The Quiet Storm.

Langsam ziehst du vorüber. Wie der Wind und das übrig gebliebene Laub. Der Regen drückt dich nur noch weiter hinein. In das Ding namens Leben.

Du siehst ganz zerknautscht aus. Als hätte man dich so fest gedrückt, dass du beinahe keine Luft mehr bekommen hättest. Du blickst um dich und entdeckst eben doch nur mich. Drehst dich um und gehst davon. Ohne einem Lächeln oder überhaupt einem Hauch von Mimik. Ich spüre nur noch, wie ich deinen Bewegungen folge, wie mein Augen an dir haften. Ich, auf dieser Parkbank, denke nach. Über dich und über mich.

Du hast dich verändert und hast scheinbar nicht nur mehr Angst vor dir selbst, sondern auch vor der restlichen Welt. Du zitterst, als du dich in eine sichere Ecke zurückziehst. Als würde man dich bedrohen und du würdest Zuflucht suchen. Ich kann dir jetzt nicht mehr helfen, es ist wohl zu spät. Ich sitze hier auf dieser Parkbank, und denke nach. Über dich.

Irgendwann hast du dich vollkommen zurückgezogen. Ich höre nur mehr deine Schritte, wie sie weglaufen, hinein in den Sturm. Danach habe ich nichts mehr von dir gesehen. Geht es dir gut? Ging es dir jemals gut. Dein Lächeln, falls du eines hervorpressen konntest, zeigte keine Kraft. Wirkungslos versuchtest du immer, dem Leben wohlgesonnen gegenüberzustehen. Doch jetzt bist du weg. Und ich bin wieder allein. Allein, in dieser Welt, in meinem Leben. Und so sitze ich auf dieser Parkbank und denke nach. Über mich. Dich. Die Welt. Und den ganzen anderen Mist.