Now there is nothing.

Sie haben uns hier zurückgelassen. In diesem Sturm der Leere, in dieser Welle des Nichts.


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Deine Hand, sie gräbt, sie bohrt sich fester in die meine und dein Blick scheint Worte formen zu wollen, doch du bleibst still. Begibst dich hinein, in das Nichts der Nacht, in die Vertrautheit des Schweigens und der ewigen Leere. Möchtest aufgesogen werden, möchtest in ihr verschwinden, nicht mehr auftauchen. Keine Luft mehr schnappen. Dich aufgeben, dich opfern für nichts. Doch ich halte dich fest, will nicht loslassen, kann es auch nicht. Gräbst du doch die deine Hand noch fester in die meine. Es ist der Schmerz, der dieses Hier lebendig zu machen versucht. Hin- und hergerissen bist du, weißt nicht wohin. Ach Schatz. Ich doch auch nicht.

Wir lassen uns fallen, tanzen gegen den Sog der Gedanken, wählen das Meer der Ungewissheit als unser Zuhause. Du kämpfst, beißt dir viel zu fest auf deine Unterlippe, sagst immer noch kein Wort und in mir drinnen zerbricht Sekunde für Sekunde ein Stück meiner Existenz. Du schließt die Augen, deine Hand, sie verliert. Du reißt dich los, verschwindest. Und jetzt ist das Nichts. Und ich folge dir. Vergesse das Sein. Für immer nun dein.

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