Don’t Speak

Jede Minute, die ich nur für uns habe. In der eigentlich nur wir existieren, die zehn, hundert oder tausend Menschen rund um uns einfach nicht real, nicht echt sind … wir im Mittelpunkt stehen. Jede dieser Minuten genieße ich. Deswegen fand ich auch den Film „Liebe braucht keine Ferien“ auch sehr schön, da wir doch eigentlich nur für uns sein konnten.

Ach, ich könnte dir stundenlang in deine Augen sehen, dir tagelang durch dein Haar streichen.

Das Fortgehen mit dir nachher war ebenso wunderbar, so toll. Echt … es war schön.

Welcome To The Black Parade.

ich habe in den letzten tagen immer viel zu wenig geschlafen … von montag bis dienstag eine halbe stunde, und jetzt dann immer „nur“ 6 stunden. eigentlich wollte ich gerade meinen verloren gegangenen schlaf nachholen. doch nun habe ich einige meiner word-dateien durchgelesen … und bin auf die texte „ich hasse dich“ und „in the arms of sleep“ gestoßen. und deshalb habe ich beschlossen. den längsten eintrag in der geschichte dieses blogs zu schreiben. über was? mein leben.

es ist die zeit des advents. die von vielen so glorreich als zeit der ruhe propagierte zeit des wohl vorprogrammiertesten streites. in der adventszeit ist die agression und die lust zu streiten um einiges höher als in allen anderen zeiten vorher oder nachher.

ich habe mich ja bekanntlich mit meinem vater gestritten, habe danach 3 wochen kein wort mit ihm geredet … dann wollte ich eigentlich nur wieder „hallo“ und „morgen“ oder „tschüss“ sagen. weil ich viel mit meiner mama geredet habe, und sie mir gesagt hatte, dass auch er es irgendwie wieder wünscht, dass wir wieder zumindest etwas miteinander reden. und ich wollte es anfangs gar nicht. diese wenigen worte zu sagen. aber … ich tat es. nach einigen tagen war wieder alles normal. wir sprachen „fast“ normal.

aber gestern habe ich mich wieder mit ihm gestritten. wieder einmal. ich hasse ihn. er ist eines der größten arschlöcher, die ich je auf dieser welt gesehen habe. und leider ist er auch … mein vater. oder nein, nennen wir ihn „erzeuger“, „produzent“ … obwohl ihm das doch schon wieder zu viel zuspricht. ein vater war er nie. er hat es vielleicht des öfteren versucht. aber … er hat es nie geschafft.

ich rede wieder nichts mit ihm, und ich möchte das jetzt auch mehr wochen, und monate durchziehen. ich dachte, er sollte etwas lernen, er sollte begreifen, dass er nicht handgreiflich werden kann gegen mich (nein, er hat mich nicht geschlafen, er hat mich nur brutal gegen die wand gedrückt, zu einem zeitpunkt, wo ich noch gar nicht wusste, was der sinn dieses streites war). er hat nichts gelernt. und er legt auch nicht darauf wert, dass ich mit ihm rede.

okay, familienteil 4 – mein papa: arschloch …

so, nun zu meiner schwester. sie ist dumm, beschissen und absolut unreif. ich darf von unreife nicht reden, ich bin 18 und drehe solche filme wie „adi tschetin superstar auf dem bauernhof“ … aber trotzdem … meine schwester ist 21, hat ein kind … aber nichts dazugelernt. sie ist dumm wie zuvor. und sie hat mit sicherheit einen niedrigeren intelligenzquotienten … tut mir leid, das klingt jetzt vielleicht hochnäßig von mir, aber sie wirkt auf mich einfach nur … dumm. mit ihr streite ich mich auch einigermaßen oft … und ich rede nur mehr die wichtigsten worte.

familienteil 3 – meine schwester: arschloch, dumm

nun zum timi. er ist der sonnenschein in unserer familie. immer gut aufgelegt. meistens ein lächeln auf dem gesicht. immer für einen spaß zu haben. und er mag mich, auch wenn er mich heute in die nase gekratzt hat. er mag mich, meine haare, meine brille (wenn ich sie auf habe), mein la-le-lu … mich. er ist wahrscheinlich noch zu klein. deswegen mag er mich.

