Ähm, wie heißt du?“ oder „Wie gehts dir?“. Wann sollte es denn dazu kommen. Wie sollte ich denn so viele Worte auf einmal aus meinem Lippen hervorpressen. Ist doch alles nur … ein Traum. Eine Aufheiterung eines zur Routine verkommenen Alltages.
Viele Blicke. Es passiert mir immer öfter, dass ich irgendwo sitze, und eine begehrenswürdige Frau sitzt mir gegenüber. Und während ich immer nur ganz spärlich zu ihr blicke, heftet ihr Blick auf mir. Unabwendbar. Für jeden anderen Menschen wäre so viel Augenkontakt, selbst nachdem ich es bemerkt hatte, unangenehm. Extreme Situation damals in der Bank. Und jetzt fast jeden Tag im Zug. Heute auch wieder. Hat irgendetwas Verruchtes, Interessantes. Ich weiß nicht.
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