
Und am Ende des Weges. Uns gesehen, uns verloren, uns begegnet. Ein Lächeln, kein Schweigen, ein Wiegen. Angekommen, deine Hand haltend.
„Und jetzt?“, frage ich, seh‘ dich an und will eine Antwort. Möchte wissen, wie es weitergeht. Welche Richtung wir einschlagen, welche neuen Pfade wir beschreiten. Ob es überhaupt einen gemeinsamen Weg für uns gibt. Deine Blicke schweigen, sehen in die Ferne, Richtung Horizont. Immer fester drückst du meine Hand, als würdest du über uns nachdenken. Deine Augen zucken etwas, weil die Sonne, auf ihrem Weg nach unten, immer mal wieder deine Nase kitzelt.
„Ich weiß es nicht.“, sagst du, „Aber ist es denn so wichtig?“ Vielleicht nicht. Ich möchte nur immer gerne ein Ziel haben, einen Halt, eine Möglichkeit, mich zu orientieren. Du drückst noch einmal fester zu, ich erwidere deinen Händedruck. „Wenn du nicht mehr weiterweißt, schließe einfach die Augen. Solange, bis du das Gefühl hast, du wüsstest, wie es weitergeht. Du brauchst es noch nicht wirklich zu wissen, allein das Gefühl reicht.“ Und während du das gesagt hast, habe ich die Augen geschlossen. Und ziehe dich weg, unseren neuen Weg beschreitend. Ein schönes Gefühl, wisst ihr?
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