familienteil 2 – mein neffe: noch zu klein um mich zu hassen

und nun zu meiner mama. sie ist … die konstante in der familie. sie trägt die lasten aller, jeder lässt seinen frust an ihr aus. sie kann sich meistens nicht mehr helfen, und oft anerkennt man ihre arbeit, ihr leben nicht. sie lebt für die familie. nicht so wie teil 4 und 3. sie ist die familie. wenn ich ein die „familie leitner, kufhausstraße“ denke … dann fällt mir zuerst meine mama ein. mein papa und meine schwester sind beiwerk. sie sind nicht unbedingt nötig. wenn sie nicht da wären, würde es auch nicht auffallen. aber ja, meine mama … wirft mir jeden streit mit meinem papa vor. jeden streit mit meiner schwester. ich streite mich auch oft mit ihr. aber das wird immer wieder passend. ich möchte nicht meine mama sein. ein solch schweres leben, wie sie hat … das möchten nur die wenigsten haben.

familienteil 1 – meine mama: die familie

und nun möchte ich zu meinen freunden kommen. fangen wir einmal bei denen an, mit denen ich fast täglich kontakt habe.

lukas … ihr kennt ihn ja. wir kommen uns schon öfters in die haare. aber wir sind auch schnell wieder draußen, was bei dem haarvolumen vom lucky doch sehr überrascht.

stefan … mein linker, linker platz ist frei … 😉 … er ist mr. gehirnaussetzer nr. 1 … und wir schreiben gerade immer die gleichen schularbeitennoten, geben matheschularbeiten zur gleichen zeit ab (80 minuten zu früh) … zurzeit die wichtigste männliche person in meinem engsten freundeskreis. nichts für ungut lukas, aber mit dem stefan gehts einfach besser.

elli … ja, meine beste freundin. ja … immer noch. jetzt, wo wir wieder eine wunderbare freundschaft haben … mit sinnlosen lachanfällen, dreharbeiten zum näga … und … tollen gesprächen über alles … das wunderbare sonntags-nachmittags-gespräch.

rosa … immer öfter sehe ich sie jetzt. immer wichtiger wird sie mir. der kreis, der freundeskreis … sie kommt noch weiter hinein. das finde ich schön …

laura … mit ihr habe ich mich gestern gestritten. ich war leicht reizbar, bin es immer noch, ich bin gerade nicht sehr gut drauf. aber ja, es ist cool mit ihr über alles und jeden 😉 zu reden …

andrea … auch mit ihr habe ich mich gestritten. nun passt wieder alles … das gute, ich kann nie jemandem lange böse sein. die wichtigste montags-kino-film-schauerin … 😀

und nun zu den leuten, mit denen ich mehr zu tun hatte, wo aber der kontakt bis auf wenige momente abgebrochen ist.

susi … wann haben wir uns eigentlich das letzte mal so richtig gesehen. wann sind wir zum letzten mal zum reden gekommen. alleine. wie geht es dir eigentlich. was machst du die ganze zeit. gibts dich überhaupt. ich finde es extrem traurig, dass gerade du jetzt irgendwie … ja, ich hasse es, das der sommer vorbei ist. dass wir nicht mehr am see liegen können. das … der sommer meines lebens vorbei ist. ich vermisse dich.

magdi … die schule verhindert irgendwie alles, der kontakt zu vielen freunden bricht ab. obwohl ich das überhaupt nicht will. doch obwohl es besser zu werden schien, wir wieder einmal ein langes gespräch hatten, ist jetzt schon wieder viel zu lange eine flaute. ich hoffe, das wird wieder.

das sind meine wichtigsten freunde. auch mit dem zachi ist es irgendwie gebrochen. mit der lea. mit … so vielen leuten, die im sommer alles für mich waren. die meine familie waren. aber vielleicht musste das ja auch so kommen, wie es in meiner familie passiert ist …

nun zu meiner liebe. es gab probleme. wahrscheinlich / vielleicht gibt es die noch immer. ich … ach vergessen wir das ganze. es gab riesige probleme. hoffentlich passt jetzt wieder alles. ich liebe dich, maria … if i lay here, if i just lay here, would you lie with me and just forget the world … 😉 …

schule. okay, 6 schularbeiten … davon 2 positive. deutsch, 5 und 2. französisch 5. latein 5. mathe 5. englisch 3. super, oder? chemie? 5. physik? glaube ich auch 5. das leben ist schön. ich möchte, dass wieder sommer ist. dass wieder ein sommer wie dieser ist. ich möchte wieder leben können. ich möchte wieder ich sein können. ich möchte lebe.

was könnte ich nocht schreiben. ich versuche einmal eine geschichte.

