Am Ende des Weges.


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Und am Ende des Weges werden wir uns wiedersehen. Werden uns gegenüberstehen, uns in die Arme fallen. Werden nicht fassen, wie lange wir nur ohne uns leben konnten. Werden verstehen, was es heißt, jemanden aufzugeben und werden erklären müssen, wie all das gekommen ist. Werden uns erinnern, ob wir uns jemals vergessen haben und werden weinen, weil die Wahrheit so schmerzhaft ist. Am Ende des Weges wird ein Lächeln unser Gesicht zieren, und unsere Hände werden ineinander fließen, als wären du und ich … als wären wir eins. Wären niemals allein, niemals in Angst gewesen. Werden von uns erzählen, tausende Stunden, von Dingen, die nur uns interessieren. Werden uns verlieren in den Geschichten, in der Vergangenheit dieser Surrealität. Und am Ende des Weges werden Umarmungen nicht reichen, werden Berührungen nicht zählen, denn erst hier haben wir die Möglichkeit, allem ein Ende zu geben. Denn am Ende des Weges wird sich Neues ergeben, für uns beide, für uns alle und in Wahrheit ist das Ende ja auch nur eine Rastplatz. Und so lange wir leben, werden uns tausende Wege begegnen, deren Ende wir erhoffen, und dessen Anfängen wir uns wehren. Doch Zeit unsres Lebens werden wir eines nicht tun. Am Ende des Weges jemals Halt zu machen.

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