Dark Shines.

Lights will guide you home.

Du reichst mir die Hand und ich greife nach ihr. Wir spazieren durch den Wald und der Geruch des Frühlings und der übrig gebliebenen Blätter der Herbstes steigt in unsere Nasen und die Schuhe werden immer dreckiger. Die Sonne strahlt durch die Baumwipfel, und die Strahlen, sie sehen aus wie man sie von den Postkarten kennt. Als würde der Himmel seinen Schein, seine Macht strahlen. Irgendwo, in drei Meter Höhe, lösen sich diese Strahlen dann auf und verkümmern in der Dunkelheit, die durch die vielen Bäume um uns herum erzeugt wird.

Deine Hand zieht an mir. Ich scheine gestolpert zu sein. Die Jeans war vorher schon dreckig genug, um mich nun nicht mehr darüber aufzuregen. „Wir müssen weg hier, raus aus dem Wald.“, flüsterst du mir zu. Ich nicke und wir laufen wieder. Nach wenigen Schritten höre ich auf zu Humpeln und wir laufen und verlieren die Dunkelheit hinter uns und deine Hand zieht und ich falle. Und irgendwann haben wir ihn verlassen, den Wald und alles.

Unsere Schritte verlangsamen sich wieder und unser Atem beruhigt sich nach und nach. Die Kondition ist eben doch nicht mehr die Beste. „Komm, lass uns hier niedersetzen.“, meine ich und ziehe dich herunter. Saftig grüne Wiesen, all around us. Wir legen uns darin und die Natur bietet uns ein gemütliches Bett und wir schlafen beinahe ein, wenn da die Dunkelheit und die Strahlen und die Sonne nicht wäre. Wir bleiben sitzen und blicken in den Himmel. Auf die Wolken, die Pantomime mit uns spielen, und wir erraten keine Einzige. Wir lachen und liegen hier und das Grün und die Wiese. „Warum sind wir gelaufen. Wovor davon?“ Du siehst mich nur an und dein Lächeln ist kein Lächeln. Es ist vollkommene Ungewissheit, du hattest Angst und ich mit dir. Und wir flohen vor der Dunkelheit und dem Wald. Wir stolperten, weg aus dem Licht und den Schatten.

Ich bin müde. Und schlafe ein und sitze neben dir. Auf dieser Wiese, grün auf grün. Nur alles wir, sonst niemand. Wolkenlos und immer noch reden wir und du lächelst und hast Angst, und deine Hand, sie ist die meine. Wir liegen hier und atmen uns und riechen das Grün und riechen uns, und atmen aus. Und mein Kopf auf deinem Bauch, meine Hand in deinem Gesicht und meine Hand auf deinen Bauch. Und wir schweigen uns an und finden nicht die richtigen Worte und loben den Tag und warten auf die Dunkelheit. Und wir schlafen, du auf mir und ich auf der Wiese. Grün und schwarz, dunkel ist der Tag und die Nacht ist unaufhaltsam. Es wird dunkel und ich möchte laufen, habe Angst. Möchte davonlaufen und dich mitnehmen, doch du schläfst und ich warte und beobachte und beschütze dich.

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About the author

Sophia Bennett is an art historian and freelance writer with a passion for exploring the intersections between nature, symbolism, and artistic expression. With a background in Renaissance and modern art, Sophia enjoys uncovering the hidden meanings behind iconic works and sharing her insights with art lovers of all levels. When she’s not visiting museums or researching the latest trends in contemporary art, you can find her hiking in the countryside, always chasing the next rainbow.