„i don’t love you“
er gab ihr einen kuss auf die wange. und ging. ohne sich umzudrehen. sie blieb stehen, presste die lippen fest zusammen und eine träne bildete sich in ihrem auge. langsam ronn sie die nase hinunter, die oberlippe und wurde schließlich von ihrer hand weggewischt. hatte er das wirklich gesagt? wie konnte er das nur. was fällt ihm denn überhaupt ein. ihre b
eine knickten ein. sie brach förmlich zusammen. und als sie ihr gesicht in ihre hände warf begann sie zu weinen …

er ging weiter. konnte nicht fassen, was er da gesagt hatte. sollte er noch einmal kehrt machen, sollte er seinen ausspruchen revidieren, sollte er sagen, er habe es nicht so gemeint? konnte er sie in diesem zustand alleine zuhause lassen. er stieg auf sein moped auf, setzt sich den helm auf, und fuhr los. er wollte nicht nachhause. mit seinem zuhause verband ihn nichts mehr. er hatte das bekannte „garden-state-gefühl“ … das gefühl, dass man irgendwann einmal in seinem leben fühlt. das gefühl, in dem man denkt, dass sein zuhause, das wohlbehütete zuhause, nicht mehr seine heimat ist. der er nicht mehr willkommen ist. so in der art ca. dieses gefühl hatte er schon lange. aber er musste dort wohnen bleiben, wie sollte er sonst über die runden kommen.

wo sollte er hinfahren? er wusste es nicht. und doch fuhr er los. schließlich blieb er an einem kleinen see stehen, stieg ab, legte seinen helm daneben hin. und ging zu diesem see hin. ein steg war dort. und er ging auf ihn zu. niemand außer ihm war zu sehen. rechts von ihm war ein volleyballplatz. doch er war leer und zugedeckt … es war halt doch schon herbst. zwei bänke versperrten den weg zum steg, aber mit etwas geschicklichkeit konnte er rundherumgehen. als er endlich am steg angekommen war, dachte er zurück. an den sommer. an sein „normales“ leben, jenes vor 4 monaten. die zeit von mai bis september, wo seine heimat der see war. wo er abwechselnd eigentlich bei verschiedenen freunden wohnte. die zeit, in der sein leben noch lebenswert war, in dem er seine freunden fast täglich sah. in den tagen, in denen die beziehung noch so frisch war, dass jeder tag etwas neues gebracht hat. jetzt war es so, dass sie sich nur noch wenige tage gesehen haben. vielleicht einmal in der woche. und dann waren sie auch nicht allein. manchmal freute er sich auf einen tag mit ihr, und sie … ging irgendwo anders hin.

was er gesagt hat? nein, er hat nich „i don’t love you“ gesagt. das ist nur gerade der song, den ich höre, während ich diesen text schreibe. von my chemical romance. das ist alles. was er wirklich gesagt hat? ich weiß es nicht. ich habe nur drauf losgeschrieben.

ich möchte jetzt schlafen, morgen soll ich singen, um 9 uhr. es wird bald mitternacht, ich möchte noch „elementarteilchen“ von michel houellebeq und „dr. jekyll und mr. hyde“ auf englisch lesen. ich lesen zurzeit nur mehr. für die matura, für mich. zum spaß. ich liebe zurzeit das lesen.

ich bin zurzeit leicht reizbar. ich werde schnell laut. ich schlage ohne grund mit voller wucht mit der faust gegen die wand. ich sage sachen, die ich nicht sagen wollte. ich fühle mich sofort persönlich angegriffen. das leben mit mir ist nicht leicht. vor allem zurzeit nicht.

das war es nun, das soll mein längster eintrag sein. er ist nicht besonders sinnvoll. morgen schreibe ich mehr. und auch mehr sinnvolles.

About A Girl.

 

i don’t know, what i shall say about my girl.

she is the most wonderful girl in the whole world.
she brightens every minute, only when i think of her.
she makes me laughing, laughing in a real way.
she makes me thinking, about life, love and destiny.
she makes me feel nervous, when we kiss us.
she makes me happy, when we are lying side by side.
she makes me crying, when she’s not there.
she makes my life better and better, and now, it’s nearly perfect

that’s all what i can say about my girl.
when i look at my last 2 months,
i can’t believe, how this could happen to me.

i’m so lucky, because i’m able to love her in a way,
i haven’t loved anyone before.

