The Places You’ve Come To Fear The Most.

so liegen wir. meine hand. ja, meine hand sucht den weg zu meinem gesicht. ein grashalm belästigt es. ich versuche ihn zur seite zu schieben. doch er kommt zurück. ich drehe mich um. sehe ihre wange. richte mich etwas auf. küsse sie nur kurz auf die lippen. küsse sie noch einmal. öffne meine augen. und sie öffnet die ihren. diese momente erzeugen bei mir die gänsehautstimmung. ich schließe die augen wieder … und …

… falle zurück in die zeit, als all das noch nicht da war. als ich noch der traurige, depressive single war. stets auf der suche nach der perfekten frau. mit dem gedanken, dass sich sowieso keine frau für mich jemals interessieren würde. scheiße drauf. einer, der bald abreißt, auf einer party, nur weil sich mehr und mehr die pärchen bilden. und ich bleibe übrig. ich schließe auch hier die augen … und …

…. lasse sie erst einmal zu. vor 3 jahren wusste ich noch gar nicht, was richtige freundschaft bedeutet. ich hatte so etwas wie liebe, eine so unglaubliche und furchteinflösende liebe noch nie durchlebt. ich rede von der liebe, die man für einen freund empfindet. mit dem man durchs feuer gehen kann. mit dem man auch einen streit haben. einen solchen freund habe ich erstmals in der person elli gefunden. und nun immer öfter. und die freundschaften werden immer … fester. immer wichtiger. mir werden die freunde immer wichtiger. wichtiger als alles andere. ich höre zu denken auf. öffne die augen …

… und blicke auf die lider ihrer geschlossenen augen. ich küsse sie noch einmal. lege meine hand auf ihren bauch. drehe mich wieder zurück. wir sehen in die sterne. suchen den großen wagen. blicken, arm in arm, dem nächsten tag entgegen. voll vorfreude. voll ehrfurcht. denn, selbst wenn es allen unmöglich erscheint, jeder tag den wir miteinander verbringen wird schöner und schöner. jeder nachfolgende tag ist um ein mächtiges schöner als der vorangegangene. das ist unglaublich. über uns die sterne. unter uns die erde. in uns die liebe.

denn da alle liebenden
innerlich immer noch kind
und die die reinen herzens handeln
unsre größten helden sind
rett‘ ich die welt mit deiner liebe in mir
denn ich bin für dich da,
nein ich bin wegen dir hier.
da dir die fähigkeit zu lieben,
geblieben ist, und die kraft zu vergeben,
ein bestandteil deines lebens ist,
wurde ich erweckt,
und was tief in mir schlief
führt nun feder und
schreibt dir diesen liebesbrief.

sage ich ihr. und sehe ihr noch einmal in die augen. die ein so unglaubliches glitzern beinhalten. diese wunderschönen augen. ich küsse sie noch einmal. blicke wieder hinauf zum himmel. und lächle.

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