The Places You’ve Come To Fear The Most.

so liegen wir. meine hand. ja, meine hand sucht den weg zu meinem gesicht. ein grashalm belästigt es. ich versuche ihn zur seite zu schieben. doch er kommt zurück. ich drehe mich um. sehe ihre wange. richte mich etwas auf. küsse sie nur kurz auf die lippen. küsse sie noch einmal. öffne meine augen. und sie öffnet die ihren. diese momente erzeugen bei mir die gänsehautstimmung. ich schließe die augen wieder … und …

… falle zurück in die zeit, als all das noch nicht da war. als ich noch der traurige, depressive single war. stets auf der suche nach der perfekten frau. mit dem gedanken, dass sich sowieso keine frau für mich jemals interessieren würde. scheiße drauf. einer, der bald abreißt, auf einer party, nur weil sich mehr und mehr die pärchen bilden. und ich bleibe übrig. ich schließe auch hier die augen … und …

…. lasse sie erst einmal zu. vor 3 jahren wusste ich noch gar nicht, was richtige freundschaft bedeutet. ich hatte so etwas wie liebe, eine so unglaubliche und furchteinflösende liebe noch nie durchlebt. ich rede von der liebe, die man für einen freund empfindet. mit dem man durchs feuer gehen kann. mit dem man auch einen streit haben. einen solchen freund habe ich erstmals in der person elli gefunden. und nun immer öfter. und die freundschaften werden immer … fester. immer wichtiger. mir werden die freunde immer wichtiger. wichtiger als alles andere. ich höre zu denken auf. öffne die augen …

… und blicke auf die lider ihrer geschlossenen augen. ich küsse sie noch einmal. lege meine hand auf ihren bauch. drehe mich wieder zurück. wir sehen in die sterne. suchen den großen wagen. blicken, arm in arm, dem nächsten tag entgegen. voll vorfreude. voll ehrfurcht. denn, selbst wenn es allen unmöglich erscheint, jeder tag den wir miteinander verbringen wird schöner und schöner. jeder nachfolgende tag ist um ein mächtiges schöner als der vorangegangene. das ist unglaublich. über uns die sterne. unter uns die erde. in uns die liebe.

denn da alle liebenden
innerlich immer noch kind
und die die reinen herzens handeln
unsre größten helden sind
rett‘ ich die welt mit deiner liebe in mir
denn ich bin für dich da,
nein ich bin wegen dir hier.
da dir die fähigkeit zu lieben,
geblieben ist, und die kraft zu vergeben,
ein bestandteil deines lebens ist,
wurde ich erweckt,
und was tief in mir schlief
führt nun feder und
schreibt dir diesen liebesbrief.

sage ich ihr. und sehe ihr noch einmal in die augen. die ein so unglaubliches glitzern beinhalten. diese wunderschönen augen. ich küsse sie noch einmal. blicke wieder hinauf zum himmel. und lächle.

The Closest Thing To Crazy.

 
ich stehe hier. eine leichte brise des meeres steigt in meinen linken nasenflügel. tief atme ich ein, um den geruch weiter hinten in der nase festzusetzen. ich stehe also hier. und als ich meine arme ausstrecken will, scheint es, als ob jemand an meinen füßen ziehen würde. anfangs nur leicht, doch plötzlich verliere ich den halt. und falle tief. mein kopf knallt gegen irgendetwas hartes. mit dem geruch noch im gedanken verliere ich das bewusstsein.

ich liege hier. in meinem bett. denke nach, über alles, was mich zurzeit bewegt. an den traum denke ich gar nicht mehr. ich denke über liebe nach. über freundschaft. über gefühle. über vertrauen, über hoffnung und über vermutungen. es macht keinen sinn, sich auf vermutungen zu stützen. viel schöner ist es, in der hoffnung zu leben. das ist mir bewusst. solange nichts bestätigt ist, vermute ich nicht. lieber gehe ich mit einem meiner schönsten grinser durchs leben. den meine besten freunde schon zur genüge kennen. nicht in dieser ausführung. aber ich grinse in solchen situationen viel zu gerne. das letzte mal vor einem jahr, und vor einem jahr und 4 monaten. seit dem sahen nicht viele einen solchen grinser auf meinem gesicht. warum stand ich wohl am strand. vor dem riesigen panorama des atlantiks. der traum scheint mich wohl mehr zu bewegen, als ich glauben wollte.

antworten finde ich keine. freunde sind zurzeit das einzige wichtige. sie hören mir zu. sie reden nicht alles, was sie darüber wissen aus. nein, und ich verzeihe auch jenen, die es aus unwissenheit doch getan haben. aber am liebsten wäre es mir, wenn meine hoffnung, meine äußerungen im kreise meine engsten freunde bleiben würde. damit nicht jeder irgendwelche anspielungen machen kann. ohne richtig zu wissen, wie wichtig mir das alles ist. und wie schwer es für mich ist. dass wissen die wenigsten. aber …

ach vergessen wir das. ich denke über das andere nach, was mich noch bewegt zurzeit. ähm. mir fällt nichts ein. ich habe wieder einmal etwas gefunden, was mich tag und nacht beschäftigt. meine gedanken werden wieder verrückt spielen, meine traumwelt wird auf den tag verlagert. und meine gesichtsmuskeln werden schmerzen. weil ich andauernd grinsen werde. stand ich überhaupt am strand. oder auf einer klippe vor dem ozean? der traum schon wieder. ich lehne mich weiter zurück. in meinen ohren klingt ein auschnitt einer oper, nämlich „la mamma morta“ von maria callas. warum passiert das immer mir. das meine hoffnung so groß wird, dass mich eine enttäuschung mich wieder jahre zurückwerfen würde. ich brauche die liebe nicht. meinte ich einmal. alles kommt zu seiner zeit. doch ich denke die zeit ist reif. und während ich so denke, und ich einmal tief einatme, frage ich mich: habe ich überhaupt geträumt?

I Wanna Know What Love Is.

liebe … ein wort, welches wohl die grundlage für die größten differenten beschreibungen dient. für die einen ist liebe sex. für einen anderen ist liebe lebensnotwendig. für wieder einen anderen ist liebe freundschaft. was liebe für mich bedeutet? das möchte ich in meinem heutigen, zweiten eintrag beschreiben.

für mich ist liebe sicherlich lebensnotwendig. und liebe kann alles sein … das stimmt wirklich. doch liebe ist etwas so wundervolles, das ist ein gefühl, das ich nicht missen will. von wem ich geliebt werde? von meinen eltern (soweit ich weiß) und von meinen freunden. wenn jemand immer für mich da ist, wenn ich ihn brauche, dann ist das liebe. dann spüre ich auch, dass ich geliebt werde. und diejenigen können sich sicher sein, dass sie diese liebe, diese aufmerksamkeit zurückbekommen.

liebe ist aufmerksamkeit für, respekt vor der anderen person. liebe bedeutet nicht gleich das lieben wie viele von euch vielleicht denken. liebe ist für mich das da-sein für andere. ich bin für jeden menschen dankbar, der für mich da ist, wenn ich ihn brauche. solche menschen nenne ich freunde … und von denen weiß ich, dass wir uns lieben. lieben in der bedeutung wir sind füreinander da.

aber reicht es, lieben einfach nur mit “füreinander dasein” zu beschreiben? wohl kaum. es ist wirklich schwer, liebe zu beschreiben. eine andere art als die freundschaftliche liebe ist die liebe in einer beziehung, die liebe zu einer person mit der man später zusammenleben möchte.

wenn man so verliebt ist, dann spürt man das am ganzen körper, zumindest ich. ich habe die (so oft von oli. p zitierten) flugzeuge im bauch, habe tagträume, einen verliebten, leicht abwesend wirkenden blick und meine gedanken sind dann nur bei dieser einen person. diese art der liebe bzw. des verliebtseins ist wunderbar. doch ich denke, so kann man nur verliebt sein, wenn man wirklich weiß, dass die gefühle, die man für eine person hegt auch reflektiert werden, dass man sie auch zurückbekommt. okay, so wie jetzt beschrieben, so verliebt war ich bis jetzt nur ein einziges mal. aber diese art der liebe ist so wunderbar, da braucht man nicht viel mehr.

klar, wenn man so verliebt ist, ist das natürlich wunderbar. aber mir war es einfach nicht vergönnt so zu sein. und doch, jetzt … in der zeit, in dem ich in meinem leben sinn sehe, meine vergangen jahre als vom schicksal gelenkte sehe … freue ich mich über jede zerbrochene liebe, jedes mal verliebt sein …. den obwohl ich dadurch verletzt wurde, mein leben scheint von mal zu mal einfacher zu werden. und ich denke erst jetzt sehe ich so richtig, was ich an meinen freunden habe. an meiner elli, meiner dani, meiner susi und meiner magdi … sie schenken mir liebe, und schon allein reicht. da braucht man keine große liebe … freunde sind wichtiger. doch wie es so schön heißt: freunde sind leicht zu finden, aber schwer zu behalten. und für diese freunde kämpfe ich um jeden preis, dass ich sie behalte. keine menschen sind mir wichtiger. ich hoffe, ihr lest das, ich brauche euch, und wenn ihr hilfe braucht, ich bin sofort zur stelle.

zum titel: i want to know what love is ist ein song von “foreigner”, ein schöner love-song … überlegt habe ich schon über “let there be love” von oasis, “i love you anyways” von travis oder “i never love you anyways” von the corrs.